143254 SE Internationale Solidarität im Kampf gegen Apartheid (2023S)
eine Auseinandersetzung mit den Memoiren der "International Brigade against Apartheid"
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mi 01.02.2023 08:00 bis Fr 03.03.2023 10:00
- Abmeldung bis Fr 31.03.2023 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Dienstag 07.03. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 14.03. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 21.03. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 28.03. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 18.04. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 25.04. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 02.05. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 09.05. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 16.05. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 23.05. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 06.06. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 13.06. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 20.06. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
- Dienstag 27.06. 15:00 - 17:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
1) Mitarbeit in den Einheiten
2) Ausarbeitung eines Konzepts für eine eigene schriftliche Arbeit (inkl. theoretischer Hintergrund, Fragestellung, Methode, Arbeitsplan, vorläufige Literaturliste) im Umfang von ca. 3 Seiten und dessen Präsentation in einer Seminareinheit
3) Verfassen einer Seminararbeit zu einem selbstgewählten Thema im Umfang von zumindest 15 Seiten inklusive Literaturliste (Abgabetermin: 30. September 2023)
2) Ausarbeitung eines Konzepts für eine eigene schriftliche Arbeit (inkl. theoretischer Hintergrund, Fragestellung, Methode, Arbeitsplan, vorläufige Literaturliste) im Umfang von ca. 3 Seiten und dessen Präsentation in einer Seminareinheit
3) Verfassen einer Seminararbeit zu einem selbstgewählten Thema im Umfang von zumindest 15 Seiten inklusive Literaturliste (Abgabetermin: 30. September 2023)
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Die Bewertung ist folgendermaßen gegliedert:
• Mitarbeit (d.h. Lesen und Diskutieren der Literatur, Feedback geben) = 30 Punkte
• Konzept inklusive Präsentation in einer Einheit = 20 Punkte
• schriftliche Arbeit im Umfang von ca. 12 Seiten = 50 PunkteINSGESAMT sind also maximal 100 Punkte zu erreichen:
100-90: sehr gut
• 89-80: gut
• 79-65: befriedigend
• 64-50: genügend
• 49-0: nicht genügend
Alle Anforderungen müssen erfüllt werden um das Seminar positiv abzuschließen. Eine regelmäßige Teilnahme wird vorausgesetzt, maximal dreimal entschuldigtes Fernbleiben wird toleriert.
• Mitarbeit (d.h. Lesen und Diskutieren der Literatur, Feedback geben) = 30 Punkte
• Konzept inklusive Präsentation in einer Einheit = 20 Punkte
• schriftliche Arbeit im Umfang von ca. 12 Seiten = 50 PunkteINSGESAMT sind also maximal 100 Punkte zu erreichen:
100-90: sehr gut
• 89-80: gut
• 79-65: befriedigend
• 64-50: genügend
• 49-0: nicht genügend
Alle Anforderungen müssen erfüllt werden um das Seminar positiv abzuschließen. Eine regelmäßige Teilnahme wird vorausgesetzt, maximal dreimal entschuldigtes Fernbleiben wird toleriert.
Prüfungsstoff
keine zusätzliche Prüfung, Anforderungen siehe oben
Literatur
Kasrils, Ronnie with Muff Andersson & Oscar Marleyn (eds.). 2021. International Brigade against Apartheid. Secrets of the People’s War that liberated South Africa. Auckland Park, South Africa: Jacana Media.Keable, Ken (ed.). 2012. London Recruits. The Secret War against Apartheid. Pontypool: The Merlin Press Ltd.Die Texte, die in den Einheiten diskutiert werden, sowie weiterführende Literatur wird auf Moodle zur Verfügung gestellt.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
SAG.SE.1, SAG.SE.2
Letzte Änderung: Do 23.02.2023 10:29
Herausgeber des Bandes ist Ronnie Kasrils, ein bekannter Anti-Apartheid-Kämpfer, ehemaliger Politiker, Aktivist und Autor von vier weiteren autobiografischen Büchern. Muff Andersson und Oscar Marleyn, die beide selbst als sogenannte „Recruits“ im Kampf gegen die Apartheid involviert waren, unterstützten ihn bei der Herausgabe, so dass es sich um ein Buchprojekt handelt, das ausschließlich von beteiligten Akteuren konzipiert und umgesetzt wurde. Dies wirkte sich zweifellos auf die Offenheit aller Mitwirkenden aus, ihre oft sehr persönlichen Geschichten zu erzählen. Alle Berichte geben intime Einblicke in die Beweggründe, die den Einzelnen dazu brachten, alles für die Befreiung eines Landes zu riskieren, das nicht das ihre war. Auch in dem bereits 2012 erschienenen Sammelband „London Recruits. The Secret War against Apartheid”, der vom ehemaligen „Recruit“ Ken Keables herausgegeben wurde, finden sich Erinnerungen von Beteiligten, vor allem denjenigen, die in London angeworben worden waren. Dieser Band wird daher ebenso herangezogen wie auch Transkripte von Webinaren zu diesem Thema, die von der LV-Leiterin in den Jahren 2021/22 mitveranstaltet worden waren.Warum wurden überhaupt internationale Rekruten benötigt? Nach der Verhaftung Nelson Mandelas und anderer ANC-Führer bei den Rivonia-Prozessen 1964 wurde der Widerstand in Südafrika so stark unterdrückt, dass Rekruten aus dem Ausland zunächst ein Lebenszeichen des verbotenen ANC an die Südafrikaner senden wollten, um zu zeigen, dass der ANC trotz der Verbote noch aktiv war. Die Mittel, die zur Sensibilisierung eingesetzt wurden, reichten zunächst von Flugblattbomben und Audiobotschaften bis zum Versand von Briefen aus dem Land. Später wurden mit logistischer Unterstützung von internationalen Rekruten auch Waffen ins Land geschmuggelt. Insgesamt waren vom ANC angeheuerte „Recruits“ von den späten 1960er Jahren bis in die frühen 1990er Jahre aktiv.Die Auseinandersetzung mit den Erinnerungen der Beteiligten wirft nicht nur methodologische Fragestellungen auf, denen wir in der LV nachgehen werden, sondern erfordert auch eine Einbettung in gegenwärtige Debatten um Solidaritäten, Aktivismus, Critical Whiteness Studien, Mobilitäten usw.
Die Teilnehmer:innen sollen ausgehend von der Lektüre der Memoiren, eigene Fragestellungen entwickeln und diese in einer Seminararbeit ausarbeiten. Dieser Prozess wird von kontinuierlichem Feedback durch die LV-Leitung sowie die anderen Seminarteilnehmer:innen begleitet. Ein weiteres Ziel des Seminars ist das Üben von Diskussions- und Feedbackkultur auf fortgeschrittenem Niveau.Vorgangsweise im Seminar:
Gemeinsame Lektüre von Memoiren aus den beiden genannten Bänden und Auseinandersetzung mit Transkripten von Webinaren zu diesem Thema
Gemeinsame Recherche und Lektüre von Texten, die einen historischen Kontext sowie einen methodischen und/oder theoretischen Zugang zur Analyse der Memoiren bieten
Diskussion von möglichen Fragestellungen
Präsentationen von Konzepten für die eigene Arbeit durch die Teilnehmer:innen