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140080 SE M6: Interreligiöses und interkulturelles Lernen (2019W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Samstag 14.12. 09:45 - 18:15 Seminarraum 7 Tiefparterre Hauptgebäude Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Sonntag 15.12. 09:45 - 16:30 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalte:
- Diese LV führt in spezifische Ansätze interkulturellen und interreligiösen Lernens sowie damit verbundenen Möglichkeiten und Grenzen ein.
- Kritische Auseinandersetzung der Praxis interkulturellen und interreligiösen Lernens in unterschiedlichen Handlungsfeldern.
- Behandlung von Konzepten/Mustern/Theorien, die das Handeln bestimmen können.
- Erarbeitung humanwissenschaftlicher und theologische Grundlagen
- Kritische Reflexion unterschiedlicher Projekte interreligiösen und interkulturellen Lernens in Bezug auf deren Praxistauglichkeit
Ziele:
Nach erfolgreichem Absolvieren dieser LV sind Sie in der Lage:
- Verschiedene Ansätze interkulturellen und interreligiösen Lernens zu überblicken
- Sich mit Ihren eigenen Erfahrungen interreligiösen und interkulturellen Lernens kritisch auseinanderzusetzen.
- Theoretische Konzepte/Muster, die sich in der Praxis interreligiösen und interkulturellen Lernens zeigen, zu entdecken
- Sich selbst zu Konzepten/Mustern interreligiösen und interkulturellen Lernens zu positionieren
- Mit Ansätzen interreligiösen und interkulturellen Lernens umzugehen

- An spezifischen Projekten interkulturellen und interreligiösen Lernens in unterschiedlichen Feldern (im Anbetracht auf eine 'postmigrantische' Gesellschaft) zu arbeiten

Methode der Lehrveranstaltung:

Gruppenarbeiten nach dem Schema kooperativen Lernens : Texte sollen im Zuge des kooperativen Lernens (Think- Pair- (Square), Share) erarbeitet werden. Dabei wird in drei bzw. vier Phasen ein Thema sowohl in Einzel- als auch in Gruppenarbeit bearbeitet. Die Ideen der Studierenden können so untereinander ausgetauscht und diskutiert werden. Der Vorteil dieser Methode (welche in dieser LV in ausgewählten Sitzungen stattfinden soll) ist darin zu sehen, dass zum einem die Kommunikationskompetenzen gefördert und zum anderen alle Beteiligten aktiv eingebunden werden. Präsenz-Umsetzung:
-Think: In der ersten Phase erhalten Sie eine Aufgabe, die sie allein und in knapp bemessener Zeit erledigen sollen (z.B. einen Text lesen, Fragen beantworten).
-Pair: In der zweiten Phase suchen Sie sich eine/n PartnerIn, mit der/dem sie über die Aufgabenstellung bzw. die individuellen Ergebnisse diskutieren.
-Square: Als nächster Schritt suchen sich die Paare andere Paare, mit denen sie sich wieder austauschen. Diese Phase kann ggf. auch übersprungen werden.
-Share: Als letztes werden die Ideen/Ergebnisse der Paar- bzw. Gruppendiskussionen im Plenum vorgestellt (Gruppen-Referat) und ev. offene Fragen besprochen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Anwesenheit
- Aktive mündliche Mitarbeit
- Erarbeitung theoretischer Inhalte und deren Präsentation (Präsentation des Referates. Kriterien: Blickkontakt, Sprechgeschwindigkeit, Zeitmanagement, gute Strukturierung, Interaktivität, wissenschaftliche Analyse und adäquate Darstellung der Inhalte)
- Eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten: Kritische Textanalysen & eigenständiges Verfassen einer fachbezogenen Seminararbeit (zu dem Thema, dass in der Gruppenarbeit des Blockseminares behandelt wurde) von 15-20 Seiten (eigene Literaturrecherche, Problemstellungen erkennen, Fragestellungen entwickeln, resümieren).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anforderungen:
- Beherrschen grundlegender Ansätze interkulturellen und interreligiösen Lernens in unterschiedlichen Handlungsfeldern
- Kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Modellen
- Kompetenz, mit Ansätzen interkulturellen und interreligiösen Lernens im Spiegel gesellschaftlicher Anforderungen umgehen zu können
- Bereitschaft zur kritischen sowie reflektierenden wissenschaftlichen Arbeit
- Erschließung von Gegenwartsbedeutungen für die Religionspädagogik.

Benotung:
Pflichtleistungen:
- Anwesenheit
- Gruppenarbeit/ Gruppen-Referat + Ausarbeitung (70%) (erforderliche Leistung zum erfolgreichen Absolvieren des Seminares)

Verbesserungsleistung:
- aktive mündliche Beteiligung am Seminar & qualitative Präsentation von Ergebnissen aus der kooperativen Gruppenarbeit (30%)

Prüfungsstoff

Prüfungsimmanenter LV: Mitarbeit im Seminar, Referats & Gruppenarbeit, Seminararbeit

Literatur

Lähnemann, Johannes: Lernen in der Begegnung: Ein Leben auf dem Weg zur Interreligiosität. Göttingen: Vandenhoeck & Rupprecht, 2017.

Langenohl, Andreas; Poole, Ralph J.; Weinberg, Manfred (Hg.) : Transkulturalität. Klassische Texte, transkript-Verlag, 2015.

Scharer, Matthias: TZI als 'Third Space' transreligiöser Begegnungen, in: Themenzentrierte Interaktion 31, H. 2, 2017.

Schart, Aaron: Kompetenz religion: Religiöse bildung im Spannungsfeld von konfessionalität und pluralität. Verlag Traugott Bautz, 2010.

Schluß, Henning: Wir sind alle "andere" : Schule und Religion in der Pluralität. Göttingen: Vandenhoeck & Rupprecht, 2015

Sejdini, Zekirija; Kraml, Martina; Scharer, Matthias: Mensch werden: Grundlagen einer interreligiösen Religionspädagogik und didaktik aus muslimisch-christlicher Perspektive, transcript-Verlag, 2017.

Willems, Joachim: Interreligiöse Kompetenz: Theoretische Grundlagen – Konzeptualisierungen – Unterrichtsmethoden. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2011.

Yildiz, Erol; Hill, Marc (Hg.): Nach der Migration. Postmigrantische Perspektiven jenseits der Parallelgesellschaft. Bielefeld: Transcript-Verlag, 2014.

Zimmermann, Mirjam: Interreligiöses Lernen narrativ: Feste in den Weltreligionen. Bristol, Connecticut: Vandenhoeck & Ruprecht, 2015.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

M6, MRP1

Letzte Änderung: Do 28.11.2019 11:27