Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

160005 SE Berlin in den 1920er Jahren: Musik, Theater, Medien (2021W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
VOR-ORT

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Weitere Online-Termine: Samstag, 22.01.2022, (11:30-17:30 Uhr) und Samstag, 29.01.2022 (11-12:30 Uhr)

  • Mittwoch 06.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
  • Mittwoch 13.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
  • Mittwoch 20.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
  • Mittwoch 27.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
  • Mittwoch 03.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
  • Mittwoch 10.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
  • Mittwoch 17.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
  • Mittwoch 24.11. 13:15 - 14:45 Digital
  • Mittwoch 01.12. 13:15 - 14:45 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

„Mit dem Herumlaufen allein ist es nicht getan. Ich muß eine Art Heimatkunde treiben, mich um die Vergangenheit und Zukunft dieser Stadt kümmern, dieser Stadt, die immer unterwegs, immer im Begriff, anders zu werden, ist. […] Flanieren ist eine Art Lektüre der Straße, wobei Menschengesichter, Auslagen, Schaufenster, Caféterrassen, Bahnen, Autos, Bäume zu lauter gleichberechtigten Buchstaben werden, die zusammen Worte, Sätze und Seiten eines immer neuen Buches ergeben.“ (Franz Hessel, Spazieren in Berlin, 1929, S. 12 und S. 145).

Angeregt von Hessels Konzept einer Promenade in der Großstadt Berlin, „mappieren“ wir in diesem Seminar gemeinsam die Spielstätten und Kulturräume einer der pulsierendsten und modernsten Metropolen jener Zeit. Insbesondere zwischen der Friedrichstaße und dem Kurfürstendamm häufen sich Etappen, welche uns Einblicke in die avantgardistische und politische Musiktheaterbühne, in die Revue- und Kabarett-Szene, in die Foren der „Neuen Musik“, in Rundfunkstudios, Kino-Säle, Nachtcafés und Fabriken erlauben. Auf dem Weg kreuzen wir die Biographien und das Schaffen zentraler Persönlichkeiten, sowie die Geschichte älterer und neuerer Institutionen der Weimarer Republik: KomponistInnen (u.a. Ferruccio Busoni, Paul Hindemith, Micha Spoliansky, Paul Lincke, Kurt Weill, Edmund Meisel), Interpretinnen (Joséphine Baker, Marlene Dietrich, Kate Kühl, Lotte Lenya), das Berliner Philharmonische Orchester mit Wilhelm Furtwängler, die Krolloper mit Otto Klemperer, Film-Regisseure (Walter Ruttmann, Fritz Lang), die Schriften von Franz Hessel, Kurt Tucholsky, Paul Bekker usw. Anhand von zeitgenössischen Beiträgen sowie neuerer, interdisziplinärer Fachliteratur setzen wir uns mit den Mythen der „Goldenen Zwanziger“ als Epoche des technischen Fortschrittes, der künstlerischen Experimentierfreude – und gleichwohl als Krisenzeit der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spannungen zwischen den zwei Weltkriegen – auseinander.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Regelmäßige und fundierte Auseinandersetzung mit den Lektüren (auf Deutsch und Englisch)
- Aktive Diskussionsteilnahme
- Abhaltung eines Kurzreferates
- Seminar- bzw. Bachelorarbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- Regelmäßige Anwesenheit (max. 3 entschuldigtes Fehlen) und aktive Teilnahme an den Diskussionen
- Referat (30 %)
- Seminar- bzw. Bachelorarbeit (70 %)

Prüfungsstoff

Literatur

Die Literatur wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA: BAC
MA: M01, M02, M03, M04, M05, M07, M11, M13

Letzte Änderung: Fr 12.05.2023 00:17