Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

160067 SE Musikalische "Wunderkinder" - (nicht nur) ein historisches Phänomen (2025S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Zusätzlich zu den Vorbereitungsterminen am Institut findet das Seminar vom 23.-25.05.2025 als Wochenendblock im Stift St. Florian (OÖ) statt. Nähere Details werden in der LV-Beschreibung bekanntgegeben. Die Teilnahme am Blocktermin ist verpflichtend.

  • Montag 03.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
  • Montag 17.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
  • Montag 07.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
  • Montag 12.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Was verbindet Constanze Geiger (1835–1890) mit David Garrett (* 1980)? Beide haben ihre Karrieren als sog. „Wunderkinder“ begonnen. Das Phänomen „Wunderkind“ erlebte seit dem ausgehenden 18. Jhdt. und v.a. im 19. Jhdt. einen Höhepunkt – doch populäre Sendeformate wie „Die goldene Note“ (ORF) zeigen, dass dieses Phänomen trotz moderner Pädagogik und Bewusstsein um Kinderrechte nach wie vor blüht.
Im SE wollen wir Wunderkind-Biografien kritisch analysieren: wie wurden/werden die Kinder zum Musizieren animiert, wie der Spagat zwischen Konzertbetrieb und kindlichen Bedürfnissen geschafft, gab es „Signatur-Stücke“ für die einzelnen kleinen „Stars“, gibt es ein „Wunderkind“-Repertoire?
Ergänzend soll der Blick von außen angesprochen werden: die Auseinandersetzung in unterschiedlichen Formen der Publizistik (z.B. „Wunderkinder – Mini-Mozarts: Leid oder Segen?“ 3sat), Literatur (z.B. Adalbert Stifter: Die zwei Schwestern) oder auch Film (z.B. „Frühlingslied“, 1954; „Wunderkinder“ 2011; „Vitus“, 2005 etc.).
Und wir wollen auch vergleichende „sidesteps“ zu Schlager und Pop machen, denn Heintje oder Kurti Elsasser sowie die sehr jungen Stars des K-Pop und diverser Boygroups zeigen, dass das Wunderkind-Phänomen keineswegs auf die sog. Klassik-Welt beschränkt ist und auch in einer modernen und (angeblich) aufgeklärten Welt keineswegs Geschichte.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

prüfungsimmanent: Note setzt sich aus Mitarbeit (20%) , Referat (30%) und schriftlicher SE-Arbeit (50%) zusammen

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Beurteilung: siehe oben
Da das Thema auf sehr breiter Ebene behandelt werden soll, ist grundsätzlich methodische und inhaltliche Offenheit gefordert sowie die Lust, "über den Tellerrand" zu blicken und Klischees zu dekonstruieren.

Prüfungsstoff

prüfungsimmanent (siehe oben)

Literatur

Literaturliste, Themen und Materialien werden circa zu Semesterbeginn auf Moodle gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA: BAC
MA: E.HIN, H.HIN, S.HIN

Letzte Änderung: Fr 28.02.2025 09:46