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140364 VO GM4 - Wissenschaftstheorie und Wissenschaftskritik (2017S)

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 17.03. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Freitag 24.03. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Freitag 31.03. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Freitag 07.04. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Freitag 28.04. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Freitag 05.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Freitag 12.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Freitag 19.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Freitag 26.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Freitag 09.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Freitag 16.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Freitag 23.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Freitag 30.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Wissenschaftstheorie ist ein notwendiger Bestandteil jedes Produktionsprozesses von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Denn jede wissenschaftliche Analyse (incl. empirische Forschung) geht von jeweils spezifischen wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen aus. Diese Grundannahmen haben gravierende Auswirkungen auf den Forschungs- und Erkenntnisprozess. Daher ist es notwendig, sich einen Überblick über verschiedene wissenschaftstheoretische Ansätze zu verschaffen und deren Argumente zu reflektieren. Die wissenschaftstheoretischen Annahmen bestimmen in einem gewissen Ausmaß die Möglichkeiten sozialwissenschaftlicher Analyse, d.h. sie legen fest, welche Fragen wir innerhalb eines bestimmten Ansatzes überhaupt sinnvoll stellen können, und sie liefern einen Teil der Kriterien dafür, was wir als adäquate wissenschaftliche Erklärung akzeptieren. Diese Kriterien sind immer wieder zu reflektieren, weiterzuentwickeln und zu begründen.
In dieser VO werden die wissenschaftstheoretischen Grundannahmen zentraler Forschungsansätze (insbesondere Critical realism, Positivismus, Poststrukturalismus und Diskurstheorien, interpretative Ansätze) dargestellt sowie mögliche Auswirkungen auf Forschungen, die mit den jeweiligen wissenschaftstheoretischen Prämissen verbunden sind, herausgearbeitet. Zugleich werden Ansätze der Kritik an eurozentristischen Formen von Wissenschaftlichkeit diskutiert (post- und dekoloniale Epistemologien, feministische Standpunkttheorien).
Wichtige zu behandelnde und in Diskussionen zu reflektierende Fragen sind z.B.: In welcher Weise unterscheiden sich Sozialwissenschaften wie die Internationale Entwicklung grundsätzlich und qualitativ von Naturwissenschaften und wie muss daher auch die Wahl ihrer Methoden dementsprechend ausgerichtet werden? Wie wird z.B. das Verhältnis zwischen Strukturen (= Kontext) und Handlungen von individuellen und kollektiven AkteurInnen in Gesellschaftstheorien, die auf unterschiedlichen wissenschaftstheoretischen Annahmen basieren, grundsätzlich bestimmt?
Vortrag mit Diskussion.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung. Keine Hilfsmittel.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Prüfung besteht aus drei offenen Fragen zu den Vorlesungsinhalten und den Basistexten, von denen zwei auszuwählen und in einem kurzen Aufsatz (ca. 1 Seite pro Frage bei 'normaler' Schriftgröße) argumentativ (Stichworte reichen nicht!) zu beantworten sind. Pro Frage können 50 Punkte erreicht werden - für eine positive Note sind mindestens 60 Punkte notwendig. Notenschlüssel: 90-100 Punkte: Sehr gut (1). 80-89 Punkte: Gut (2); 70-79 Punkte: Befriedigend (3); 60-69 Punkte: Genügend (4). 0-59 Punkte: Nicht genügend (5).

Prüfungsstoff

Vorlesungsinhalt und Basistexte.

Literatur

Wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

GM4

Letzte Änderung: Mo 20.03.2017 15:23