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150118 UE Regionale Literaturen in Japan (2019S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 15 - Ostasienwissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 04.03. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 11.03. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 18.03. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 25.03. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 01.04. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 08.04. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 29.04. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 06.05. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 13.05. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 20.05. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 27.05. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 03.06. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 17.06. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29
Montag 24.06. 16:00 - 17:30 Seminarraum Japanologie 2 UniCampus Hof 2 2K-EG-29

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Der japanische Literaturbetrieb konzentriert sich seit der Meiji-Zeit stark auf den Großraum Tokyo. Dies manifestiert sich in der großen Anzahl an Verlagen, die in der Hauptstadt angesiedelt sind, in den Lebensläufen vieler namhafter SchriftstellerInnen, die nach Tokyo gezogen sind, um näher am literarischen Zentrum zu sein sowie nicht zuletzt in der Erforschung dieser AutorInnen und ihrer Literatur.

Insbesondere neuere Forschung zeigt jedoch, dass auch außerhalb der großen Ballungszentren Literatur in Japan entsteht; ein Beispiel dafür ist Literatur aus Okinawa, die spätestens seit den 1990er Jahre nicht länger vom nationalen Kanon ausgeblendet werden kann. Die Akutagawa-Preise, welche in den letzten Jahren vermehrt an AutorInnen in bzw. aus Tōhoku vergeben wurden, deuten darauf hin, dass nun auch diese Großregion in den Fokus von Kultur- und vor allem Literaturinteressierten in Japan rückt.

Die Übung nimmt diese rezenten Entwicklungen zum Anlass, um folgenden Fragen nachzugehen: Was ist „regionale“ Literatur? Gibt es andere Begriffe, mit welchen man sinnvoll operieren kann, um diese Literaturen zu beschreiben (z.B.: minor literature, furusato bungaku, periphere Literatur / chihō bungaku, lokale Literatur / kyōdo bungaku etc.)? Wodurch zeichnen sich diese Literaturen aus?

Im Unterricht werden daher sowohl (literaturwissenschaftliche) Sekundärliteratur als auch Primärwerke diskutiert und analysiert. Unter Berücksichtigung der Sprachkenntnisse der einzelnen TeilnehmerInnen kommen hier Texte in deutscher, englischer, und japanischer Sprache zum Einsatz.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

* Es besteht Anwesenheitspflicht (min. 80% / 14 Einheiten). Die LV-Leitung behält sich vor, Zuspätkommen als Abwesenheit zu werten. Wer in der ersten Einheit unentschuldigt fehlt, wird automatisch abgemeldet. Umgekehrt zählt der erstmalige Besuch der Lehrveranstaltung bereits als Prüfungsantritt, d. h., wenn nicht innerhalb der Abmeldefrist eine Abmeldung erfolgt, wird die LV jedenfalls benotet (bei einem Abbruch während der ersten drei LV-Einheiten wird in der Regel von einer Benotung abgesehen).

* Für ausnahmslos alle (Teil-)Leistungen der LV sind die Form- & Zitiervorschriften der Japanologie (s. e-Learning-Plattform) sowie die Plagiatsrichtlinien der Universität Wien zu beachten.

Plagiatsnotiz:
Mit Ihrer Anmeldung zu der Lehrveranstaltung erklären Sie, alle Leistungen eigenständig zu erbringen und alle Quellen und Hilfsmittel, die Sie benutzen, durch Zitieren/Belegen kenntlich zu machen.
Beachten Sie unbedingt IMMER: Das Plagiieren, also die Übernahme fremder Ideen und Formulierungen ohne entsprechende Angaben (= Zitieren), verstößt gegen die Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens und gilt als geistiger Diebstahl, der auch strafrechtliche Konsequenzen haben kann. Dies gilt ausnahmslos für alle schriftlichen Arbeiten von kleinen Hausübungen bis zu Masterarbeit oder Dissertation und Referate, die an der Universität Wien eingereicht bzw. gehalten werden. Wird ein Plagiat festgestellt, so führt dies automatisch zu einer Nicht-Bewertung der gesamten Lehrveranstaltung; im Sammelzeugnis scheint dann der Vermerk "unerlaubte Hilfsmittel" auf.
Nähere Informationen sind der Webseite der Studienpräses zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis zu entnehmen: http://studienpraeses.univie.ac.at/informationsmaterial/sicherung-der-guten-wissenschaftlichen-praxis

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

* Gewichtung: Präsentation 40%, Vorbereitung der Textlektüre 30%, aktive Teilnahme an Diskussionen (Plenum und Gruppe) 30% (im Einvernehmen aller Teilnehmenden kann die prozentuale Gewichtung verändert werden). Bitte beachten Sie, dass für das erfolgreiche Bestehen der LV jede einzelne Teilleistung zumindest positiv erbracht werden muss.

* Für eine positive Note sind mindestens 51 Prozentpunkte zu erreichen.

Prüfungsstoff

Es wird von den LV-TeilnehmerInnen erwartet, sich intensiv mit den in der LV behandelten Texten und methodischen Perspektiven zu beschäftigen und die Form- und Zitiervorschriften der Japanologie einzuhalten. Aktive Teilnahme an den einzelnen Einheiten sowie gewissenhafte Vorbereitung (Textlektüre und Referate) sind obligatorisch.

Literatur

Wird im Unterricht bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

JBA M16, Modul Alternative Erweiterungen (für BA)
altes Curriculum MA: M9
neues Curriculum MA: M5

Letzte Änderung: Di 25.06.2019 14:28