Universität Wien FIND

150040 UE Lektüre wissenschaftlicher Fachtexte I (2017W)

Modernisierung und Sterblichkeitsentwicklung in Japan seit der Meiji-Zeit

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 15 - Ostasienwissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

DO 12:15-13:45, Besprechungszimmer der Japanologie (1. Stock)
Beginn: 5.10.2017


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Lektüre und Besprechung ausgewählter japanischsprachiger Fachliteratur. Einführung in wissenschaftliche Schreibstile und ausgewählte Forschungsinhalte.

Inhaltlich geht es in dieser Übung um den oft ambivalenten Zusammenhang von Modernisierung und Qualität der Lebensbedingungen am Beispiel der Entwicklung bestimmter Todesursachen. Im Einzelnen behandelt werden die Themen: (1) Landesöffnung und Cholera (Meiji-Zeit); Wachstum der Textilindustrie und Tuberkulose (Taishô-Zeit); saisonale Arbeitsmigration, einseitige Ernährung und Schlaganfälle (Shôwa-Zeit).

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Der erstmalige Besuch einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung zählt bereits als Prüfungsantritt, d.h. die Lehrveranstaltung wird benotet! Wenn ein Abbruch während der ersten drei LV-Einheiten stattfindet und eine Abmeldung erfolgt ist, wird in der Regel von einer Benotung abgesehen.

Regelmäßige Teilnahme: 10% (wie üblich bei Übungen: Anwesenheitspflicht!); Qualität der individuellen Mitarbeit: 40%; Qualität der in Gruppen erarbeiteten Vokabellisten, Übersetzungshilfen und Begriffsklärungen: 25% (Upload der kommentierten Vokabellisten bis eine Stunde vor dem Vorwochentermin vor der jeweiligen Textbesprechung); Abschlusstest mit Blindtext, dessen Inhalt sich auf die zuvor besprochenen Texte bezieht: 25%.

Plagiatsnotiz:
Mit Ihrer Anmeldung zu der Lehrveranstaltung erklären Sie, alle Leistungen eigenständig zu erbringen und alle Quellen und Hilfsmittel, die Sie benutzen, durch Zitieren/Belegen kenntlich zu machen.
Beachten Sie unbedingt IMMER: Das Plagiieren, also die Übernahme fremder Ideen und Formulierungen ohne entsprechende Angaben (= Zitieren), verstößt gegen die Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens und gilt als geistiger Diebstahl, der auch strafrechtliche Konsequenzen haben kann. Dies gilt ausnahmslos für alle schriftlichen Arbeiten von kleinen Hausübungen bis zu Masterarbeit oder Dissertation und Referate, die an der Universität Wien eingereicht bzw. gehalten werden. Wird ein Plagiat festgestellt, so führt dies automatisch zu einer Nicht-Bewertung der gesamten Lehrveranstaltung; im Sammelzeugnis scheint dann der Vermerk "unerlaubte Hilfsmittel" auf.
Nähere Informationen sind der Webseite der Studienpräses zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis zu entnehmen: http://studienpraeses.univie.ac.at/informationsmaterial/sicherung-der-guten-wissenschaftlichen-praxis

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

In diesem Kurs werden verschiedene japanischsprachige wissenschaftliche Textsorten gemeinsam gelesen, übersetzt und diskutiert. Studierende gewöhnen sich an die Herausforderungen im Umgang mit japanischsprachigen Texten. Dabei sollen ein Überblick zu dem Schwerpunktthema sowie Einblick in verschiedene Stile des wissenschaftlichen Schreibens und Publizierens auf Japanisch vermittelt werden.

Prüfungsstoff

Kurze inhaltliche Einführung durch den LV-Leiter.
Lesen und Übersetzen von ausgewählten Texten zur Vorbereitung auf die wöchentlichen Präsenztermine; gemeinsames Besprechen der Texte; Vokabellisten und Begriffsklärungen zur Hilfestellung werden von Kursmitgliedern in Gruppen erarbeitet.
Moodle zum Austausch von Literatur, Vokabellisten und weiteren Informationen zur Thematik.

Literatur

Wird in der Übung und auf Moodle bekannt gemacht.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

JMA M2.1, JMA M2.2

Letzte Änderung: Do 19.10.2017 14:29