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110354 VO Kulturwissenschaftliche Forschung: Theorien - Methoden - Neue Entwicklungen (2019S)

Fragen und Theorien

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 11 - Romanistik

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 17.30-19.00 Uhr im SRG 2 des Instituts für Geschichte (Hauptgebäude)

Mittwoch 06.03. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 13.03. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 20.03. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 27.03. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 03.04. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 10.04. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 08.05. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 15.05. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 22.05. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 29.05. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 05.06. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 12.06. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 19.06. 17:30 - 19:00 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die VO beschäftigt sich mit international rezipierten Figuren und Theorien der Kulturwissenschaften / Cultural Studies; Ziele sind die Befähigung zur kritischen Auseinandersetzung mit Texten verschiedener kulturwissenschaftlicher Disziplinen sowie mit Narrativen der Gegenwart. Die VO richtet sich an alle Studierenden der humanwissenschaftlichen Disziplinen. Die Vortragenden kommen aus verschiedenen Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft und der Literatur- und Medienwissenschaft, was Interdisziplinarität und Methodenvielfalt garantiert! Wichtig ist uns, einen Raum für Kritisches Denken zu ermöglichen.
Nach einem Überblick über das Semesterprogramm und die Prüfungsmodalitäten vermittelt Teil 1 (Andrea Griesebner), dass Konzeptionen von Kultur, Subjekt und Geschlecht nicht nur historisch variable sind, sondern immer schon aufeinander bezogen waren. Vorgestellt werden die verschiedenen Konzeptionen - sowohl reaktionäre wie emanzipatorische, welche die Geschichtsschreibung nicht nur prägten, sondern von dieser auch mithervorgebracht wurden. Von der Frage ausgehend, warum Menschen handeln wie sie handeln, diskutieren wir daran anschließend die Begriffe Erfahrung und Identität. Nach einer Einführung in die Frauen- und Geschlechtergeschichte steht am Beispiel der Kategorie Geschlecht abschließend die Frage im Zentrum, ob und welchen Unterschied es macht, wenn wir die Wechselwirkungen zwischen den Kategorien als relational oder aber als intersektional konzipieren.
Teil 2 (Marianne Klemun) diskutiert Naturbegriffe im Wandel der Zeit und die auf sie zugreifenden Konzepte; Wissenszuschreibungen infolge des "spatial turn" und "material culture"; die Bedeutung der Dinge in einer durch die Kulturwissenschaften geprägten Wissenschaftsgeschichte sowie die soziale Konstruktion des Wissens. Wir werden uns mit dem Konzept von Ludwik Fleck auseinandersetzen, dem „Denkkollektiv“ als sozio-kulturelle Gemeinschaft, welche die Erkenntnisproduktion prägt. Ferner werden wir uns dafür interessieren, wie wir das Wechselverhältnis von „Wissenschaft“ und „Kultur“ konzeptuell fassen können. Wenn wir fragen, wo Wissen ist, stehen nicht nur die Orte im Vordergrund, sondern kulturelle Micro-Geographien und die Art und Weise der Transmission bzw. "Circulation" von Wissen (Capil Raj).
Im Teil 3 (Birgit Wagner) werden wir uns zuerst mit dem Begriff „cultural turn“ auseinandersetzen; anschließend an Marianne Klemun werden wir uns neuerlich mit dem "spatial turn" beschäftigen, insbesondere mit der Kartographie und ihren kulturellen Implikationen. Danach geht es um die Translational Studies und die Frage, was Übersetzungen (eine weithin unterschätzte Kulturleistung) für Kulturkontakt und Kulturkonflikt bedeuten und inwiefern man sinnvoll metaphorisch von kultureller Übersetzung sprechen kann. Abschließend steht ein Fallbeispiel der Translational Studies im Fokus, nämlich die verschlungene Geschichte der Übersetzungen von 1001 Nacht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Zu den drei Teilen der Vorlesungen gibt es jeweils zwei Prüfungsfragen, von denen eine in Form eines Essays zu beantworten ist. Insgesamt sind daher drei Prüfungsfragen zu beantworten, die sich auf die in der VO besprochenen Inhalte beziehen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Note setzt sich aus der Beurteilung der drei Essayfragen zusammen.

Prüfungsstoff

Die Prüfungsfragen beziehen sich auf die in der VO besprochenen Inhalte. Die Powerpoints, die wir auf moodle bereitstellen, ersetzen nicht den Besuch der VO, sind aber für die Prüfungsvorbereitung hilfreich.

Literatur

Wird in jeder Vorlesungseinheit themenspezifisch angegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

|BA|EC Geschichte: Einführung in die historische Kulturwissenschaft (4|5 ECTS -> zum Eintrag von Zusatz-ECTS schreiben Sie bitte nach Aufscheinen der Note in univis eine Mail an regina.bosch@univie.ac.at)

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:33