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100232 SE Masterseminar NdL: Österreichische Gegenwartsliteratur - Kriminalromane (2019W)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 08.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 15.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 22.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 29.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 05.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 12.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 19.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 26.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 03.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 17.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 07.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 14.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 21.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 28.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Der Krimi (genauer: der Detektivroman) ist eine „altmodische Gattung“ (Wolf Haas). Dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, boomt er seit Jahrzehnten: Dem „Frauenkrimi“ der 1980er Jahre haben sich seit den 1990er Jahren geographisch und geschichtlich der „Regionalkrimi“ und der „Historische Krimi“ an die Seite gestellt. – Warum der konventionelle Detektivroman erkenntnis- und identitätstheoretisch überholte Positionen vertritt, weshalb das Schema trotzdem innovatives ästhetisches Potential entwickeln bzw. auf aktuelle juristische, politische oder klimatische Gegebenheiten reagieren kann, und ob und weswegen gerade die österreichische Literatur (aufgrund ihrer angeblich katholisch-patriarchalischen Verfasstheit oder aufgrund ihrer sprachexperimentellen Tradition) spezifische Ausformungen repräsentiert, soll im Seminar untersucht werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Gewertet wird die mündliche Mitarbeit, ein Referat (mit Handout und PPP) sowie die zu erstellende Seminararbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige Teilnahme (nicht mehr als drei Fehlstunden), genaue Lektüre der Primärtexte und Vorbereitung auf die Seminardebatten; Beurteilungskriterien für die Arbeit sind reflektierter Aufbau, Kenntnis der Sekundärliteratur, nachvollziehbare Argumentation und fehlerfreie Formulierung.

Prüfungsstoff

Literatur

Alex Beer (= Daniela Larcher): Der zweite Reiter. München: Limes 2917 (EUR 10,30)
Wolf Haas: Komm süßer Tod [1998]. Hamburg 2000 (rororo 22814) (EUR 10,30)
Paulus Hochgatterer: Das Matratzenhaus. Roman. Wien: Deuticke 32010 (EUR 20,50; als e-book EUR 9,99)
Eva Rossmann: Heisszeit 51. Wien/Bozen: Folio 2019 (EUR 22)
Heinrich Steinfest: Der schlaflose Cheng. München: Piper 2019 (EUR 16.50)

Eckhard Finckh: Theorie des Kriminalromans. Stuttgart 1986 (RUB 9512) (EUR 2, 70)
Peter Nusser: Der Kriminalroman. Stuttgart: Metzler 2016 (EUR 18,49; als e-book 14,95)

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom:
1.Abschnitt
Zur Äquivalenzliste geht es hier: https://spl10.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/s_spl10/Aequivalenzliste-abWS15.pdf

Letzte Änderung: Mo 09.09.2019 10:27