Universität Wien FIND

Jetzt impfen lassen für ein sicheres Miteinander im Herbst!

Um allen Angehörigen der Universität Wien einen guten und sicheren Semesterbeginn zu ermöglichen, gibt es von Samstag, 18. September, bis Montag, 20. September die Möglichkeit einer COVID-19-Impfung ohne Terminvereinbarung am Campus der Universität Wien. Details unter https://www.univie.ac.at/ueber-uns/weitere-informationen/coronavirus/.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

160072 KO Sozialgeschichte der Literatur (KO): Exophone Literatur als Provokation der Literaturwissenschaft (2010W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 08.10. 12:30 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 08.10. 16:00 - 18:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 05.11. 12:30 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 05.11. 16:00 - 18:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 17.12. 12:30 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 17.12. 16:00 - 18:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 14.01. 12:30 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 14.01. 16:00 - 18:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die für die Literaturwissenschaften wie für den Literaturbetrieb gleichermaßen relevanten systembildenden und kanonstiftenden Konzepte National- und Weltliteratur werden heute auf der Basis postkolonialer Kritik wie in der Reflexion auf Migrationserfahrungen aufs neue in Frage gestellt. Im Konversatorium soll diskutiert werden, inwiefern z.B. Multilingualität oder der Sprachwechsel von Autoren, mehrsprachig konzipierte Texte oder bilinguale Œuvres fundamentale Ordnungsbegriffe wie Muttersprache, Nationalliteratur, Werk etc. provozieren, und welche systematischen Konsequenzen zu ziehen die jüngst weltweit in zunehmendem Maße entstehende exophone Literatur fordert. Dies kann die literarisch vermittelte kulturelle Tradition ebenso betreffen wie die Differenz zwischen dem Erfahrungshintergrund exophoner Literaten und dem Erwartungshorizont ihrer Leser; es betrifft aber auch Basiskategorien der Welterfahrung und Identitätsbildung wie das in der Literatur unweigerlich entfaltete Zeit- und Geschichtsverständnis.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Eigenständiger mündlicher Beitrag im Plenum und schriftliche Abschlussprüfung

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Gemeinsame Lektüre und Diskussion. Das Gelingen des Konversatoriums wird wesentlich von der Diskussions- und Reflexionsbereitschaft wie von der Breite der (Erfahrungs)beiträge der Teilnehmer abhängen.

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Diplomstudium VL 220, VL 240
MA M2

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:35