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140391 SE T IV - VM7 - Transnationale Feminismen: 'Nicht-westliche' feministische Schlüsseltexte (2013W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 16.10. 13:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 30.10. 13:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 13.11. 13:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 04.12. 13:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 18.12. 13:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 15.01. 13:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Mittwoch 29.01. 13:00 - 16:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Zentrum der LV steht die Auseinandersetzung mit feministischen, feminismuskritischen und gender-kritischen Texten, die sich auf soziale Machtanalysen und gesellschaftliche Transformationsprozesse beziehen und ihren Ursprung außerhalb der akademischen Zentren des "Westens" haben. Entlang der Leitfrage, was denn unter "transnationalen Feminismen" und unter "Third World Feminisms" zu verstehen ist, geht es um das Kennenlernen von und die genauere Auseinandersetzung mit einigen wichtigen "nicht-westlichen" Autor_innen und Konzepten in diesem Theorie- und Praxisfeld.
Inhalt der Lehrveranstaltung ist zudem das jeweils unterschiedliche Produktions- und Rezeptionsumfeld der diskutierten Texte, Autor_innen und Aktivist_innen. Wir werden also nach regionalen Zeitschriften, Verlagen, elektronischen Medien, Wissenschaftsstrukturen und besonders auch Frauenbewegungsgeschichten und internationalen Vernetzungen fragen. Geplant ist außerdem, mittels vergleichender Lektüren den Status akademischen Schreibens im Verhältnis zu beispielsweise journalistischen oder fiktionalen Texten zur Diskussion zu stellen.
Ohne Anspruch auf einen irgendwie "vollständigen" Überblick über feministische Theorieproduktionen an den "Peripherien" soll es anhand exemplarischer Lektüren schließlich insgesamt um die Frage gehen, welche Bedeutung dem "Ort" zukommt, also dem geopolitischen Wo der Produktion von Text, Theorie und (wissenschaftlicher/ politischer) Praxis.
Rote Fäden bilden generell die Frage nach dem Potenzial einer postkolonialen Kritik an Feminismen und Frauenbewegungen und die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen inter- und transnationaler Bündnissen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anforderungen: Regelmäßige Anwesenheit, Beteiligung am Diskussionsprozess, Durcharbeitung und mündliche bzw. schriftliche Kurzpräsentation von Pflichttexten, Gruppen- oder Einzelpräsentation zum Seminararbeitsthema; schriftliche Seminararbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ziel ist in erster Linie, feministisch-theoretische und -politische Ansätze mit einem Hintergrund in Ländern des "globalen Südens" oder "globalen Nicht-Westens" sowohl in ihrer Eigenständigkeit als auch in ihrer Bedeutung für die Geschichte der internationalen Frauenbewegungen und der Geschlechtertheorien generell zu vermitteln und reflektierbar zu machen.

Prüfungsstoff

Kurzinputs der LV-Leiterin; feministische Bibliotheksführung; Diskussion von Pflichttexten im Plenum und in Arbeitsgruppen; Präsentation und Diskussion von Videodokumentationen; feministische Bibliotheksführung; Gruppen- oder Einzelreferate zu den Seminararbeitsthemen

Literatur

Eine ausführliche Literaturliste wird zusammen mit dem detaillierten Semesterplan zu Semesterbeginn zur Verfügung gestellt und während des Semesters laufend nach Bedarf ergänzt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

T IV
Master: VM3, VM7

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:35