Universität Wien FIND

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110250 SE Sprachwissenschaftliches Seminar (BA) - Spanisch (2020W)

Fonética y fonología españolas

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 11 - Romanistik
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Voraussetzungen lt. Studienplan:
BA: Absolvierung der Grund- und Erweiterungsmodule (Pflichtmodule); Absolvierung des Sprachkurses der Stufe 3 dringend empfohlen
Lehramt (Bachelor 2016): StEOP; Absolvierung der Module Sprach-, Literatur-, Medien- und Landeswissenschaft; Absolvierung der Sprachausbildung 4
Lehramt (Bachelor 2017): StEOP; Absolvierung der Module Sprach-, Literatur-, Medien- und Landeswissenschaft; Absolvierung des Sprachkurses der Stufe 3 dringend empfohlen

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Spanisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Soweit möglich wird dieses Seminar in Form "hybrider" Lehre organisiert. Die Studierenden werden alphabetisch in zwei Gruppen eingeteilt, sodass sie im wöchentlichen Wechsel am Präsenzunterricht teilnehmen.

UPDATE 28.09.2020: Nach Möglichkeit werden einzelne Sitzungen in Präsenzform abgehalten (aufgeteilt in Gruppen). Der überwiegende Teil des Seminars findet jedoch in digitaler, asynchroner Form statt.
Zur Form der ersten Sitzung (Präsenzsitzung oder Onlinesitzung im betreffenden Zeitfenster) erhalten die angemeldeten Studierenden bis 09.10. eine Email.

Dienstag 13.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum ROM 7 (3B-O1-16A) UniCampus Hof 8
Dienstag 20.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum ROM 7 (3B-O1-16A) UniCampus Hof 8
Dienstag 27.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum ROM 7 (3B-O1-16A) UniCampus Hof 8
Dienstag 03.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum ROM 7 (3B-O1-16A) UniCampus Hof 8
Dienstag 10.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum ROM 7 (3B-O1-16A) UniCampus Hof 8
Dienstag 17.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum ROM 7 (3B-O1-16A) UniCampus Hof 8
Dienstag 24.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum ROM 7 (3B-O1-16A) UniCampus Hof 8
Dienstag 01.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum ROM 7 (3B-O1-16A) UniCampus Hof 8
Dienstag 15.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum ROM 7 (3B-O1-16A) UniCampus Hof 8
Dienstag 12.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum ROM 7 (3B-O1-16A) UniCampus Hof 8
Dienstag 19.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum ROM 7 (3B-O1-16A) UniCampus Hof 8
Dienstag 26.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum ROM 7 (3B-O1-16A) UniCampus Hof 8

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

La lengua hablada no muestra únicamente características léxicas y morfosintácticas, sino también fonéticas/fonológicas que nos permiten reconocer de qué región proviene un hispanohablante: mientras que casa 'casa' y caza 'caza' se pronuncian de manera diferente en la mayoría de las regiones de España ([s] vs. [θ]), en Hispanoamérica, pero también en Andalucía, se omite el rasgo distintivo (ceceo, seseo). Otros aspectos destacados del español oral son, por ejemplo, las oposiciones de /ʎ/ vs. /ʝ/ (yeísmo), /ɾ/ vs. /r/, o la elisión de la /s/ en ciertos contextos fonológicos. Ahora bien, los aspectos fonético-fonológicos permiten sacar conclusiones sobre las formas diatópicas del español y, asimismo, deben considerarse en relación con aspectos diatópicos y diafásicos (como la edad, el sexo, el nivel educativo de los hablantes).

En este seminario, en un primer paso, nos ocuparemos de los fundamentos teóricos de la fonética y la fonología españolas. En un segundo paso, los aplicaremos a grabaciones de voz y realizaremos nuestros propios análisis utilizando el software PRAAT (https://www.fon.hum.uva.nl/praat/). La base de datos incluye grabaciones que se hicieron dentro del proyecto FEC (Fonología del español contemporáneo) y los corpus que están disponibles en línea (p.ej. PRESEEA). También cabe la posibilidad de trabajar con grabaciones de voz hechas por los propios estudiantes.

Se recomienda encarecidamente la participación en el seminario “Ambulantes Tutorium: Wissenschaftliches Schreiben in der Fremdsprache Spanisch”.

