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140077 PS Beef Biryani oder Pure-Veg Thali: Gastropolitik in Südasien (2019S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 36 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 06.03. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25
Mittwoch 13.03. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25
Mittwoch 20.03. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25
Mittwoch 03.04. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25
Mittwoch 10.04. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25
Mittwoch 08.05. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25
Mittwoch 15.05. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25
Mittwoch 22.05. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25
Mittwoch 29.05. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25
Mittwoch 05.06. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25
Mittwoch 12.06. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25
Mittwoch 19.06. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25
Mittwoch 26.06. 11:45 - 13:15 Seminarraum 1 ISTB UniCampus Hof 2 2B-O1-25

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Jeder, der schon in Südasien war, weiß, dass das Essen von entscheidender Bedeutung ist. Es spielt eine sehr wichtige Rolle als biologische Notwendigkeit, als Wirtschaftsgut, als Hauptbestandteil von rituellen und sozialen Transaktionen, als Medium sozialer und familiärer Interaktion, als Zeichen sozialer Grenzen, und als Klassifizierungsprinzip. Es steht oft im Mittelpunkt moralischer Anliegen von Ritualexperten aber auch gewöhnlicher Menschen. Essen war schon immer das Herzstück der indischen Ritualpraxis, des sozialen Verhaltens, der üblichen Etikette und theologischer Spekulation. Die vedischen Opfer bringen oft das Töten eines Ritualopfers mit sich, so wie ihre vegetarischen Gegenstücke in modernen Tempeln im Wesentlichen Nahrungsmittel für die Götter darstellen. Die Überreste dieser göttlichen Mahlzeiten zu essen, ist für Opfer und Devotees ein wichtiger Kontaktpunkt mit dem Göttlichen.
In diesem Seminar werden verschiedene Beispiele untersucht, in denen Speisen und religiöse Konzepte die sozialen Realitäten Südasiens weben. Wir werden verschiedene Religionsgemeinschaften - wie Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Islam - und ihre Beziehung zu Nahrung betrachten. Wir werden Speisen und Lebensmittel im täglichen Konsum studieren sowie besondere Feste, die religiöse Ereignisse im Kalender verschiedener religiöser Gemeinschaften in Indien markieren, oder andere besondere Anlässe z.B. die während Lebenszyklusriten konsumierte Nahrung. Wir werden auch die verschiedenen Möglichkeiten untersuchen wie Essen ausgetauscht wird: Betteln, Fasten, Schlemmen usw. Am wichtigsten wird unser Hauptaugenmerk darauf liegen, wie Nahrung sowohl das Medium als auch die Botschaft sozialer Konflikte sein kann und wie diese im südasiatischen Kontext vermittelt werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Wöchentliche Aufgaben und aktive Teilnahme. Mini-Forschung zu einem Gericht welche am Ende des Semesters vorgetragen werden soll.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Jede Sitzung hat behandelt ein bestimmtes Thema. Dazu gibt es eine Pflichtlektüre die bereitgestellt wird und eine PPT die nach dem Termin auf Moodle hochgeladen wird. Konkrete Fragen zu jeder Sitzung werden aufgelistet und sind dann Prüfungsstoff.

Literatur

Wird während der LV verteilt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA5

Letzte Änderung: Do 04.07.2019 10:27