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160010 SE Hans Werner Henze - Ingeborg Bachmann (2022W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Das Seminar wird von einer Vortragsreihe begleitet. Um die zusätzlichen Abendtermine zu kompensieren, fallen einige der regulären Seminartermine aus.

Update 01.10.: Termine der Vorträge sind 12.10.2022, 19.10.2022, 14.12.2022, 25.01.2023, jeweils 18:30 Uhr, Hörsaal 1, Institut für Musikwissenschaft (Änderungen vorbehalten). Aktuelle Detailinformationen erhalten Sie auf der Homepage des Instituts für Musikwissenschaft unter https://musikwissenschaft.univie.ac.at/henze-bachmann bzw. im Seminar.

Mittwoch 05.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 12.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 19.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 09.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 16.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 23.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 30.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 07.12. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 14.12. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 18.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 25.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Bei einer Tagung der literarischen „Gruppe 47“ im Jahre 1952 trafen die österreichische Dichterin Ingeborg Bachmann und der deutsche Komponist Hans Werner Henze erstmals aufeinander. Im folgenden Jahr übersiedelten beide nach Italien, wo sie zeitweilig (in Neapel) sogar eine gemeinsame Wohnung bezogen. Es verband sie vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren eine intensive Freundschaft, die sich in gemeinsamem politischem Engagement, in intensiver Reflexion über das Verhältnis von Musik und Literatur sowie vor allem in künstlerischen Arbeiten manifestierte, darunter die Opern „Der Prinz von Homburg“ und „Der junge Lord“.
Die Beziehung zwischen Henze und Bachmann hat spätestens seit Publikation des Briefwechsels (2004) ein Interesse einer breiten Öffentlichkeit gefunden. Sie ist außerdem vielfältig aus literatur- wie musikwissenschaftlicher Sicht und unter Berücksichtigung unterschiedlichster Aspekte erforscht worden.
Im Seminar wollen wir je nach Interesse der Studierenden ausgewählte Themen in diesem Umfeld vertiefen. Es ist eine ausgewogene Mischung aus Überblick und Tiefenbohrung angestrebt: Nach einer allgemeinen Einführung ins Thema widmen sich die Studierenden alleine oder in Gruppen den Spezialgebieten, die sie für Ihre Seminararbeit als Thema ausgewählt haben und über die sie im Laufe des Semesters mehrfach berichten werden. Hinzu kommt gemeinsame Arbeit an verbleibenden Teilaspekten, die das Ziel verfolgen, diese einzigartige Künstler*innen-Freundschaft vielseitig zu beleuchten.
Das Seminar wird zu diesem Zweck außerdem von einer interdisziplinären Vortragsreihe begleitet, für die namhafte Bachmann- und Henze-Expert*innen gewonnen werden konnten (Details werden rechtzeitig bekanntgegeben). Um die zusätzlichen Abendtermine zu kompensieren, fallen einige der regulären Seminartermine aus.
Für Fragen zum Seminar oder für Anregungen steht der Dozent gerne ab sofort zur Verfügung (benedikt.lessmann@univie.ac.at).

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

– Seminararbeit (20-25 Seiten)
– zum selben Thema mehrmalige Referate/Zwischenberichte unterschiedlicher Länge, ggf. in Gruppen
– vorab Einreichung eines Referatkonzepts mit Bibliographie
– 1 weitere Teilleistung nach Wahl (z. B. Respondenz, Details werden im Kurs bekannt gegeben)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderungen:
regelmäßige Anwesenheit (maximal zwei Fehlstunden), alle oben genannten Leistungen müssen erbracht werden (s. „Art der Leistungskontrolle“), Präsentation und schriftliche Arbeit müssen positiv beurteilt sein.

Beurteilungsmaßstab:
– Referatskonzept (10 % der Note)
– weitere Teilleistung (s. o., 10 % der Note)
– Präsentation(en) (30 % der Note)
– schriftliche Seminararbeit (50 % der Note)

Prüfungsstoff

Gegenstand von Präsentation(en) und schriftlicher Arbeit sind die Inhalte des Seminars sowie eigenständig recherchierte Sekundärliteratur zum jeweiligen Thema.

Literatur

Literatur in Auswahl:
– Bielefeldt, Christian: Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann. Die gemeinsamen Werke. Beobachtungen zur Intermedialität von Musik und Dichtung, Bielefeld: Transcript 2003.
– Henze, Hans Werner/Bachmann, Ingeborg: Briefe einer Freundschaft, hrsg. von Hans Höller, München u. a.: Piper 2004.
– Tumat, Antje: Dichterin und Komponist. Ästhetik und Dramaturgie in Ingeborg Bachmanns und Hans Werner Henzes Prinz von Homburg, Kassel u. a.: Bärenreiter 2004.
– Kogler, Susanne/Dorschel, Andreas (Hrsg.): Die Saite des Schweigens. Ingeborg Bachmann und die Musik, Wien: Steinbauer 2006.
– Petersen, Peter: Hans Werner Henze. Ein Handbuch, München: etk 2022.
Weitere Sekundärliteratur wird im Seminar bekanntgegeben bzw. ist anhand der individuellen Fragestellung selbstständig zu recherchieren.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MA (2008): M01, M02, M03, M04, M05, M10, M14, M15
MA (2022): H.1, H.2, E.HIN, H.HIN, S.HIN

Letzte Änderung: Di 18.10.2022 19:09