140371 UE Indische Naturphilosophie: Lektüre des Vaisesikasutra mit dem Kommentar des Candrananda (2018W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Sa 01.09.2018 08:00 bis Fr 28.09.2018 10:00
- Abmeldung bis Mi 31.10.2018 23:59
Details
max. 24 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Mittwoch 10.10. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 17.10. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 24.10. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 31.10. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 07.11. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 14.11. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 21.11. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 28.11. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 05.12. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 12.12. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 09.01. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 16.01. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 23.01. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
- Mittwoch 30.01. 11:45 - 13:15 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Von den Teilnehmern wird die gründliche Vorbereitung der Sanskrittexte erwartet, die Präsentation eigener Übersetzungen und Textanalysen sowie eines Referats, die Beteiligung an der gemeinsamen Erarbeitung sowie Problematisierung des gelesenen Stoffes und die Lektüre der empfohlenen Sekundärliteratur. Ferner werden einige kleinere Hausarbeiten und –übungen sowie die Anfertigung einer abschließenden Hausarbeit im Umfang von 7-10 Seiten erwartet.
Mündliche und schriftliche Leistungen bilden zu jeweils 50% Grundlage der Bewertung. Die mündliche Leistung besteht in der kontinuierlichen Mitarbeit als Ausdruck der erfolgten gründlichen Vorbereitung der Sanskrittexte und Lektüre der empfohlenen Sekundärliteratur, insbesondere in Form der Präsentation von eigenen Übersetzungen und Textanalysen und der Beteiligung an der Diskussion und Textinterpretation, ferner in der Abhaltung des Referats. Die schriftliche Leistung umfasst die Hausarbeiten und –übungen sowie die abschließende Hausarbeit. Werden mehr als drei Sitzungen versäumt, erfolgt eine negative Bewertung.
Mündliche und schriftliche Leistungen bilden zu jeweils 50% Grundlage der Bewertung. Die mündliche Leistung besteht in der kontinuierlichen Mitarbeit als Ausdruck der erfolgten gründlichen Vorbereitung der Sanskrittexte und Lektüre der empfohlenen Sekundärliteratur, insbesondere in Form der Präsentation von eigenen Übersetzungen und Textanalysen und der Beteiligung an der Diskussion und Textinterpretation, ferner in der Abhaltung des Referats. Die schriftliche Leistung umfasst die Hausarbeiten und –übungen sowie die abschließende Hausarbeit. Werden mehr als drei Sitzungen versäumt, erfolgt eine negative Bewertung.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsstoff
Literatur
Schriftliche Unterlagen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung und laufend zur Verfügung gestellt werden. Ferner wird ein Handapparat in der Fachbibliothek aufgestellt.
Ausgewählte Literatur:
• Erich Frauwallner, Geschichte der indischen Philosophie. Bd. 2. Salzburg 1956, pp. 15-250
• Wilhelm Halbfass, On Being and What There Is. Albany 1992, pp. 69-87 (Kapitel 4)
• Anette Meuthrath, “Beobachtungen zur Komposition und Redaktionsgeschichte von Vaiśeṣikasūtra 1.1”. Wiener Zeitschrift für die Kunde Südasiens 43 (1999), pp. 129-137
• Masanobu Nozawa, The Vaiśeṣikasūtra with Candrānandaʼs Commentary (1). Numazu College of Technology Research Annual 27 (1993), pp. 97-116
• Karin Preisendanz, “Vaiśeṣika”. In: Knut A. Jacobsen et al. (eds.), Brill’s Encyclopedia of Hinduism, vol. 3, Leiden 2011, pp. 699-718
• Hartmut Scharfe, “Zum 1. Kapitel der Vaiśeṣikasūtren”. Mitteilungen des Instituts für Orientforschung 5 (1951), pp. 219-224
• Anantalal Thakur, Origin and Development of the Vaiśeṣika System. New Delhi 2003.
Ausgewählte Literatur:
• Erich Frauwallner, Geschichte der indischen Philosophie. Bd. 2. Salzburg 1956, pp. 15-250
• Wilhelm Halbfass, On Being and What There Is. Albany 1992, pp. 69-87 (Kapitel 4)
• Anette Meuthrath, “Beobachtungen zur Komposition und Redaktionsgeschichte von Vaiśeṣikasūtra 1.1”. Wiener Zeitschrift für die Kunde Südasiens 43 (1999), pp. 129-137
• Masanobu Nozawa, The Vaiśeṣikasūtra with Candrānandaʼs Commentary (1). Numazu College of Technology Research Annual 27 (1993), pp. 97-116
• Karin Preisendanz, “Vaiśeṣika”. In: Knut A. Jacobsen et al. (eds.), Brill’s Encyclopedia of Hinduism, vol. 3, Leiden 2011, pp. 699-718
• Hartmut Scharfe, “Zum 1. Kapitel der Vaiśeṣikasūtren”. Mitteilungen des Instituts für Orientforschung 5 (1951), pp. 219-224
• Anantalal Thakur, Origin and Development of the Vaiśeṣika System. New Delhi 2003.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
MASK3a (UE a), MATB3b
Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:35
Die Übung soll anhand der Lektüre der ersten beiden Kapitel des Vaiśeṣikasūtra einen ersten Einblick in die ontologischen Grundlagen des klassischen Vaiśeṣika geben. In ihrer uns zusammen mit dem Kommentar Candrānandas (9. Jahrhundert?) überlieferten Form behandeln diese Kapitel, neben dem Zweck und der Legitimation des Lehrgebäudes des Vaiśeṣika, die Kategorien des Vaiśeṣika, ihre Bestimmungen und ihre wechselseitigen, auch kausalen Beziehungen in allgemeiner Form. Unter der Kategorie “Substanz” werden dann die fünf Elemente, die Zeit und der Raum zusammen mit ihren Eigenschaften angesprochen, wobei die Behandlung des Tons als Eigenschaft des Raum–Äthers – eine in der indischen Philosophie sehr umstrittene Frage – besonders großen Raum einnimmt. Sollte noch Zeit verbleiben, könnte auch das dritte Kapitel des Sūtras durchgenommen werden, in dem die Substanz “Selbst” (ātman) und das substanziell aufgefasste Denken (manas) im Zentrum stehen.
Textgrundlage bildet der Text des Vaiśeṣikasūtra zusammen mit Candrānandas Kommentar, herausgegeben von Muni Jambuvijaya (Gaekwadʼs Oriental Series 136, Baroda 1961).