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140380 KU GM3 - Entwicklungstheorien und -paradigmen aus transdisziplinärer Perspektive (2017S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprachen: Deutsch, Englisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 15.03. 12:00 - 13:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 29.03. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 10.05. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 24.05. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 07.06. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 21.06. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Seit es das Konzept von Entwicklung gibt, gibt es auch Kritik daran: Kritik, die sich in vielen Fällen in der Formulierung von alternativen Entwicklungskonzepten oder - radikaler - als Alternative zum Konzept von Entwicklung an sich artikuliert.
Diese Alternativen sind in die jeweiligen politischen Zusammenhänge der Länder eingebunden, in denen sie entstehen. Wenn sie in Ländern des Globalen Südens vorgebracht werden, in denen sie Teil eines politischen Projekts sind, sich gegen die Dominanz der Industrieländer zu wehren, wenn sie von Akteuren vorgebracht werden, die sich damit gegen Ungleichheit und Ausbeutung aufbäumen, sind diese Alternativen Teil eines emanzipatorischen Projekts. Das Konzept von Buen Vivir und andere Debatten aus Lateinamerika stehen in dieser Tradition.

In anderen Weltregionen werden ebenfalls fundamentale Alternativen diskutiert, erscheinen jedoch in einer völlig anderen politischen Einbettung und sind manchmal Teil eines konservativen oder sogar autoritären Projekts.

In dem Kurs werden wir verschiedene alternative Entwicklungskonzepte und Alterntiven zu Entwicklung kennenlernen und vor dem Hintergrund ihrer Entstehung, der Akteure, die die vorgebracht haben und ihrer politischen Einbettung analysieren.

Als Lehrmethoden werden gemeinsame Arbeit mit Texten, Kurzreferate und Gruppendiskussionen im Zentrum der Veranstaltung stehen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Hausübungen, Kurzreferat im Unterricht

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

GM3; MA Globalgeschichte und Global Studies, Modul Theorien, Quellen und Methoden der Globalgeschichte und Global Studies (Modulteil Global Studies)

Letzte Änderung: Mo 20.03.2017 15:23