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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

160047 VO Musikgeschichte III (2017W)

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Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 05.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Donnerstag 12.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Donnerstag 19.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Donnerstag 09.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Donnerstag 16.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Donnerstag 23.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Donnerstag 30.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Donnerstag 07.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Donnerstag 14.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Donnerstag 11.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Donnerstag 18.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Donnerstag 25.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Gegenstand der Vorlesung ist ein Abschnitt der europäischen Musikgeschichte (ca. 1700-1890), der noch heute – wenngleich mit unterschiedlichen Akzentuierungen - eine starke Präsenz im Musikleben besitzt. Die üblichen Bezeichnungen für die hier behandelten ‚Epochen‘ heißen ‚Spätbarock‘, ‚galanter Stil‘, ‚Klassik‘ und ‚Romantik‘, aber unabhängig von den historiographischen Etiketten finden in diesem Zeitraum einschneidende Veränderungen statt, die sowohl die institutionelle als auch die kulturell-symbolische Dimension von Musik betreffen: etwa der Übergang von einer primär aristokratischen Musikpflege zu einer bürgerlich geprägten Musikkultur, die Bildung einer spezifischen Ästhetik der ‚Tonkunst‘, die neue Positionierung der Instrumentalmusik und die Etablierung eines öffentlichen Konzertwesens, die Entwicklung eines musikhistorischen Denkens und die Nationalisierung des Musikdiskurses. Dabei erfolgen gravierende Veränderungen auf der musiktheoretisch-kompositorischen Ebene: Während im frühen 18. Jahrhundert eine Normierung der Dur-Moll-Tonalität erfolgt, wird in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dieses System drastisch in Frage gestellt, und gerade die im 18. Jahrhundert etablierten musikalischen Formschemata werden im Laufe des 19. Jahrhunderts einerseits pädagogisch kodifiziert, andererseits kompositorisch gesprengt.

Der Kurs bietet einen historischen Überblick über musikbezogene Institutionen, Akteure, Gattungen und Kompositionen, die den Studierenden neben der Vermittlung eines Basiswissens auch ermöglichen soll, ihr kritisches Gespür für die Lösung musikhistorischer Fragestellungen zu entwickeln.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

50% der Punkte.

Prüfungsstoff

Materialien (Texte, Präsentationen sowie Noten- und Hörbeispiele) auf der Lernplattform Moodle; Mitschriften aus den Vorlesungen. Achtung: Zahlreiche Pflichttexte (die Stoff der Prüfung sind) sind in englischer Sprache.

Literatur

Vornehmlich in englischer Sprache. Die genauen Angaben erfolgen in der Vorlesung.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA 2011: B03, B10
BA 2016: MUG
EC EMG: PM2

Letzte Änderung: Do 05.09.2019 12:53