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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

140138 SE Die Türkei und Minderheiten im 20. Jahrhundert (2019W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 07.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 14.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 21.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 28.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 04.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 11.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 18.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 25.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 02.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 09.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 16.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 13.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 20.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Türkei präsentiert sich gerne als Vermittlerin zwischen Ost und West. Unmittelbar nach ihrer Gründung übernahm der Held des türkischen Unabhängigkeitskriegs verschiedene europäische Verfassungs-, Zivil- und Rechtscodes. Die türkische Gesellschaft sollte sich am Modernisierungsprozess der Europäer beteiligen und nicht nur technische, sondern auch europäische Gesellschaftsordnungen annehmen. Die Osmanische Vergangenheit wurde aus den türkischen Geschichtsbüchern entfernt oder als Türkische Geschichte neu formuliert. Das Ziel der Gründerväter der Türkei war u. a. eine homogene Nation zu kreieren und ein türkisches Bewusstsein entstehen zu lassen. Dies führte u. a. dazu, dass die facettenreiche und heterogene Geschichte osmanischer Minderheiten (Armenier, Aleviten, Kurden und/oder Juden) verschleiert oder verleugnet wurde.
Das Seminar wird anhand ausgewählter Literatur die Identitätskonstruktionen und Mindertheitenpolitik der Türkei kritisch analysieren und hinterfragen. Ebenso soll das Zusammenspiel der kemalistischen Politik und Islam mit kritischem Blick gelesen und untersucht werden.

Lernziel:
Die Studierenden werden die Geschichte und Minderheitenpolitik der Türkei im 20. Jahrhundert kennenlernen und kritisch analysieren. Parallel dazu lernen die Studierenden, mit welchen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen die Türkei seit ihrer Gründung konfrontiert ist. Ebenso wird ein Teil des Seminars die Beziehungen der Türkei und EU untersuchen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Erwartung an die Kursteilnehmer:
Es wird hiermit explizit darauf hingewiesen, dass dieses Seminar eine hohe und kritische Lesefreudigkeit voraussetzt. Hinzu kommt, dass die Studierenden eine Seminararbeit in der Länge von 12 bis 15 Seiten, nach den Richtlinien des guten und richtigen wissenschaftlichen Arbeitens, ausarbeiten und abgeben müssen. Ebenso wird von den Studierenden eine Präsentation im Seminar erwartet.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

50% Seminararbeit (nach den Richtlinien des guten und richtigen wissenschaftlichen Arbeitens); Abgabe: Ende Semester.
25% Präsentation
25% Mitarbeit (aktive) im Seminar

Prüfungsstoff

Wird im Seminar bekannt gegeben.

Literatur

Wird im Seminar bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

APM 04.1B, PM 04.2

Letzte Änderung: Do 03.10.2019 14:28