Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

100220 SE Austrian Studies: Theorie/Österreichbegriff (2021S)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
DIGITAL

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 04.03. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 11.03. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 18.03. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 25.03. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 15.04. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 22.04. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 29.04. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 06.05. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 20.05. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 27.05. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 10.06. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 17.06. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 24.06. 11:30 - 13:00 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar soll die Kontingenz und historische Voraussetzungsabhängigkeit unterschiedlicher Bilder, Mythen, Topoi, Vorstellungen und Begriffe von ‚Österreich‘ seit der Barockzeit erarbeiten. Ziel ist die Vermittlung eines Überblicks über die neuzeitliche Diskursgeschichte des ‚Österreichischen‘ bis zur Gegenwart. Den methodologischen Hintergrund bildet die neuere Theoriebildung zur invention of tradition (Eric Hobsbawm) bzw. zur Entstehung und Funktionsweise kollektiver Identitäten. In didaktischer Hinsicht gilt es jeweils, sowohl die Traditionslinien als auch ihre Diskontinuitäten und damit verbundene Deutungskonflikte in den Blick zu nehmen und offensichtliche Widersprüche nicht zu kitten, sondern als signifikante Bruchlinien des so brüchigen wie changierenden österreichischen Selbstverständnisses kenntlich zu machen und kritisch zu diskutieren.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Impulsreferate und Thesenpräsentationen (inkl. PPP) auf der Basis eigener Textlektüre und der vorliegenden Sekundärliteratur, aktive Teilnahme an der Seminardiskussion, Verschriftlichung einer Seminararbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Das Hauptgewicht der Beurteilung liegt auf der schriftlichen Arbeit; darüber hinaus werden weitere Leistungen wie Referat, Beteiligung an der Seminardiskussion etc. bei der Notengebung berücksichtigt.
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig.
Umfang der Abschlussarbeiten: Seminararbeiten 25 Seiten Haupttext

Prüfungsstoff

Lektüre der historischen sowie der aktuellen Texte des Seminarprogramms und maßgeblicher zeitgenössischer Kontexte; Aneignung kulturtheoretischen und kulturhistorischen Wissens, insbesondere zur Frage der Konstitution von nationalen und kulturellen Identitäten.

Literatur

Gelesen werden u.a. Texte von Abraham a Sancta Clara, Philipp Wilhelm von Hörnigk, Joseph von Sonnenfels, Aloys Blumauer, Josef Freiherr von Hormayr, Franz Grillparzer, Charles Sealsfield, Anastasius Grün, Johann Nepomuk Nestroy, Friedrich Hebbel, Ferdinand Kürnberger, Hermann Bahr, Stefan Zweig, Robert Musil, Hugo von Hofmannsthal, Anton Wildgans, Karl Kraus, Alexander Lernet-Holenia, Ilse Aichinger, Helmut Qualtinger/Carl Merz, Ingeborg Bachmann, Peter Handke, Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek, Robert Menasse, Karl-Markus Gauß, Isolde Charim, Doron Rabinovici, Franz Schuh und Michael Köhlmeier.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 21.04.2021 16:28