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140254 SE Populärkultur und soziale Medien im gegenwärtigen Afrika (2017W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Eventuell werden einzelne Termine auf 10-13 Uhr erweitert und im Gegenzug entfällt der eine oder andere Termin. Eine Entscheidung darüber folgt jedoch in Absprache mit allen Anwesenden in der ersten Einheit.

Donnerstag 05.10. 11:00 - 13:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Donnerstag 12.10. 11:00 - 13:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Donnerstag 19.10. 11:00 - 13:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Donnerstag 09.11. 11:00 - 13:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Donnerstag 16.11. 11:00 - 13:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Donnerstag 30.11. 11:00 - 13:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Donnerstag 07.12. 11:00 - 13:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Donnerstag 14.12. 11:00 - 13:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Donnerstag 11.01. 11:00 - 13:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Donnerstag 18.01. 11:00 - 13:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Donnerstag 25.01. 11:00 - 13:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel des Seminars ist das eigenständige Erarbeiten einer Fragestellung und deren Ausarbeitung sowie das Üben von Diskussions- und Feedbackkultur auf fortgeschrittenem Niveau.
In diesem Seminar liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf Debatten rund um Populärkultur und sozialen Medien. Während populärkulturelle Praktiken (etwa in den Bereichen Musik, Film, Mode, usw.) seit Jahrzehnten gesellschaftliche und teils auch politische Prozesse in afrikanischen Ländern auf unterschiedliche Art mitprägen, sind soziale Medien freilich ein jüngeres Phänomen, das mit dem Aufkommen von Internet, insbesondere aber mit der rasant angewachsenen Verbreitung von Mobiltelefonen, möglich wurde.
In diesem Seminar werden wir uns zunächst anhand von einführenden Texten mit Forschungen zu beiden Bereichen vertraut machen um dann insbesondere auf den Zusammenhang zwischen diesen beiden Feldern einzugehen: wie beeinflussen neue Medien die Produktion, Konsumation und Rezeption von populärkulturellen Produkten in afrikanischen Gesellschaften bzw. in afrikabezogenen diasporischen Kontexten?
Thematisch liegt der Schwerpunkt der einführenden Einheiten auf den Bereichen Musik und Film sowie auf Mobiltelefonen und sozialen Netzwerken/Plattformen wie etwa Facebook, Twitter, YouTube, Instagram oder Snapchat. Selbstverständlich können in der eigenen Seminararbeit jedoch auch andere hier nicht genannte Praktiken bzw. Medien thematisiert werden.
Neben der gemeinsamen Lektüre von einführenden Texten und Fallstudien zu einzelnen Phänomenen, werden wir uns auch anhand von audiovisuellen Quellen (etwa YouTube-Videos, Dokumentarfilme, usw.) Input zur Diskussion holen.
Nachdem das Forschen zu Themen rund um neue Medien auch besondere methodische und auch ethische Herausforderungen mit sich bringt, wird diesen Fragen besonders viel Raum in der Lehrveranstaltung eingeräumt. So wird auch der Frage nachgegangen, inwiefern neue Medien auch Forschungsverhältnisse und Forschungsbeziehungen verändern.
Die gemeinsame Lektüre und Diskussion von Fachliteratur soll eine Einführung und Vertiefung in die Thematik bieten und als Hilfestellung für die Themenfindung dienen.
Nach den ersten Einheiten in denen der Fokus auf der Diskussion anhand von Texten und anderen Quellen liegt, werden die Studierenden noch vor den Weihnachtsferien ihre ersten Konzepte präsentieren. In den Einheiten im Jänner stellen die Studierenden ihre Fortschritte an der Arbeit („work-in-progress“) vor und erhalten weiteres Feedback von den anderen Studierenden sowie von der LV-Leitung, das die Fertigstellung der Arbeit erleichtern soll.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

1) Ausarbeitung eines Konzepts für eine Seminararbeit (inkl. theoretischer Hintergrund, Fragestellung, Methode, Arbeitsplan, vorläufige Literaturliste) im Umfang von 3-4 Seiten und dessen Präsentation in einer Einheit,
2) Vorlage von „Work-in-progress“ (= erweitertes Konzept oder bereits ausformulierte Einzelteile) im Umfang von ca. 7-10 Seiten
3) Verfassen einer Seminararbeit zu einem selbstgewählten Thema im Umfang von ca. 20 Seiten (Abgabetermin: 30. April 2018)
4) Diskussion eines „Work-in-progress“ eines/r KollegIn und Mitarbeit in Form von Beteiligung an Diskussionen in der LV

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Bewertung ist folgendermaßen gegliedert:
• Lesen und Diskutieren der Fachliteratur = 10 %
• Konzept inklusive dessen Präsentation in einer Einheit = 15 %,
• Work-in-progress inklusive dessen Präsentation in einer Einheit = 15 %,
• DiskutantInnenrolle von Work-in-Progress = 10 %
• schriftliche Arbeit im Umfang von ca. 20 Seiten = 50 %,
Alle fünf Anforderungen müssen erfüllt werden um das Seminar positiv abzuschließen. Eine regelmäßige Teilnahme wird vorausgesetzt, maximal dreimal entschuldigtes Fernbleiben wird toleriert.

Prüfungsstoff

keine zusätzliche Prüfung, Anforderungen siehe oben

Literatur

wird zu Semesterbeginn bekanntgegeben. Die Texte, die in den Einheiten diskutiert werden, sowie weiterführende Literatur werden auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

SAG.SE.1, SAG.SE.2, GA.SE. 2, GA.SE.3
MA Globalgeschichte,Vertiefung 1
MA Geschichte (PM4): Globalgeschichte

Letzte Änderung: Di 26.09.2017 16:49