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140335 SE VM1 / VM3 - Einführung in Friedens- und Konfliktforschung (2017W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
NR

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 04.10. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 11.10. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 18.10. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 25.10. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 08.11. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 15.11. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 22.11. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 29.11. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 06.12. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 13.12. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 10.01. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 17.01. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 24.01. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 31.01. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Unterschiedliche Begriffe, Ansätze, Theorien und Kontroversen der Friedens- und Konfliktforschung bilden eine Säule des Seminars. Genauso wie die in Teilen schwierige Verständigung bezüglich der Zugänge zu Gewalt, Konflikt, Frieden, Sicherheit oder Krieg wird die Friedens- und Konfliktforschung von Debatten über das Selbstverständnis geprägt.
Weitere Schwerpunkte bilden ausgewählte internationale Konfliktanalysen (beispielsweise Ressourcenkonflikte, Konflikte um den Klimawandel, Geopolitik und Geoökonomie des globalen Machtübergangs), Aspekte und Instrumente der Konfliktbearbeitung (beispielsweise Rüstungskontrolle, zivile Krisenprävention, zivile Konfliktbearbeitung), friedenspolitische Praxis, Friedensstrategien oder die institutionelle Basis (Nichtregierungsorganisationen oder internationale Organisationen). An einigen Beispielen wird der befruchtende und konstruktive Austausch von Friedensforschung und Entwicklungsforschung besonders deutlich.
Die 'Lehre vom gerechten Krieg' oder Arten und Möglichkeiten der Kriegsbeendigungen werden an Hand von Literatur vorgestellt und debattiert. Theorien wie jene des 'demokratischen Friedens' oder Ansätze wie die 'menschliche Sicherheit' werden einer kritischen Prüfung unterzogen. Gängige Theorien Internationaler Beziehungen werden auf ihre Wirkung bezüglich Frieden, Konflikt, Sicherheit und Krieg genau befragt. Ein zentraler Gegenstand der Analyse wird die globale Politik der Europäischen Union sein. Mit diesem theoretischen und methodischen Fundament arbeiten die Studierenden gegen Ende des Seminars an einer globalen Friedens- und Entwicklungsstrategie für die EU.
Die Aneignung der Inhalte erfolgt durch Arbeit mit ausgewählten Texten (Reader zum Seminar), Präsentationen von Studierenden, Impulse durch die LV-Leitung, einen Gastvortrag, Gruppenarbeiten, die Ausarbeitung von Papers und Präsentationsunterlagen sowie einer seminarinternen Podiumsdiskussion.
Das Seminar soll
* ausgewählte Begriffe, Fragestellungen, Methoden, Akteure, Instrumente, Theorien und Praxis der Friedens- und Konfliktforschung verdeutlichen,
* das Verständnis für die Inter- und Transdisziplinarität der Friedens- und Konfliktforschung fördern und
* zu einer erweiterten Sicht auf die gegenwärtige Außen-, Sicherheits-, Verteidigungs- und Militärpolitik anregen.
Die Lehrveranstaltung findet in deutscher Sprache statt.
Details finden sich ab 1.9.2017 auf http://www.thomasroithner.at/cms/images/lehre/roithner_friedensforschung_konfliktforschung_wise2017.pdf

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Seminararbeit
Mündliche Präsentation
Anwesenheit
aktive Mitarbeit
ggf. mündlichen Nachbesprechung
die genauen Beurteilungskriterien finden sich ab 1.9.2017 auf http://www.thomasroithner.at/cms/images/lehre/roithner_friedensforschung_konfliktforschung_wise2017.pdf

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Seminararbeit (50 % der Beurteilung)
Mündliche Präsentation (35 % der Beurteilung)
Anwesenheit (max. 2 Abwesenheiten)
Mitarbeit (15 % der Beurteilung)
allfällige mündliche Nachbesprechung der Seminararbeit

Prüfungsstoff

Literatur

Eine ausführliche Liste mit Pflichtlektüre sowie weiterer Literaturempfehlungen sowie Webhinweisen findet sich ab 1.9.2017 auf http://www.thomasroithner.at/cms/images/lehre/roithner_friedensforschung_konfliktforschung_wise2017.pdf

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

VM1; VM3

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42