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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

140241 VO Der Vedanta: Autoren, Werke, Entwicklung, Forschungsstand (2018W)

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Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 12.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 6 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-37
Freitag 19.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 6 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-37
Freitag 09.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 6 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-37
Freitag 16.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 6 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-37
Freitag 23.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 6 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-37
Freitag 30.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 6 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-37
Freitag 07.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 6 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-37
Freitag 14.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 6 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-37
Freitag 11.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 6 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-37
Freitag 18.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 6 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-37
Freitag 25.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 6 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-37

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Vorlesung bietet einen Überblick zu den wichtigsten Grundlagentexten der Tradition des Vedānta, mit dem im weitesten Sinne nicht nur das „Ende des Veda“, d.h. die Upaniṣaden gemeint sind, sondern auch die aus der Exegese dieser Texte entstandenen philosophischen Schulen wie z.B. der Advaita-, der Viśiṣṭādvaita-, und der Dvaita-Vedānta. Beginnend mit einer Erörterung der zentralen Passagen der Upaniṣaden, auf die in den Schulen wiederholt, teilweise aber auch kontrovers referiert wird, und ohne welche die Aussagen der Brahmasūtren unverständlich bleiben würden, soll anschließend auf die Kommentatoren der Brahmasūtren eingegangen werden. Sie alle sind nicht nur Exegeten, sondern begründen mit den ihnen nachfolgenden Schülern eine eigene Tradition mit philosophischen Lehren, die in ihren Grundzügen vorgestellt werden. Zu den wichtigsten Autoren gehören Śaṅkara, Bhāskara, gefolgt von Rāmānuja und Madhva. Auch Auslegungen späterer Autoren wie Vallabha (15. Jh.) sollen berücksichtigt werden. Mitbehandelt wird nicht nur die unterschiedliche Auslegung der Brahmasūtren, sondern auch der historische Kontext, der durch die jeweiligen zeitgenössischen philosophischen und religiösen Traditionen, die die Interpretation und Entwicklung der Schulen mitgeprägt haben, gegeben ist. Zu allen genannten Autoren und der durch sie begründeten Lehren wird auf den Stand der wissenschaftlichen Erforschung, auf die vorausgesetzte Methodik sowie die inhaltliche Erschließung der philosophischen Lehren Bezug genommen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung am Ende des Semesters. Termine werden später bekanntgegeben.
Zu jedem Prüfungstermin können unterschiedliche Themenbereiche der Vorlesung ausgewählt werden, so dass bei den einzelnen Prüfungen nicht der gesamte Stoff abgeprüft werden muss.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Hajime Nakamura, A history of Early Vedānta Philosophy. Delhi: Motilal Banarsidass 1983/2003, Bd.1,2.
Mehr Literatur wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MASK2

Letzte Änderung: Di 17.12.2019 13:47