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160055 SE Eduard Hanslicks "Vom Musikalisch-Schönen" - Text, Kontext, Rezeption (2017S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 07.03. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 14.03. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 21.03. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 28.03. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 04.04. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 25.04. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 02.05. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 09.05. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 16.05. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 23.05. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 30.05. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 13.06. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 20.06. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Dienstag 27.06. 14:15 - 15:45 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das SE wird sich mit der ästhetischen Abhandlung "Vom Musikalisch-Schönen" textkritisch beschäftigen, bevor in den letzten Stunden einige ausgewählte Forschungstexte zu ihrer historischen Einbettung und ihrer späteren Rezeption gemeinsam analysiert werden. Hanslicks VMS-Traktat soll zuerst mit Referaten und Diskussion kapitelweise besprochen werden. Die restlichen Sitzungen sollen grundlegenden Forschungstexten gewidmet sein, die ebenfalls vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden. Da Hanslicks Abhandlung aktuell vielfach erforscht wird, kann hier ein guter Einblick in gegenwärtige Fragestellungen und wissenschaftliche Forschungsmethoden verfügbar gemacht werden. Die LV gibt also eine genaue Übersicht zu Hanslicks Abhandlung selbst, soll aber auch auf weiterführende Forschungsfragen eingehen, die moderne wissenschaftliche Arbeitsmethoden und gegenwärtige Diskussionen zusätzlich erschließen können.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Seminararbeit, Anwesenheit, Referate, Mitarbeit, Diskussion

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit mit aktiver Mitarbeit (3 Fehltermine akzeptiert), ein Referat zu Hanslicks Abhandlung oder einem ausgewählten Forschungstext, eine abschließende Seminararbeit zu einer passenden Thematik (freie Wahl)

Prüfungsstoff

Literatur

Eduard Hanslick: Vom Musikalisch-Schönen. Ein Beitrag zur Revision der Ästhetik in [sic] der Tonkunst. Teil 1: Historisch-kritische Ausgabe, hrsg. von Dietmar Strauß, Mainz u.a.: Schott 1990.

Im SE wird die zehnte Auflage von Hanslicks Abhandlung (1902) gelesen, die in diversen Nachdrucken vorliegt (oft 13.-15. Auflage genannt), die aber auch online verfügbar ist und gern auch derartig benutzt werden kann:

https://www.gutenberg.org/ebooks/26949

https://archive.org/details/VomMusikalischSchnen13-15tea1922

Als erschwingliche Druckausgabe empfehle ich: Eduard Hanslick: Vom Musikalisch-Schönen. Ein Beitrag zur Revision der Ästhetik in der Tonkunst, Wiesbaden / Leipzig / Paris: Breitkopf & Härtel 2010.

Gemeinsam besprochene Forschungstexte (Moodle):

-Barbara Boisits: "Ästhetik versus Historie? Eduard Hanslicks und Guido Adlers Auffassung von Musikwissenschaft im Lichte zeitgenössischer Theorienbildung", in: Barbara Boisits, Peter Stachel (Hrsg.), Das Ende der Eindeutigkeit. Zur Frage des Pluralismus in der Moderne und Postmoderne, Wien: Passagen Verlag 2000 (Studien zur Moderne 13), S. 89-108.
-Barbara Boisits: "Die Gesetze des spezifisch Musikalischen. Eduard Hanslicks Rechtfertigung der Ästhetik gegenüber historischer und naturwissenschaftlicher Kunstbetrachtung", in: Theophil Antonicek, Gernot Gruber, Christoph Landerer (Hrsg.), Eduard Hanslick zum Gedenken. Bericht des Symposions zum Anlass seines 100. Todestages, Tutzing: Hans Schneider 2010 (Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft 43), S. 21-28.
-Mark Evan Bonds: "Aesthetic Amputations: Absolute Music and the Deleted Endings of Hanslick's 'Vom Musikalisch-Schönen'", in: 19th-Century Music 36/1 (2012), S. 3-23.
-James Deaville: "'Negotiating the Absolute': Hanslick's Path Through Musical History", in: Siobhán Donovan, Nicole Grimes, Wolfgang Marx (Hrsg.), Rethinking Hanslick: Music, Formalism, and Expression, Rochester / Woodbridge: University of Rochester Press 2013 (Eastman Studies in Music 97), S. 15-37.
-Peter Kivy: "Something I've Always Wanted to Know About Hanslick", in: Ders., The Fine Art of Repetition: Essays in the Philosophy of Music, Cambridge: Cambridge University Press 1993, S. 265-275.
-Peter Kivy: "On Hanslick's Inconsistency", in: Ders., New Essays on Musical Understanding, Oxford: Clarendon Press 2001, S. 39-43.
-Christoph Landerer: "Eduard Hanslicks Ästhetikprogramm und die österreichische Philosophie der Jahrhundertmitte", in: Österreichische Musikzeitschrift 54/9 (1999), S. 6-20.
-Christoph Landerer: "Aesthetica longa, ars brevis. Vergänglichkeit des Schönen und Zeitlosigkeit der Ästhetik bei Eduard Hanslick", in: Musik&Ästhetik 14 (2010), S. 10-19.
-Alexander Wilfing: Eduard Hanslicks Rezeption im englischen Sprachraum, Dissertation
Wien 2016, S. 253-280 (Kap. 5.3).

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BAC; B08, B10, B18; M01, M03, M04, M05, M07, M15

Letzte Änderung: Fr 25.10.2019 00:16