160006 PS Mozart 1791: Biographie, Werke, Mythen (2019S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Fr 01.02.2019 10:00 bis Mi 20.02.2019 23:59
- Anmeldung von Fr 22.02.2019 12:00 bis Mi 27.02.2019 23:59
- Abmeldung bis So 31.03.2019 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Mittwoch 13.03. 10:45 - 12:15 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Mittwoch 20.03. 10:45 - 12:15 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Mittwoch 27.03. 10:45 - 12:15 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Mittwoch 03.04. 10:45 - 12:15 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Mittwoch 10.04. 10:45 - 12:15 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Mittwoch 08.05. 10:45 - 12:15 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Mittwoch 15.05. 10:45 - 12:15 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Mittwoch 22.05. 10:45 - 12:15 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Mittwoch 05.06. 10:45 - 12:15 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Mittwoch 12.06. 10:45 - 12:15 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Mittwoch 19.06. 10:45 - 12:15 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Mittwoch 26.06. 10:45 - 12:15 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Regelmäßige, aktive Teilnahme an den Übungen, Referat, Verfassen einer Proseminararbeit
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Positiv bewertete Proseminararbeit
Prüfungsstoff
Die für Referat und Proseminararbeit nötigen Literatur und Quellen
Literatur
Die Literatur zu Mozarts letzten Werken ist unüberschaubar und gelegentlich von fragwürdiger Qualität. Die Suche nach adäquater Literatur und deren kritische Bewertung wird auch Gegenstand des Proseminars sein. Eine gute biographische Grundlage bieten Ulrich Konrad, Art. „Mozart, (Johannes Chrystostomus) Wolfgang“, in der MGG2 (vor allem der Abschnitt VII.4 „Mozarts letztes Jahr“) und die entsprechenden Kapitel in Christoph Wolff, „Vor der Pforte meines Glückes“: Mozart im Dienst des Kaisers (1788–1791), Kassel/Stuttgart: Bärenreiter/Metzler 2013.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
BA (2016): PRO, HIS-V2, FRE
BA (2011): B03, B07, B08
BA (2011): B03, B07, B08
Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:35
Strittig ist bis heute die Interpretation diverser Werke aus diesem letzten Lebensjahr: Bei der weit verbreiteten sowie umstrittenen Deutung der Zauberflöte als freimaurerische Oper hat man beispielweise deren Verbindungen zur Tradition der Opera buffa und des Volkstheaters ignoriert, und zum Status von La clemenza di Tito als „vera opera“ sind verschiedene Spekulationen angestellt worden, nicht ohne nationalistische Untertöne.
Das Proseminar konzentriert sich auf Mozarts Biographie von 1791 und auf die in diesem Jahr komponierten bzw. vollendeten Werke, mit besonderer Berücksichtigung der Zauberflöte, von La clemenza di Tito, des Requiems, des Klarinettenkonzerts A-Dur KV 622 und des Klavierkonzerts B-Dur KV 595. Neben quellenphilologischen, gattungs- und kulturhistorischen, strukturanalytischen und musikdramaturgischen Aspekten sollen auch metahistoriographische Themen behandelt werden, besonders im Hinblick auf die Konstruktion des Mythos vom ‚musikalischen Genie‘ im 19. Jahrhundert.
Die Lehrveranstaltung möchte den Studierenden anhand des spezifischen Themas einen Einblick in die verschiedenen Instrumente und Methoden musikhistorischer Forschung vermitteln. Durch Diskussionen, Übungen und Referate sollen die TeilnehmerInnen den kritischen Umgang mit der Primär- und Sekundärliteratur erlernen und dabei musikwissenschaftliche Arbeitstechniken erproben, vor allem mit Blick auf die Entwicklung und Formulierung einer musikhistorischen Fragestellung.