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140243 SE T IV - VM3 - VM4 - Dekolonialität / Interkulturalität (2013W)

Decolonialidad / Interculturalidad: Pensamiento crítico y praxis social en la geografía cultural global

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Unterrichtssprache: Spanisch / Deutsch

Decolonialidad / Interculturalidad. Pensamiento crítico y praxis social en la geografía cultural global.

En el seminario partimos de la hipotesis de que la colonialidad es constitutiva de la modernidad, es decir que la modernidad con relación a América Latina, no puede ser entendida sin tomar en cuenta sus nexos con los legados coloniales y las diferencias étnicos/raciales que el poder moderno/colonial han producido en esta parte geocultural del mundo. Hablar de la de-colonialidad es visibilizar las luchas en contra de la colonialidad pensando no solo desde su paradigma, sino desde la gente y sus prácticas sociales, políticas y culturales, tomando en cuenta la presencia de la actitud de-colonial del sujeto. Veremos a la interculturalidad (latinoamericana) como proyecto social, político, ético y cultural que asume la decolonialidad como estrategia y acción contra las problemáticas a la vez locales y globales reflejo de la actual lógica multicultural del capitalismo transnacional.

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch, Spanisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 09.10. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 16.10. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 23.10. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 30.10. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Dienstag 05.11. 18:00 - 21:00 Seminarraum Internationale Entwicklung Afrikawissenschaften UniCampus Hof 5 2Q-EG-05
Mittwoch 06.11. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 13.11. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 20.11. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 27.11. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 04.12. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 11.12. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 18.12. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 08.01. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 15.01. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 22.01. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06
Mittwoch 29.01. 13:00 - 15:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 2 UniCampus Hof 5 2M-O1-06

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Dekolonialität / Interkulturalität. Kritische Betrachtung und soziale Praxis in der globalen Kulturgeographie

Unterrichtssprache: Spanisch / Deutsch

In dem Seminar wird von der Hypothese ausgegangen, dass die Kolonialität ein Grundstein der Modernität ist. Das heißt also, dass Modernität in Bezug auf Lateinamerika nicht verstanden werden kann ohne Berücksichtigung ihrer Zusammenhänge mit dem kolonialen Erbe und den ethnischen/rassischen Unterschieden, welche die moderne/koloniale Macht in diesem geokulturellen Teil der Welt hervorgebracht hat. Wenn wir von Dekolonialität sprechen, ist es angezeigt, dass wir uns die Kämpfe und den Widerstand gegen die Kolonialität vor Auge führen. Es geht dabei nicht nur darum, Dekolonialität von ihrem Paradigma aus zu betrachten, sondern auch vom Standpunkt der Menschen und ihren sozialen, politischen und kulturellen Praktiken aus unter Berücksichtigung der Präsenz ihres 'de-kolonialen Verhaltens'. Sehen wir also die (lateinamerikanische) Interkulturalität als ein soziales, politisches, ethnisches und kulturelles Projekt, das Dekolonialität als eine Strategie und Aktion gegen die gleichzeitig lokalen und globalen Probleme, verursacht durch die aktuelle multikulturelle Denkweise des transnationalen Kapitalismus, begreift.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

a) Aktive Teilnahme während des Semesters
b) Lektüre und Analyse spanisch-, englisch- und deutschsprachiger Literatur
c) Abgabe eines Arbeitsprojektes (Exposés) (auf Spanisch oder Deutsch)
d) Wissenschaftliches Poster (auf Spanisch oder Deutsch)
e) Wissenschaftliches Referat (auf Spanisch oder Deutsch)
f) Schriftliche individuelle Seminararbeit (auf Spanisch oder Deutsch)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ziel des Seminars ist eine Analyse der lateinamerikanischen Realität in Zeiten des transnationalen und neoliberalen Kapitalismus im Rahmen der 'Glo(bal)kolonialität'. In diesem Zusammenhang sollen die Diskurse und Praktiken vor dem Hintergrund der sozialen Ausschließung (Kolonialität der Macht) und der kulturellen kontrahegemonischen Praktiken analysiert und diskutiert werden. Weiters gilt es, folgende Begriffe zu erarbeiten, kritisch zu diskutieren und in einen praktischen Kontext zu setzen: Dekolonialität, Transmodernität, multipolare Welt, Border thinking (von Walter Mignolo), New Mestiza, periphäre Modernität, Buen Vivir.

Prüfungsstoff

Inputs des LV-Leiters: Spanisch / Deutsch
Lektüre und Analyse spanisch-, englisch- und deutschsprachiger Literatur
Erarbeitung und Präsentation von zwei Projekten: eine individuelle schriftliche Arbeit sowie eine Gruppenarbeit (wissenschaftliches Poster)
Analyse der Projekte mit anschließender allgemeiner Diskussion während der Seminarstunden

Literatur

Wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

T IV, VM3, VM4

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:51