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150160 PS Japanologisches Proseminar II (Gruppe 4) (2016S)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 15 - Ostasienwissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 07.03. 13:30 - 15:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21
Montag 14.03. 13:30 - 15:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21
Montag 04.04. 13:30 - 15:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21
Montag 11.04. 13:30 - 15:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21
Montag 18.04. 13:30 - 15:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21
Montag 25.04. 13:30 - 15:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21
Montag 02.05. 13:30 - 15:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21
Montag 09.05. 13:30 - 15:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21
Samstag 21.05. 09:00 - 17:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21
Montag 23.05. 13:30 - 15:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21
Samstag 28.05. 09:00 - 17:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21
Montag 30.05. 13:30 - 15:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21
Montag 06.06. 13:30 - 15:00 Seminarraum Japanologie 1 UniCampus Hof 2 2K-EG-21

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

VORAUSSETZUNGEN: STEOP, Module M5, M6 und M13.1 (= Japanologisches Proseminar I)

INHALT:
Das in M1, M5 und M13.1 erarbeitete Wissen (Aufbau und Form von wissenschaftlichen Arbeiten sowie wissenschaftliche Bearbeitung eines Themas mit Themenwahl/Fragestellung, Recherche, Literatur- und Quellenkritik, Forschungsstand, Gliederung, schriftlicher Ausarbeitung und mündlicher Präsentation usw.) wird vertieft und erweitert sowie im Zuge wissenschaftlicher Textproduktion praktisch angewandt. Besondere Schwerpunkte des Proseminars II bilden neben dem Entwickeln genauer, fachspezifischer Fragestellungen
1. der Umgang mit japanischsprachigen Hilfsmitteln und das Erschließen japanischsprachiger Ressourcen;
2. eine erste Einführung in die Auswahl und Verwendung wissenschaftlicher Methoden (wobei insbesondere textanalytische Verfahren thematisiert werden).
Die Studierenden werden Schritt für Schritt dabei angeleitet, eine eigene wissenschaftliche Arbeit zu verfassen. Zudem werden sie in Eigenheiten japanischer Sekundärliteratur, Orts- und Personennamen und historische Zeitrechnung etc. eingeführt.

ZIELE:
(1) Beherrschung der formalen Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens in der Japanologie: Recherche, Aufbau und Form einer wissenschaftlichen Arbeit, richtiges Zitieren.
(2) Beherrschung der inhaltlichen Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens in der Japanologie: Entwicklung und Formulierung von Fragestellungen, selbständiges Erarbeiten eines selbstgewählten Themas, Methodenwahl und praktische Umsetzung des Forschungsvorhabens auf einfachem Niveau, sowie Literaturrecherche und kritischer Umgang mit unterschiedlichen Arten von Literatur und Quellen (unter Einbeziehung japanischsprachigen Materials).
(3) Kenntnis der Hilfsmittel zur Recherche japanischsprachiger Sekundärliteratur.
(4) Einführung in den formalen Umgang mit japanischsprachigen Quellen (Transkription, Angabe von Personen- und Ortsnamen etc.).

