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160017 UE Zwischen Transfer und Transformation: Horizonte der Rezeption von Musik (2017W)

(Ringvorlesung)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 10.10. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 17.10. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 24.10. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 31.10. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 07.11. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 14.11. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 21.11. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 28.11. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 05.12. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 12.12. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 09.01. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 16.01. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 23.01. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Dienstag 30.01. 18:00 - 20:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Rezeptionsforschung ist allgegenwärtig – nur wenige Phänomene der Musikkultur werden heute untersucht, ohne diesen Aspekt zu berücksichtigen. Dies war nicht immer der Fall: Erst seit ca. 1970 hat die Musikwissenschaft zunehmendes Augenmerk auf die variablen Wertungen und Deutungen gelenkt, denen Musik und ihre Akteure unterworfen werden. Entsprechende Fragestellungen und Ansätze haben allerdings inzwischen eine so starke Ausdifferenzierung erfahren, dass man unter dem Label ‚Rezeption von Musik’ de facto ein ganzes Bündel an Theorien und Schwerpunkten subsumiert. Diesen Forschungsinteressen, welche der Aufnahme, Wirkung und Aneignung von Musik in unterschiedlichen historischen, kulturellen und medialen Konstellationen gelten, möchte die Ringvorlesung ein Diskussionsforum bieten.

10. Oktober
Michele Calella (Universität Wien)
Eröffnung
Nils Grosch (Universität Salzburg)
Das Potenzial einer anderen Rezeptionsforschung, oder: Was die Musikwissenschaft von den Cultural Studies lernen kann

17. Oktober
Hans-Joachim Hinrichsen (Universität Zürich)
Edition als Rezeption (am Beispiel Bruckner)

24. Oktober
Christoph Hust (Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig)
Werk und Wahn – Musiktheoretiker werten Musik

31. Oktober
Ralf von Appen (Justus-Liebig-Universität Gießen)
Remake, Remix, Remodel – Formen der Intertextualität in populärer Musik

7. November
Ulrich Konrad (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
Können Notentexte miteinander in Dialog treten? Aspekte von Intertextualität und Musikhistoriographie

14. November
Melanie Unseld (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
Rezeption als Praxis. Oder: Wer erinnert welche Musik wie, wann und warum?

28. November
Friederike Wißmann (Technische Universität Dresden)
Intermedialität in der Musikforschung

5. Dezember
Anna Langenbruch (Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg)
Performing Music History: KomponistInnen-Figuren im Musikgeschichtstheater

12. Dezember
Andreas Münzmay (Universität Paderborn)
Kulturtransfer als Kulturproduktion. Zur deutschen französischen Oper im 19. Jahrhundert

9. Januar
Stefan Keym (Université Toulouse-Jean Jaurès)
Rezeption der Rezeption? Zitat und Entlehnung in der Musik

16. Januar
Markus Grassl (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
Aufführungsgeschichte – Interpretationsforschung – performance studies: Differenzen und Konvergenzen

23. Januar
Benedikt Leßmann (Universität Wien)
Übersetzung – ein Thema der Musikforschung?

30. Januar
Wolfgang Auhagen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Rezeption von Musik aus der Sicht der empirischen Musikforschung

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Teilnehmende Studierende verfassen über fünf Vorträge nach eigener Wahl einen kurzen Essay (Umfang: 3500 bis 5000 Zeichen inkl. Leerzeichen). Darin sollten die wichtigsten Aspekte des Vortrags systematisch besprochen (Gegenstand, Fragestellung, Forschungsstand, Methode, Quellen und Daten) sowie kritische Anregungen zur Thematik geliefert werden.
Die Essays müssen innerhalb von zwei Wochen nach dem Vortrag auf Moodle hochgeladen werden. Nach Ablauf der Frist ist ein Hochladen nicht mehr möglich. Die Texte werden mit Punkten bewertet.
Außer dem Verfassen der Essays wird die Anwesenheit bei allen Vorträgen vorausgesetzt (Toleranz: 2 Fehlstunden).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA (2011): B16, B18, B19
BA (2016): FRE, INT;
MA: M13, M15, M16

Letzte Änderung: Fr 25.10.2019 00:16