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110354 VO Kulturwissenschaftliche Forschung: Theorien - Methoden - Neue Entwicklungen (2021S)
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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
Details
Sprache: Deutsch
Prüfungstermine
- Mittwoch 30.06.2021 16:00 - 17:30 Digital
- Freitag 08.10.2021 11:00 - 12:30 Digital
- Freitag 10.12.2021 11:00 - 13:00 Digital
- Freitag 14.01.2022 11:00 - 13:00 Digital
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
Wir beginnen digital, werden aber - sofern möglich - auf Präsenzlehre umsteigen
-
Mittwoch
10.03.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
17.03.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
24.03.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
14.04.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
21.04.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
28.04.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
05.05.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
12.05.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
19.05.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
26.05.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
02.06.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
09.06.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
16.06.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9 -
Mittwoch
23.06.
16:00 - 17:30
Hybride Lehre
Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Zu den drei Teilen der Vorlesungen gibt es jeweils zwei Prüfungsfragen, von denen eine in Form eines Essays zu beantworten ist. Insgesamt sind daher drei Prüfungsfragen zu beantworten, die sich auf die in der VO besprochenen Inhalte beziehen.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Die Note setzt sich aus der Beurteilung der drei Essayfragen zusammen.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Die Note setzt sich aus der Beurteilung der drei Essayfragen zusammen.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Die Note setzt sich aus der Beurteilung der drei Essayfragen zusammen.
Prüfungsstoff
Die Prüfungsfragen beziehen sich auf die in der VO besprochenen Inhalte. Die Powerpoints, die wir auf moodle bereitstellen, ersetzen nicht den Besuch der VO, sind aber für die Prüfungsvorbereitung hilfreich.
Literatur
Wird in jeder Vorlesungseinheit themenspezifisch angegeben.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
|BA|EC Geschichte: Einführung in die historische Kulturwissenschaft (4|5 ECTS -> zum Eintrag von Zusatz-ECTS schreiben Sie bitte nach Aufscheinen der Note in univis eine Mail an regina.bosch@univie.ac.at)
Letzte Änderung: Fr 12.05.2023 00:15
Nach einem Überblick über das Semesterprogramm und die Prüfungsmodalitäten vermittelt Teil 1 (Andrea Griesebner), dass Konzeptionen von Kultur, Subjekt und Geschlecht nicht nur historisch variable sind, sondern immer schon aufeinander bezogen waren. Vorgestellt werden die verschiedenen Konzeptionen - sowohl reaktionäre wie emanzipatorische, welche die Geschichtsschreibung nicht nur prägten, sondern von dieser auch mithervorgebracht wurden. Von der Frage ausgehend, warum Menschen handeln wie sie handeln, diskutieren wir daran anschließend die Begriffe Erfahrung und Identität. Nach einer Einführung in die Frauen- und Geschlechtergeschichte steht am Beispiel der Kategorie Geschlecht abschließend die Frage im Zentrum, ob und welchen Unterschied es macht, wenn wir die Wechselwirkungen zwischen den Kategorien als relational oder aber als intersektional konzipieren.
Teil 2 (Marianne Klemun) diskutiert Naturbegriffe im Wandel der Zeit und die auf sie zugreifenden Konzepte; Wissenszuschreibungen infolge des "spatial turn" und "material culture"; die Bedeutung der Dinge in einer durch die Kulturwissenschaften geprägten Wissenschaftsgeschichte sowie die soziale Konstruktion des Wissens. Wir werden uns mit dem Konzept von Ludwik Fleck auseinandersetzen, dem „Denkkollektiv“ als sozio-kulturelle Gemeinschaft, welche die Erkenntnisproduktion prägt. Ferner werden wir uns dafür interessieren, wie wir das Wechselverhältnis von „Wissenschaft“ und „Kultur“ konzeptuell fassen können. Wenn wir fragen, wo Wissen ist, stehen nicht nur die Orte im Vordergrund, sondern kulturelle Micro-Geographien und die Art und Weise der Transmission bzw. "Circulation" von Wissen (Capil Raj).
Im 3. Teil (Birgit Wagner) beschäftigen wir uns aus gegebenem Anlass – der rezenten Publikation von "Gramsci und Benjamin: Passagen", im International Gramsci Journal (online und gratis konsultierbar: https://ro.uow.edu.au/gramsci/ ) in den ersten Einheiten mit zweien der „Gründungsväter“ der Cultural Studies – Antonio Gramsci und Walter Benjamin. Die dritte und die vierte Einheit wird dem Feld der Translational Studies gewidmet sein: Übersetzen zwischen ‚natürlichen‘ Sprachen: Übersetzungsideale und –praktiken einst und jetzt? Was bedeutet Übersetzen aus kulturwissenschaftlicher Sicht? Übersetzen zwischen Kulturen: ist das eine sinnvolle Konzeption? Was bedeutet das für die Kulturwissenschaften? Abschließend steht ein Fallbeispiel der Translational Studies im Fokus, nämlich die verschlungene Geschichte der Übersetzungen von 1001 Nacht.