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170116 UE Film Curatorship (2009W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Blockveranstaltung im Filmmuseum:
Freitag 4.12. von 11-14, Mittwoch, 9.12. von 10:30-16:30, Donnerstag, 10.12. von 10:30-16:30, Freitag, 11.12. von 10:30-16:30 (jeweils pünktlicher Beginn!)
Voraussetzungen: Anmeldung ab 12. Oktober 2009 im Büro des Filmmuseums, 1., Augustinerstraße 1 (Mo-Do 10-18 Uhr, Fr 10-13 Uhr) wegen begrenzter Platzanzahl im Kino; Unkostenbeitrag 29,- Euro.

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Zur Zeit sind keine Termine bekannt.

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Filmkuratorenschaft ist ein (vergleichsweise junger) Beruf, aber zugleich weniger und mehr als das. "Weniger als", weil noch darum gerungen wird, was überhaupt unter diesem Begriff zu verstehen ist. "Mehr als", weil darin Formen des Sehens, Denkens, Forschens und Zeigens inkludiert sind, die - weit über die Grenzen eines Job-Profils hinaus - auf das Ganze des Mediums Film abzielen. Dementsprechend stellt die Lehrveranstaltung Filmkuratorenschaft nicht nur als "praktisches" Betätigungsfeld vor, sondern auch als Setting für grundsätzliche Überlegungen zum Film.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Abschluss: Schriftliche Arbeit
Voraussetzungen zur Teilnahme an der LV: Anmeldung ab 12. Oktober 2009 im Büro des Filmmuseums, 1., Augustinerstraße 1 (Mo-Do 10-18 Uhr, Fr 10-13 Uhr) wegen begrenzter Platzanzahl im Kino; Der Unkostenbeitrag von 29,- Euro ist bei der Anmeldung zu bezahlen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die LV ist im Sinne einer filmischen "Echokammer" aufgebaut und konfrontiert die Studierenden in möglichst großer Intensität mit vielfältigem Material - d.h. mit den Filmen selbst, mit daraus hervorgehenden Artikulationsweisen und Vernetzungstechniken. Die Echos, die dabei entstehen, zielen auf erweiterte Handlungsmöglichkeiten der Studierenden in potentiellen Berufsfeldern: Kuratorenschaft, Museums- und Archivpraxis, Filmkritik, Kulturmanagement, Medienarbeit, Kunstpraxis usw.
Die Veranstaltung geht von zwei Prämissen aus:
1. dass die konkrete Anschauung, die Lektüre von Filmen im Kino zentraler Ausgangspunkt jeder reflexiven Beschäftigung mit dem Medium ist. Das Filmmuseum bietet dafür den adäquaten Ort und das Anschauungsmaterial aus der eigenen Sammlung.
2. dass eine "reine", folgenlose Anschauung weder wünschenswert noch möglich ist, da die Artikulationsweisen des Films stets andere - ästhetische, gesellschaftliche, theoretische - Diskurse und Artikulationen nach sich ziehen.

Prüfungsstoff

Die zahlreichen projizierten Filmbeispiele stammen - neben vielen anderen - von Georges Méliès, Jean-Luc Godard, Vittorio de Seta, Peter Kubelka, Norbert Pfaffenbichler, Jean Epstein, Michelangelo Antonioni, Apichatpong Weerasethakul; aus dem frühen Kino, dem Dokumentar-, Avantgarde- und Spielfilm.

Literatur

Als einleitende Lektüre wird empfohlen: Film Curatorship - Archives, Museums, and the Digital Marketplace, Hg. Paolo Cherchi Usai, David Francis, Alexander Horwath und Michael Loebenstein, Wien: FilmmuseumSynemaPublikationen 2008.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:52