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140382 UE MM2 - T1 Methoden der qualitativen Sozialforschung (2012W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 10.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 24.10. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 07.11. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 21.11. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 05.12. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 09.01. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 23.01. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In dieser Übung werden die theoretischen, praktischen, methodischen und ethischen Herausforderungen im Zentrum stehen, die sich im Rahmen der empirisch qualitativen Forschung im Bereich der Entwicklungsforschung stellen. Dabei wird einerseits diskutiert, inwieweit empirische Forschung in sogenannten fremdkulturellen Kontexten zur Konstruktion der "anderen"; beiträgt, welche Machtstrukturen und Form der Wissensproduktion damit einhergeht und inwieweit "westliche" Methoden überhaupt übertragen werden können. Die Frage der Legitimation steht hier also im Vordergrund.
Es werden andereseits die Methoden und Techniken der qualitativen Forschung vertieft und insbesondere hinsichtlich ihrer Relevanz und Durchführbarkeit im Kontext der Entwicklungsforschung diskutiert. Es werden unterschiedliche Methoden vorgestellt, wie zum Beispiel teilnehmende Beobachtungen, Inhaltsanalysen oder verschiedene qualitative Interviews. Neben der theoretischen Diskussion der Methoden, ihres Entstehungskontextes, der Anwendung und Auswertung, werden diese im Rahmen der Übung diese auch praktisch durchgeführt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Teilnahme und regelmäßige Mitarbeit in einer Kleingruppe sowie die schriftliche Ausarbeitung der ‚Forschungsvorhabens’

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Methodologische sowie methodische Herangehensweisen sind immer noch eingebettet in Annahmen über die soziale Realität, die meist sehr stark disziplinär geprägt sind. Was bedeutet dies für die methodologische Herangehensweise im Bereich der Entwicklungsforschung? Dies zu diskutieren ist ein Zeil der Veranstaltung.
Im zweiten Teil der Übung ist das Ziel die TeilnehmerInnen mit den qualitativen Methoden nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch vertraut zu machen. Dazu gehört u.a, dass die TeilnehmerInnen kleine Forschungsprojekte in Gruppen selbst durchführen um die Anwendung der Methoden zu üben und vor dem Hintergrund der Diskussionen im ersten Teil kritisch reflektieren.

Prüfungsstoff

Neben der theoretischen Diskussion der Methoden in den ersten Sitzungen, werden kleine Forschungsprojekte von den Studierenden in Kleingruppen entwickelt und durchgeführt. Die Ergebnisse und Erfahrungen werden in den letzten zwei Sitzungen präsentiert und diskutiert.

Literatur

Strauss, Anselm 1994: Grundlagen qualitativer Sozialforschung, München: Fink, S. 25-71
Brünsemeister, Thomas 2000: Qualitative Forschung, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MM2, T1

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:51