***

Aus welcher Region eine spanischsprachige Person stammt, erkennen wir im mündlichen Sprachgebrauch einerseits an bestimmten lexikalischen sowie morphosyntaktischen Charakteristika und andererseits an der Aussprache: Während 'casa' (dt. 'Haus') und 'caza' (dt. 'Jagd') in den meisten Regionen Spaniens unterschiedlich ausgesprochen wird ([s] vs. [θ]), verzichtet man in Hispanoamerika, aber auch in Andalusien auf das distinktive Merkmal (Ceceo, Seseo). Weitere Auffälligkeiten des gesprochenen Spanisch sind beispielsweise die Oppositionen von /ʎ/ vs. /ʝ/ (Yeísmo), /ɾ/ vs./r/, oder die Elision von /s/ in bestimmten phonologischen Kontexten. Phonetisch-phonologische Gesichtspunkte lassen uns aber nicht nur Rückschlüsse auf diatopisch bedingte Ausprägungen des Spanischen schließen, sondern sie sind ebenso in Abhängigkeit diastratischer sowie diaphasischer Gesichtspunkte zu betrachten (etwa Alter, Geschlecht, Bildungsgrad der SprecherInnen).

Wir werden in diesem Seminar in einem ersten Schritt die theoretischen Grundlagen der spanischen Phonetik und Phonologie erarbeiten, um diese in einem zweiten Schritt auf konkrete Sprachaufnahmen anzuwenden und mittels der Software PRAAT (https://www.fon.hum.uva.nl/praat/) eigene Analysen durchzuführen. Die Datengrundlage bilden Aufnahmen, die im Rahmen des Projektes FEC (Fonología del español contemporáneo) entstanden sind sowie Korpora, die online zur Verfügung stehen (z.B. PRESEEA). Ebenso ist die Arbeit mit Sprachaufnahmen denkbar, die von den Studierenden selbst angefertigt werden.

Die Inanspruchnahme des ambulanten Tutoriums „Wissenschaftliches Schreiben in der Fremdsprache Spanisch" ist sehr zu empfehlen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Seminar ohne BA-Arbeit (6.0 ECTS):
‒ 4-seitiger Aufsatz zum Thema des Seminars
‒ Anfertigen einer Transkription (gesprochenes Spanisch)
‒ 4-seitiges Exposé zum eigenen Forschungsprojekt
‒ Hausarbeit von 50.000 Zeichen, d.h. etwa 20 Seiten, in der im jeweiligen Studienplan festgelegten Sprache

Seminar mit BA-Arbeit (10.0 ECTS):
‒ 4-seitiger Aufsatz zum Thema des Seminars
‒ Anfertigen einer Transkription (gesprochenes Spanisch)
‒ 4-seitiges Exposé zum eigenen Forschungsprojekt
‒ BA-Arbeit von 100.000 Zeichen, d.h. etwa 40 Seiten

‒ Ersatz-Mitarbeit für pandemiebedingte nicht-ausreichende Anwesenheit (Risikogruppen, ggf. Lockdown), jeweils wöchentlich pro LV-Einheit (90 Min.) abzugeben: Inhaltszusammenfassung für einen zu lesenden Text, Kreuzerltest auf Moodle zu einem zu lesenden Text, peer to peer-Feedback auf die PPT-Präsentation eines/r Kommilitonen/in, peer to peer-Feedback auf 1 Seite Text der Hausarbeit, etc.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

‒ Anwesenheit: max. 2 x Fehlen bzw. Ersatzleistung aufgrund der ggf. hybrid / digital ausgerichteten Lehre
‒ Abgabe des Aufsatzes (20%)
‒ Abgabe der Transkription (20%)
‒ Abgabe der Exposés (20%)
‒ Abgabe der schriftlichen Arbeit in der im jeweiligen Studienplan festgelegten Sprache (40%)

Benotungsschema:
‒ 85-100% : 1
‒ 70-84% : 2
‒ 60-70% : 3
‒ 50-60% : 4
‒ Minimum : 50%

Prüfungsstoff

Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Literatur

Einführende Literatur:

Hualde, José Ignacio (2014): Los sonidos del español, Cambridge: University Press.
Lipski, John (1996): El Español de América. Madrid: Ed. Cátedra.
Moreno Fernández, Francisco (2013): Cambios vivos en el plano fónico del español: variación dialectal y sociolingüística, in: Cano Aguilar, Rafael (Hg.): Historia de la lengua española, Barcelona: Ariel, 973-1009.
Pustka, Elissa et al. (2018): “(Inter-)Fonología del Español Contemporáneo/(I)FEC: metodología de un programa de investigación para la fonología de corpus”, en: Loquens 5.1.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Bachelor (2011): PW 27 S, 28/29 S; Bachelor (2017): BAR 11/14/15 S;
Lehramt (Bachelor): UF S 11, UF S 14

Letzte Änderung: Di 06.10.2020 10:09