140269 KU KG2 - K VI Internationale Entwicklung im historischen Kontext (2013S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mi 20.02.2013 10:00 bis Mo 04.03.2013 12:00
- Anmeldung von Di 05.03.2013 10:00 bis Mi 06.03.2013 23:59
- Abmeldung bis So 31.03.2013 23:59
Details
max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Mittwoch 13.03. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
- Mittwoch 20.03. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
- Mittwoch 10.04. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
- Mittwoch 17.04. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
- Mittwoch 24.04. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
- Mittwoch 08.05. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
- Mittwoch 15.05. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
- Mittwoch 22.05. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
- Mittwoch 29.05. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
- Mittwoch 05.06. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
- Mittwoch 12.06. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
- Mittwoch 19.06. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
- Mittwoch 26.06. 18:00 - 20:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Die Lehrveranstaltung soll den Studenten der Internationalen Entwicklung eine grundlegende Einführung in geschichtswissenschaftliche Arbeitsmethoden und Erklärungsansätze bieten. Inhaltlich ist die Verknüpfung zweier Regionen – Europas und des Nahen Ostens – die Basis für ein tieferes Verständnis von historischen Interdependenzen auf einer höheren geographischen Stufe. Konkret geht es um die Einflussnahme der europäischen Großmächte auf die Entwicklung des Nahen Ostens von Beginn des 19. bis ins 20. Jahrhundert. Verschiedene Konzepte und Erklärungsmodelle von Kolonialismus/Imperialismus werden diskutiert, um ökonomische und politische Auswirkungen dieser Beziehung zu verstehen, wie auch die Konstruktion von Selbst- und Fremdbildern (Stichwort „Orientalismus“). Außerdem soll in diesem Zusammenhang ein Augenmerk auf die oft unbeachtete Rolle Österreich-Ungarns geworfen und die Thematik in einen größeren Kontext und in ein globales Verständnis von Geschichte eingebettet werden. Anhand dieses Fallbeispiels werden die Möglichkeiten der Geschichtswissenschaft zur Erklärung gegenwärtiger Entwicklungen ausgelotet, entsprechende theoretische Ansätze kritisch hinterfragt und auf ihre Brauchbarkeit geprüft.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Die Leistungskontrolle erfolgt über eine schriftliche Abschlussarbeit in mittlerer Größe, kleinere schriftliche Arbeiten verschiedener Textgattungen während des Semesters sowie über die Qualität von Präsentation und Mitarbeit.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
-Anwendung und Aneignung wissenschaftlicher Arbeitsmethoden (Recherche, Verfassen verschiedener Textsorten, Präsentation)
-Befähigung zur kritischen Lektüre wissenschaftlicher Literatur und zur Quellenkritik
-Überblick über Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft sowie verschiedener Konzepte
-Historisches Grundwissen über die Entwicklung der Region und Verknüpfung mit der Gegenwart
-Verständnis der historischen Beziehungen zwischen Europa und dem Nahen Osten sowie der Bedeutung der „Orientalischen Frage“ für die Entwicklungen des 19. und 20. Jahrhunderts
-Kritische Auseinandersetzung mit diversen theoretischen Erklärungsansätzen zur internationalen Entwicklung
-Befähigung zur kritischen Lektüre wissenschaftlicher Literatur und zur Quellenkritik
-Überblick über Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft sowie verschiedener Konzepte
-Historisches Grundwissen über die Entwicklung der Region und Verknüpfung mit der Gegenwart
-Verständnis der historischen Beziehungen zwischen Europa und dem Nahen Osten sowie der Bedeutung der „Orientalischen Frage“ für die Entwicklungen des 19. und 20. Jahrhunderts
-Kritische Auseinandersetzung mit diversen theoretischen Erklärungsansätzen zur internationalen Entwicklung
Prüfungsstoff
Inhaltliche Einführung, Plenardiskussionen, Gruppendiskussionen, Präsentationen
Literatur
Eine detaillierte Übersicht relevanter Literatur wird zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
KW2, K VI, nK VI
Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:34