Universität Wien

160055 VO+UE Später Josquin und später Alamire. Motetten und Chansons im Umfeld eines Generationswechsels (2015S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Mittwoch, 27.05., 10:30-14:00, HS 2
Donnerstag, 28.05., 10:30-15:00, HS 2
Freitag, 29.05., 14:00-18:00, HS 1
Samstag, 30.05., 10:00-16:00, HS 2
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Die Teilnahme am 1. Termin ist für alle TeilnehmerInnen verpflichtend!
Personen, die dem 1. Termin unentschuldigt fernbleiben, werden von der Lehrveranstaltung abgemeldet.


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ab etwa 1520 lassen die Handschriften der Alamire-Quellengruppe neue Richtungen erkennen: Es erscheinen zum ersten Mal Werke einer jüngeren Komponistengeneration, und zum ersten Mal bilden auch Motetten einen bedeutenden Teil des Repertoires. Unter diesem neueren Repertoire befinden sich aber noch Werke von Josquin Desprez, der bereits seit den frühesten Quellen zu den meistvertretenen Komponisten gehörte. Allerdings handelt es sich dabei größtenteils nicht um Wiederholungen vorher aufgezeichneter Stücke, sondern um Werke, die hier zum ersten Mal erscheinen und allem Anschein nach zur spätesten Phase seiner Karriere gehören. Diese Werke heben sich stilistich und auch in anderer Hinsicht bedeutend von ihren Vorläufern ab; nicht zuletzt bleibt auch in manchem Falle ihre Echtheit unsicher. Durch eine konzentrierte Betrachtung sowohl von Quellen und Überlieferung an sich wie auch der kompositorischen Eigenschaften der betreffenden Kompositionen hoffen wir, die nicht immer eindeutig durchschaubere Lage zu klären.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

B03 (vor 1600), B07, B09, B15; M01, M04, M05, M06, M12

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:35