Universität Wien FIND

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142396 PS Butter, Wachs und Blut - Material und Materialität in der Kunst Südasiens (2021S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 22 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Do 17:00-18:30, digital. Bei Präsenzlehre: SR 6.


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel: Ziel der LV ist die Anwendung und Vertiefung der Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens anhand eigenständige Bearbeitung und Präsentation eines ausgewählten Themas, sowie die kritische und umfassenden Analyse relevanter Literatur.
Inhalt: Das Material spielt eine wesentliche Rolle für die Herstellung, Funktion und Verwendung eines Objekts – das betrifft nicht nur Alltagsgegenstände, sondern auch Kult- und Kunstobjekte. Gerade in der Kunst bestimmt das Material oft auch den ästhetischen Eindruck. In der kulturhistorischen Forschung und Analyse wird Material als ein Aspekt der wissenschaftlichen Debatte oft vernachlässigt, obwohl sich seine historische Kodierung und seine symbolische Bedeutung im Laufe der Zeit geändert haben. Erst in den letzten Jahren wurde der semantische Aspekt der Materialität und seine Bedeutungsverschiebung, die teilweise durch die Industrialisierung verursacht wurde, vermehrt berücksichtigt. In der zeitgenössischen Kunst Südasiens verzichten Künstler beispielsweise auf die Verwendung traditioneller Materialien und wenden sich unkonventionellen Substanzen wie Wachs, Metall, Blut, Kuh- oder Elefantendung zu. Im Rahmen des Proseminars wollen wir uns dem Thema „Material und Materialität“ anhand der Diskussion einiger Fallbeispiele aus der religiösen sowie künstlerischen Praxis Südasiens nähern.
Methode: Künstlerische Entwicklungen, Besonderheiten und Eigenheiten von Material und Materialität werden anhand ausgewählter Beispiele aus Malerei, Skulptur, Architektur und Ritualkunst diskutiert.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mitarbeit als Ausdruck der Vorbereitung, Präsentation von Textanalysen, schriftlich dokumentierte Recherche, mündliche Präsentation eines ausgewählten Themas, schriftliche Abschlußarbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die regelmäßige Teilnahme am Proseminar (nicht mehr als 3 verpasste Einheiten) ist eine Grundvoraussetzung für einen positiven Abschluss des Kurses, ebenso wie die Bereitstellung aller oben genannten Teilleistungen. Die schriftliche Arbeit fließt in die Bewertung des Kurses zu 40%, die mündliche Präsentation zu 20%, die regelmäßige Mitarbeit zu 40% ein.

Prüfungsstoff

Einzelne, ausgewählte Werke und Themen stehen im Zentrum des jeweiligen Referats und der gemeinsamen Diskussion. Die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens werden geübt und vertieft.

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA14

Letzte Änderung: Mo 01.03.2021 09:48