170105 UE Forschungslabor Stadt (2010W)
Wahrnehmung, Konstruktion, Repräsentation und Theatralität in der Stadt
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mi 22.09.2010 12:00 bis Sa 02.10.2010 17:00
- Abmeldung bis Mi 20.10.2010 17:00
Details
max. 60 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Donnerstag 07.10. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 14.10. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 21.10. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 28.10. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 04.11. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 11.11. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 18.11. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 25.11. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 02.12. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 09.12. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 16.12. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 13.01. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 20.01. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
- Donnerstag 27.01. 15:00 - 17:00 (ehem. Jura-Soyfer-Saal (THW) Hofburg, 1.Stock)
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Mitarbeit
Präsentation von Gruppenarbeiten (Referat, Foto-, Video- u. Audioarbeiten, Reflexion/Diskussion)
Schriftliche Abschlussarbeit
Präsentation von Gruppenarbeiten (Referat, Foto-, Video- u. Audioarbeiten, Reflexion/Diskussion)
Schriftliche Abschlussarbeit
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Erwerb von Grundkompetenzen in Theorien und Methoden der Bereiche Stadt, Öffentlichkeit, Theatralität und Repräsentation.
Lesen(lernen) von visuellen und auditiven Texturen in der Stadt.
Sichtung von Selbst- und Fremdrepräsentationen verschiedener Stadtteile.
Erprobung diverser Raumanalyse-Methoden (Strukturanalyse, teilnehmende Beobachtung und ferner Kultur- u. Medienanalyse)
Interdisziplinäres Teamwork
Lesen(lernen) von visuellen und auditiven Texturen in der Stadt.
Sichtung von Selbst- und Fremdrepräsentationen verschiedener Stadtteile.
Erprobung diverser Raumanalyse-Methoden (Strukturanalyse, teilnehmende Beobachtung und ferner Kultur- u. Medienanalyse)
Interdisziplinäres Teamwork
Prüfungsstoff
Einführende Text- und Analysebeispiele
Vertiefende Textlektüre
Quellenrecherche
Analyseaufgabe an einem konkreten urbanen Ort
Präsentation von Gruppenarbeiten inkl. Reflexion
Diskussion
Vertiefende Textlektüre
Quellenrecherche
Analyseaufgabe an einem konkreten urbanen Ort
Präsentation von Gruppenarbeiten inkl. Reflexion
Diskussion
Literatur
Auswahl
Bal, Mieke: Kulturanalyse. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 2006.
Dérive, Zeitschrift für Stadtforschung: Themenrelevante Ausgaben.
Fiebach, Joachim: Inszenierte Wirklichkeit. Kapitel einer Kulturgeschichte des Theatralen. Berlin: Theater der Zeit, 2007.
Fischer-Lichte, Erika u.a. (Hg.): Diskurse des Theatralen. Tübingen/Basel: A.Francke Verlag, 2005.
Ford, Simon: Die Situationistische Internationale. Hamburg: Lutz Schulenburg, 2006.
Goffman, Erving: Wir alle spielen Theater. Selbstdarstellung im Alltag. München: Piper, 2008.
Hall, Stuart: Ideologie Identität Repräsentation - Ausgewählte Schriften 4. Koivisto, Juha und Merkens, Andreas (Hg.). Hamburg: Argument Verlag, 2004.
Häussermann u.a.: Stadtsoziologie - Eine Einführung. Frankfurt a. M.: Campus, 2004.
Lindner, Rolf: Walks on the wild side. Eine Geschichte der Stadtforschung. Frankfurt/M.: Campus, 2004.
Rode, Philipp u. Wanschura, Bettina: Kunst macht Stadt. Vier Fallstudien zur interaktion von Kunst und Stadtquatier. Wiesbaden: VS Verlag, 2009.
Ronneberger, Klaus u.a.: Die Stadt als Beute. Bonn: Dietz, 1999.
Sennett, Richard: Fleisch und Stein. Der Körper und die Stadt in der westlichen Zivilisation. Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1997.
Willems, Herbert (Hg.): Theatralisierung der Gesellschaft - Band 1: Soziologische Theorie und Zeitdiagnose. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, 2009.
Bal, Mieke: Kulturanalyse. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 2006.
Dérive, Zeitschrift für Stadtforschung: Themenrelevante Ausgaben.
Fiebach, Joachim: Inszenierte Wirklichkeit. Kapitel einer Kulturgeschichte des Theatralen. Berlin: Theater der Zeit, 2007.
Fischer-Lichte, Erika u.a. (Hg.): Diskurse des Theatralen. Tübingen/Basel: A.Francke Verlag, 2005.
Ford, Simon: Die Situationistische Internationale. Hamburg: Lutz Schulenburg, 2006.
Goffman, Erving: Wir alle spielen Theater. Selbstdarstellung im Alltag. München: Piper, 2008.
Hall, Stuart: Ideologie Identität Repräsentation - Ausgewählte Schriften 4. Koivisto, Juha und Merkens, Andreas (Hg.). Hamburg: Argument Verlag, 2004.
Häussermann u.a.: Stadtsoziologie - Eine Einführung. Frankfurt a. M.: Campus, 2004.
Lindner, Rolf: Walks on the wild side. Eine Geschichte der Stadtforschung. Frankfurt/M.: Campus, 2004.
Rode, Philipp u. Wanschura, Bettina: Kunst macht Stadt. Vier Fallstudien zur interaktion von Kunst und Stadtquatier. Wiesbaden: VS Verlag, 2009.
Ronneberger, Klaus u.a.: Die Stadt als Beute. Bonn: Dietz, 1999.
Sennett, Richard: Fleisch und Stein. Der Körper und die Stadt in der westlichen Zivilisation. Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1997.
Willems, Herbert (Hg.): Theatralisierung der Gesellschaft - Band 1: Soziologische Theorie und Zeitdiagnose. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, 2009.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Do 16.01.2025 00:13
Bei der Analyse von Orten des alltäglichen Handelns stößt man auf eine formale Vielschichtigkeit, ähnlich wie bei der Analyse eines Theaterereignisses. Auf der Bühne, wie auch bei der Performance im öffentlichen Raum, korrespondieren Worte mit Körper, Körper mit Bildern, Bilder mit Sound, Sound mit Bewegung, Bewegung mit der Szene. Diese sinn- und identitätsstiftenden Faktoren, die sich über Darstellungen und Erzählungen transportieren, gilt es als inszenierte Wirklichkeit(en) innerhalb der Stadt zu betrachten und zu interpretieren.