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140312 UE Die frühen Sivalinga-Verehrungspraktiken: puja und vrata im Sivadharmasastra (2019S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 24 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 02.04. 13:30 - 15:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Dienstag 09.04. 13:30 - 15:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Dienstag 30.04. 13:30 - 15:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Dienstag 07.05. 13:30 - 15:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Dienstag 14.05. 13:30 - 15:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Dienstag 21.05. 13:30 - 15:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Dienstag 28.05. 13:30 - 15:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Dienstag 04.06. 13:30 - 15:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Dienstag 18.06. 13:30 - 15:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Dienstag 25.06. 13:30 - 15:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ab Mitte des ersten Millenniums, als vishnuitische und buddhistische Gruppen schon stark in der gesellschaftlichen und politischen Sphäre Indiens verankert waren, stieg der Shivaismus graduell zu einer der bedeutendsten religiösen Strömungen auf. Ein Hauptelement dieser religiösen Tradition ist die Verehrung des śivaliṅga, das den Gott Śiva repräsentiert. Materielle Zeugnisse zeigen, dass diese Form der Verehrung schon zurück bis ins 4. Jahrhundert reicht, obwohl sie in Sanskrit-Textquellen erst ab dem ca. 6. Jahrhundert kanonisiert wird, als shivaitische Gruppen anfingen sich zu institutionalisieren. Ein Schlüsseltext zu dieser Entwicklung ist das einflussreiche Śivadharmaśāstra (6./7. Jahrhundert), der erste Text, der systematisch die Praktiken und Glaubensfragen der shivaitischen Laien in dieser frühen Phase der Entstehungsgeschichte und Institutionalisierung des Shivaismus darstellt.



Inhalt und Methode der UE: In dieser Übung werden wir ausgesuchte Textpassagen aus dem Śivadharmaśāstra lesen, die sich den verschiedenen Śivaliṅga-Verehrungspraktiken widmen. Die ausgesuchten Textteile werden den Studierenden die Möglichkeit geben, grundlegenden Themen der shivaitischen Religionspraktik in ihrer frühesten textuellen Erfassung gemeinsam zu untersuchen, auch im Hinblick darauf, was uns diese Materialien über die sozio-religiösen Umstände im Indien des frühen Mittelalters verraten. Um eine weitere Kontextualisierung dieser Praktiken zu ermöglichen, wird (1) zur Einführung der Text auch im größeren Rahmen der shivaitischen Literatur betrachtet; (2) werden die im Text beschriebenen Praktiken mit den materiellen und inschriftlichen Zeugnissen aus dem 4.–10. Jahrhundert verglichen; und (3) Vergleiche mit den vishnuitischen Verehrungspraktiken angestellt (Lektüre mit Dr. Rastelli).

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mündliche und schriftliche Leistungen bilden zu jeweils 50% die Grundlage der Bewertung. Die mündliche Leistung besteht in der kontinuierlichen Mitarbeit, insbesondere bei der Präsentation von Übersetzungen und Textanalysen, sowie der Beteiligung an der Diskussion und Textinterpretation, auch unter Berücksichtigung empfohlener Sekundärliteratur. Die schriftliche Leistung umfasst einige kleinere Hausarbeiten und -übungen sowie einen schriftlichen Test. Maximal drei Abwesenheiten werden toleriert, wenn Kompensationsaufgaben erfüllt werden. Werden mehr als drei Sitzungen versäumt, erfolgt eine negative Bewertung; in begründeten Ausnahmefällen kann mit der Lehrveranstaltungsleiterin eine Kompensationsaufgabe vereinbart werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Schriftliche Unterlagen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt werden.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MASK6d-PR, MATB3b UE b

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:35