MODUS:
Die einzelnen Inhalte werden jeweils zunächst in einem Votragsteil präsentiert und dann in begleitenden Übungen im Unterricht und zu Hause praktisch angewandt. Dabei ist die LV so aufgebaut, daß sich alles möglichst direkt für die Abschlussarbeit verwenden oder zumindest darauf umlegen lässt.
Das PS2 baut insofern auf dem PS1 auf, als einerseits das bei der Erstellung der PS1-Arbeit erworbene Wissen möglichst weiterverwendet werden soll, damit sich die Studierenden auf methodisches Vorgehen, japanischsprachige Quellen und die zielstrebige Verfolgung ihrer Forschungsfragen konzentrieren können; andererseits die PS1-Arbeiten an sich als Grundlage für Übungen (z. B. peer review) verwendet werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Es handelt sich um eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung, d. h. die laufende Mitarbeit (inner- und außerhalb des Präsenzunterrichts) fließt wesentlich in die Benotung ein. Dazu gehört insbesondere die aktive Teilnahme am Unterricht (z. B. Diskussionen, Gruppenübungen, ad hoc Tests) und die gewissenhafte und termingerechte Erledigung von Hausübungen. Die wichtigste Teilleistung ist jedoch die schriftliche Abschlussarbeit samt Präsentation derselben.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Eine Teilnahme an der LV ist nur noch mit aufrechter UNIVIS-Anmeldung möglich. Diese Anmeldung ist gruppenspezifisch, Wechselwünsche können nicht berücksichtigt werden (Ausnahme: Sie haben jemanden, der mit Ihnen tauschen würde, der Wechsel erfolgt vor der ersten Einheit beider betroffener Gruppen und beide LV-Leiter stimmen zu.) Die persönliche Anwesenheit in der ersten Einheit ist unbedingt erforderlich, andernfalls erfolgt ggf. eine automatische Abmeldung. Der erstmalige Besuch einer prüfungsimmanenten LV zählt bereits als Prüfungsantritt, d. h., wer sich nicht innerhalb der Abmeldefrist abmeldet, wird benotet.

Für eine positive Beurteilung ist eine Anwesenheit von mindestens 80 % erforderlich. Sofern dieses Kriterium erfüllt ist, ergibt sich die Note aus den erreichbaren (Prozent-)Punkten wie folgt:
> 90 % Sehr Gut (1)
> 80 % Gut (2)
> 70 % Befriedigend (3)
> 60 % Genügend (4)
<= 60 %: Nicht Genügend (5)

Dabei ist die Abschlussarbeit mit 50 % gewichtet, der Rest (Hausübungen, Präsentation, Mitarbeit) ebenso. Für die Arbeit sind zwei Abgabetermine vorgesehen, eine (optionale, aber dringend empfohlene) Vorabgabe und eine Endabgabe. Im Unterschied zum Proseminar I, wo das Hauptaugenmerk auf formal korrektem Arbeiten lag, treten nunmehr inhaltliche und methodische Aspekte in den Vordergrund.

Für ausnahmslos alle (Teil-)Leistungen gelten die Form- und Zitiervorschriften der Japanologie, siehe Homepage der SPL der Ostasienwissenschaften (https://spl-ostasien.univie.ac.at/japanologieerst/unterrichtsmaterialien/) bzw. Moodle.

PLAGIATSNOTIZ: Das Plagiieren, also die Übernahme fremder Ideen und Formulierungen ohne entsprechende Quellenangaben (= Zitate) verstößt gegen die Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens. Wird irgendein Plagiat festgestellt, so führt dies automatisch zu einer Nicht-Bewertung der gesamten Lehrveranstaltung; im Sammelzeugnis scheint dann der Vermerk "unerlaubte Hilfsmittel" auf, darüber hinaus kann es auch strafrechtliche Konsequenzen haben. Dies gilt ausnahmslos für alle schriftlichen (und mündlichen) Arbeiten, die an der Universität Wien eingereicht (bzw. gehalten) werden, von kleinen Hausübungen und Referaten bis zu Masterarbeit/Dissertation und Defensio.
Nähere Informationen sind der Webseite des Studienpräses zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis zu entnehmen (http://studienpraeses.univie.ac.at/informationsmaterial/sicherung-der-guten-wissenschaftlichen-praxis/).

Prüfungsstoff

Interaktiv. Vortrag mit begleitenden Übungsteilen, Gruppenarbeiten und individuelle Hausübungen.

Literatur

Wird im Unterricht und/oder über die e-Learning-Plattform (Moodle) bekanntgegeben bzw. zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

JBA M13.2 (2008+2011)

Letzte Änderung: Mo 20.03.2017 15:23