Universität Wien FIND

Auf Grund der COVID-19 Pandemie kann es bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen auch kurzfristig zu Änderungen kommen. Informieren Sie sich laufend in u:find und checken Sie regelmäßig Ihre E-Mails.

Lesen Sie bitte die Informationen auf https://studieren.univie.ac.at/info.

160005 PS Was ist populär? Eine Frage an das Musiktheater vom 18. bis zum 20. Jahrhundert (2021S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 04.03. 15:00 - 16:30 Digital
Donnerstag 11.03. 15:00 - 18:15 Digital
Donnerstag 25.03. 15:00 - 18:15 Digital
Donnerstag 22.04. 15:00 - 18:15 Digital
Donnerstag 20.05. 15:00 - 18:15 Digital
Donnerstag 27.05. 15:00 - 18:15 Digital
Donnerstag 17.06. 15:00 - 18:15 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Satire und Spektakel, Erfolg und Engagement, Mainstream und Massen, Kitsch und Kommerzialisierung – das sind die Begriffe, mit denen wir uns im Rahmen dieser Lehrveranstaltung intensiv auseinandersetzen werden, um den vielfältigen Facetten des ‚Populären‘ im Musiktheater zwischen der französischen Revolution und den Goldenen Zwanzigern nachzuspüren. Im Zentrum steht die Frage, wie sich das ‚Populäre‘ zwischen Bühne und Parterre manifestierte und inwieweit dieses Phänomen als Gegensatz zu einer musiktheatralischen ‚Hochkultur‘ konstruiert wurde.

Das Proseminar bietet eine Orientierung hinsichtlich zentraler Forschungsfragen zu europäischen Volks- und Musiktheaterkulturen im urbanen Raum. Der Fokus richtet sich dabei speziell auf verschiedene Theater- und Unterhaltungs-Formate – von dem Melodram über die optischen Spektakel bis hin zur Parodie und Vaudeville –, die Metropolen wie Paris, Berlin und Wien im langen 19. Jahrhundert durchgehend prägten.

Die ausgewählten Fallbeispiele werden aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet: Gattungskonventionen sollen dabei ebenso erörtert werden wie Fragen nach der internationalen Mobilität, nach Kulturpolitik und Vermarktungsstrategien, nach Inszenierung und Aufführungspraxis. Dabei werden wir mit einem breiten Spektrum an Quellen arbeiten und im Rahmen der Beschäftigung mit der Standardliteratur Gelegenheit haben, grundlegenden genrespezifischen Fragen nachzugehen sowie kulturwissenschaftliche Methoden zu erproben.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Regelmäßige und fundierte Auseinandersetzung mit den Lektüren (auf Deutsch und Englisch)
- Aktive Diskussionsteilnahme
- Referat
- Proseminararbeit (10–15 Seiten)
- Regelmäßige Anwesenheit (max. 1 entschuldigtes Fehlen)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

S.o. („Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel“)

Prüfungsstoff

S.o. („Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel“)

Literatur

Die Literatur wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA: PRO, HIS-V2, FRE

Letzte Änderung: Mo 01.03.2021 11:48