Universität Wien FIND

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160051 VO Traditionelle buddhistische Ritualmusik in Ostasien (2015S)

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine

Mittwochs, 09:00-10:30, HS 1, Institut für Musikwissenschaft
1. Termin: 11.03.2015
Geplanter Prüfungstermin:
1. Termin: 24.06.2015, 09:00-10:30, HS. 1
2. Termin: 19.10.2015, 18:00-19:30, HS. 2
3. Termin: 02.12.2015, 18:00-19:30, HS. 2
4. Termin: 20.01.2016, 18:00-19:30, HS. 2

Es gibt an der Musikwissenschaft KEINE Anmeldung für Vorlesungen (VO).


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Buddhismus hat wesentlichen Einfluss auf die ostasiatische Kultur in den Bereichen Philosophie, Literatur, Kunst und Musik ausgeübt und durch die Verschmelzung und die Assimilierung mit den Elementen des Volksglaubens eine einzigartige Kultur hervorgebracht.

Die mit dem Buddhismus von Indien durch China nach Korea und Japan eingeführten buddhistischen Ritualkünste, auch wenn sie sich im Laufe der Jahrhunderte Veränderungen unterzogen haben, lassen den kulturellen Austausch und die Wechselwirkungen zwischen den ostasiatischen Ländern erkennen.

Diese Lehrveranstaltung behandelt Ursprung, Verbreitungsweg, Wandlungen, Merkmale und geschichtliche sowie sozio-kulturelle Kontexte der buddhistischen Ritualmusik in Ostasien.
Der Schwerpunkt liegt auf koreanischer Ritualaufführung und Ritualmusik pômp'ae, da bei der koreanischen Ritualaufführung die wichtigsten Elemente und die charakteristischen Merkmale alter Tradition noch erhalten geblieben sind, z.B. Prozession, Ritualtänze, verschiedene Stile des Ritualgesangs etc.

Die buddhistische Ritualmusik, die nicht nur bei den religiösen Ausübungen, sondern auch bei den verschiedenen weltlichen (staatlichen und hochbürgerlichen) Anlässen im buddhistischen Tempel aufgeführt wird, wird von ausgebildeten buddhistischen Mönchsmusikern ausgeübt. Die hoch entwickelte Musik und Tanz sind wesentliche Bestandteile buddhistischer Rituale, wobei dem Gesang eine besondere Bedeutung zukommt.

Es wird buddhistische Ritualmusik Tibets und Japans zum Vergleich herangezogen, um besser betrachten zu können, durch welche Wege alte Traditionen übermittelt worden sind, ob und wie weit sie Veränderungen erfahren haben, und welche alten künstlerischen Elemente in welchen Ländern bis in die Gegenwart gepflegt werden.

Je nach den Themen der einzelnen Veranstaltungen werden nicht nur Klang- und Video-Materialien, sondern auch historische Literatur und Bildmaterialien herangezogen, um die ursprüngliche Form und die Veränderung der Ritualmusik zu veranschaulichen.

Behandelt werden:
- Geschichtliche Entwicklung, Verbreitungsweg und -zeit
- Anlage des Ritualplatzes (des buddhistischen Tempels)
- Gliederung des Rituals
- Klassifikation der Ritualmusik und -tänze
- Musikalische Struktur des Ritualgesangs
- Notation und Terminologie
- Spezifische Instrumente und deren Bedeutungen
- Vergleich mit japanischer und tibetischer Ritualmusik
- Herausgebildete neue Kunstwerke wie Hoesimgok und Sûngmu.
- Symbole der Utensilien

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Literatur wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

B04, B11, B16; M02, M03, M04, M05, M08, M13; EC MdW 2c

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:35