Universität Wien

135051 PS Soz.geschichte (PS): Fototexte - Schnittstellen zwischen Fotografie und Literatur (2018W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Mittwoch 10.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 17.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 24.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 31.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 07.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 14.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 21.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 28.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 05.12. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 12.12. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 09.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 16.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 23.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
  • Mittwoch 30.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Seit seiner Erfindung im 19 Jahrhundert ist das Medium Fotografie eng mit Literatur verknüpft. Auch wenn zahlreiche Autoren dem „Light Writing“ (Mieke Bal) skeptisch bis ablehnend gegenüber standen, begannen andere früh, Fotografien in ihren Werken abzubilden oder in ihrer Schreibweise das neue Medium und dessen spezifische Darstellungsweisen nachzuahmen. Bei einem Fototext handelt es sich nach W.J.T Mitchell um ein Werk, bei dem Foto und Text gleichberechtigt nebeneinander stehen und vom Autor oder der Autorin zusammengeführt wurden. Bild und Wort können sich dabei ergänzen, erklären, widersprechen oder jeweils das andere Element dominieren.

Im Laufe des Semesters werden wir zentrale Texte zur Theorie der Fotografie lesen und verschiedene Funktionen von fotografischen Abbildungen in literarischen Texten mittels Gruppenarbeiten und Referaten erarbeiten. Vor allem die facettenreiche Erinnerungsfunktion – sowohl im privaten Bereich der Familienalben als auch im kollektiven gesellschaftlichen Gedächtnis – soll dabei untersucht werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Proseminararbeit (15 Seiten), Referat, Respondenz, Mitarbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Proseminararbeit (50%), Referat (30%), Respondenz (10%) und Mitarbeit (10%)

Prüfungsstoff

Literatur

Forschungsliteratur (Auswahl):

Bal, Mieke: „ “Light Writing”: Portraiture in a Post-Traumatic Age.” In: Mosaic. An Interdisciplinary Critical Journal, Vol. 37, No.4, 2004, 1-19.
Barthes, Roland: Die helle Kammer. Bemerkung zur Photographie. Übersetzt von Dietrich Leube. Frankfurt: Suhrkamp 1989.
Blazejewski, Suzanne: Bild und Text – Photographie in autobiographischer Literatur. Marguerite Duras‘ « L’Amant » und Michael Ondaatjes « Running in the Family ». Würzburg: Königshausen & Neumann 2002 (= Saarbrücker Beiträge zur vergleichenden Literatur- und Kulturwissenschaft)
Hirsch, Marianna: Family Frames. Photography, Narrative, and Postmemory. Cambridge [u.a.]: Harvard Univ. Press 2002.
Jenning, Michelle/Scalise, Helen: „Gender and Generation in the Home Curation of Family Photography.“ In: Journal of Family Issues, Vol.36, 2015, 1702-1725.
Koppen, Erwin: Literatur und Photographie. Über Geschichte und Thematik einer Medienentdeckung. Stuttgart: Metzler 1987.
Mitchell, W.J.T.: Iconology: Image, Text, Ideology. Chicago: Chicago Univ. Press 1986.
Smith, Shawn Michelle: „Feeling Family Photography. A Cautionary Note.“ In: Photography & Culture, Vol. 10, Juli 2017, 165-167.
Sontag, Susan: Regarding the Pain of Others. New York: Picador 2003.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA M5

Letzte Änderung: Do 04.07.2024 00:13