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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

160361 PS Literaturtheorie (PS): Interaktive Narrative (2010W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 04.10. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 11.10. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 18.10. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 25.10. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 08.11. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 15.11. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 22.11. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 29.11. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 06.12. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 13.12. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 10.01. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 17.01. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 24.01. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 31.01. 19:30 - 21:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das PS dreht sich um die Analyse interaktiver Erzählung, ausgehend von literarischen Darstellungen, die eine muli-lineare Rezeption ermöglichen (generell hypertext; Print-Vorläufer wie z.B. Andreas Okopenkos Lexikon einer sentimentalen Reise zum Exporteurtreffen in Druden. Roman, Julio Cortázars Rayuela (1964), Gerold Späths Commedia (1980) oder Milorad Pavic' 8217; Das Chasarische Wörterbuch (1984); Choose your own Adventure-Serien). Darüber hinaus sollen andere Erzählformen mit den Mitteln der Literaturwissenschaft erfasst werden, die über ein Arrangieren zur Verfügung stehender Texte hinausgehen, wie zum Beispiel Text adventures (interactive fiction) und Rollenspiele (Role-playing Games), die von den Rezipienten einen "aktiven" Beitrag verlangen, um interaktiv eine Erzählung zu schaffen.
In Text adventures (erstmals 1975, Will Crothers Adventure) übernimmt der Spieler zumeist die Rolle eines Protagonisten in einem setting, das ihm durch Text vermittelt wird. Interaktion ist ihm durch Input über einen von ihm verfassten Text möglich, der durch den parser des Programms analysiert wird; auf die "Handlung" des Spielers reagiert das Programm durch neuerlichen Text. In Rollenspielen hingegen schaffen mehrere SpielerInnen zumeist auf vorgegebenen settings oder storylines basierend in einem performativem Akt (dem Improvisationstheater vergleichbar) eine Erzählung, wobei nicht nur DarstellerInnen "Charaktere" und Publikum, sondern auch Produktion und Rezeption des Narrativs ident sind. Große Breitenwirkung haben so genannte MMORPGs (Massively multiplayer online role-playing games) vor allem durch den Erfolg von World of Warcraft entwickelt.
Die LV geht der Frage nach, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um ein interaktives Erzählen zu ermöglichen, analysiert verschiedene Spielsysteme in ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden, und geht in Einzelbeispielen den vielfältigen Verbindungen der Spiele zu anderen Kunstrichtungen nach, die als Grundlage für die verschiedenen settings herangezogen wurden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit, Referat, schriftliche Arbeit (keine Ausnahmeregelungen)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Auswahlbibliografie in der ersten Einheit

Pflichtlektüre: Andreas Okopenko, Lexikon einer sentimentalen Reise zum Exporteurtreffen in Druden

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Diplom: VL 113; BA M3

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:36