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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

160060 PS Zwischen Realismus und Fantastik: Russische Oper im 19. Jahrhundert (2021W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
GEMISCHT

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die Sitzung am 11. Dezember findet ONLINE statt (Zugang über den ZOOM-Link bei Moodle).

Freitag 08.10. 16:15 - 17:45 Digital
Samstag 23.10. 10:30 - 12:00 Digital
Samstag 23.10. 13:00 - 14:30 Digital
Samstag 20.11. 10:30 - 16:30 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Samstag 11.12. 10:30 - 16:30 Digital
Samstag 08.01. 10:30 - 16:30 Digital
Samstag 29.01. 10:30 - 16:30 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Neben dem italienischen und deutschen Opernschaffen bilden russische Musiktheaterwerke aus dem 19. Jahrhundert heute den wichtigsten Bestandteil zeitgenössischer Repertoirepraxis. Der großen Popularität, die Werke wie Pëtr Čajkovskijs Eugen Onegin oder Modest Musorgskijs Boris Godunov heute genießen, stehen aber Vorurteile und Missverständnisse entgegen, die nur dann aus dem Weg geräumt werden können, wenn man diese Kompositionen in ihrem Entstehungskontext untersucht.

Dieses Seminar bietet deshalb Perspektiven auf die Geschichte der russischen Oper im 19. Jahrhundert. In chronologischer Abfolge widmen wir uns den entscheidenden Komponisten, Opern, Diskursen und Institutionen, die das Musiktheaterschaffen in dieser Zeit bestimmt haben. Neben der Klärung der Frage, welche Konsequenzen Russlands Stellung als Spätzünder der Operngeschichte für das kompositorische Schaffen hatte, steht dabei vor allem die Debatte um einen musikalischen Realismus im Vordergrund: Wie versuchten Komponisten ihre Werke auf gegenwärtige, vergangene oder fantastische Realitäten zu beziehen? Welche Rolle spielten die literaturzentristischen Debatten seit Puškin auf die Art und Weise, wie Gesangspartien gestaltet wurden?

Für die Teilnahme an diesem Seminar werden keine Russischkenntnisse erwartet.

Das Seminar richtet sich vornehmlich an Studierende im Bachelor sowie an MA-Studierende, die sich näher mit der Thematik auseinandersetzen möchten (Masterstudierende können sich für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung keine Leistungspunkte anrechnen lassen). Die Grundlagenliteratur beruht vor allem auf deutsch- und englischsprachigen akademischen Texten sowie einigen französischsprachigen Materialien, die abhängig nach Bedarf im Original oder als Übersetzung besprochen werden können. Das Seminar ist bestrebt, unterschiedliche disziplinäre Hintergründe, Interessengebiete und im Studium bereits erworbene methodische Kenntnisse zu berücksichtigen und die Teilnehmenden dementsprechend in den Kontext der Lehrveranstaltung einzubinden. Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich aktiv an den Diskussionen im Kurs beteiligen, zu besprechende Werke selbständig vorbereiten und in Kleingruppen gemeinsam an einem selbstgewählten Thema arbeiten. Die Materialien werden zu Beginn des Semesters auf Moodle bereitgestellt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

• Aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung und den Diskussionen (online und in Präsenz);
• weitere Informationen folgen

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

siehe oben, weitere Informationen folgen.

Prüfungsstoff

Wird bekanntgegeben.

Literatur

Lesen Sie bitte die zeitlich relevanten Passagen aus den Artikeln «Russian Federation» im New Grove und «Russland» in der MGG (Online).
Weitere Seminarliteratur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA: PRO, HIS-V2, FRE

Letzte Änderung: Mi 05.01.2022 19:06