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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

142077 PS Materielle Kultur: Indische Religionen anhand von 10 Objekten (2022S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 36 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Die Termine sind: Di, 11:00-12:30, SR 1// 1.3.; 8.3; 15.3; 22.3; 29.3; 3.5; 10.5; 24.5; 14.6; 21.6
Es wird erwartet, dass die Veranstaltung persönlich abgehalten wird, wobei bei Bedarf auch ein hybrides Format möglich ist. "Hybrid" bedeutet, dass die Studierenden vor Ort *oder* online teilnehmen können. Wenn Sie jedoch vor Ort teilnehmen, kommen Sie bitte geimpft oder genesen und mit einem gültigen PCR Test (48 Stunden) zur Universität.
Diejenigen, die nicht vor Ort sein können/wollen, sollten sich vorher mit mir in Verbindung setzen, damit wir die über Moodle zu streamenden Sitzungen besprechen können. Dies sollte eher eine Ausnahme für diejenigen sein, die nicht persönlich kommen können, als die Regel.
Wenn möglich, nehmen Sie bitte an der ersten Sitzung vor Ort am 1. März 2022 teil.


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In diesem Seminar werden wir indische Religionen durch die Linse materieller Objekte und dessen Gebrauch in der religiösen Praxis untersuchen. Materialität ist nicht zweitrangig gegenüber Ideen, sondern Materialität löst Ideen und Geisteszustände aus, welche materielle Praktiken beeinflussen. Mit der Annahme, dass die Dinge, dessen Verwendung, Bewertung und Anziehungskraft von Religion untrennbar sind, werden wir indische Religionen in ihrer alltäglichen Wirkungskraft begegnen. Je nach Blickwinkel und je nach Kontext kann ein und dasselbe Objekt eine ganz andere Geschichte erzählen. Jedes Objekt hat seine eigene Biographie und soziale Wirkungskraft (agency). Den theoretischen und methodologischen Zugang welchen man oft als „Material Turn“ nennt, gibt uns die Möglichkeit, uns mit den Religionen Indiens aus einer oft vernachlässigten Perspektive zu analysieren.
Studierenden werden die Möglichkeit haben, nicht nur soziokulturelle Aspekte indischer Religionen über ausgewählte Objekte zu erfahren, sondern sie werden selber diese methodologischen Ansätze anwenden können in dem sie ein Artefakt aus der Sammlung des Weltmuseums in Wien „unter die Lupe nehmen.“

Sprache der Veranstaltung: Deutsch (Arbeiten können jedoch auf Englisch abgegeben werden)

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Teilnahme an der wöchentlichen Diskussion. Lieferung von kritischen Fragen bzw. einer kurzen Stellungsnahme zur wöchentlichen Lektüre (müssen vor dem Seminar vorbereitet werden). Durchführung einer Mini-Forschung zu einem Objekt welche in Form einer Seminararbeit am Ende des Semesters abzugeben ist.
Details folgen in der Einführung.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige und aktive Teilnahme an allen Sitzungen des Seminars. Bei Nichterscheinen ohne triftigen Grund (Krankheit o.ä.) werden Punkte abgezogen. Das verfassen einer Seminararbeit.

Prüfungsstoff

Themen der Lektüre und Diskussionen jeder Sitzung. Eine Bibliographie und das Material wird auf Moodle bereitgestellt.

Literatur

Wird während des Semesters über Moodle verfügbar gemacht.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA5

Letzte Änderung: Do 03.03.2022 15:28