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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

170133 PS Proseminar "Filmtheorie" mit Schreibwerkstatt (2021W)

Eine fröhliche Wissenschaft? Komödie (in) der Filmtheorie

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
VOR-ORT

Ab dem Sommersemester 2020 werden im Aufbaumodul "Theorie" neben regulären Proseminaren auch Proseminare mit Schreibwerkstatt angeboten. In Proseminaren mit Schreibwerkstatt werden neben der Vermittlung fachwissenschaftlicher Lehrinhalte gezielt wissenschaftliche Arbeitsweisen vermittelt, geübt und angewendet.

Die entsprechenden Proseminare werden mit dem Zusatz "mit Schreibwerkstatt" versehen. (z.B. Übung "Medientheorie" mit Schreibwerkstatt)

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Handout Wissenschaftliches Arbeiten: https://spl-tfm.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_spl_theaterwissenschaft/Informationsmaterial/Handout_Wissenschaftliches_Arbeiten_NEU.pdf

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 14.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 21.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 28.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 04.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 11.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 18.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 25.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 02.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 09.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 16.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 13.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 20.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 27.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

INHALT:
Wenn Autor*innen der Filmtheorie mit ihren Konzepten ernst machen, steht häufig die Komödie im Rampenlicht: An den Slapstick-Komödien der 1920er Jahren wird für Siegfried Kracauer greifbar, wie Kino Machtstrukturen des Industriekapitalismus nicht bloß bestätigt, sondern wahrnehmbar macht; in Komödien wie "Desperately Seeking Susan" (1985) oder "Legally Blonde" (2001) geraten für feministische Filmtheoretiker*innen gegenderte Blick- und Zuordnungsstrukturen in Bewegung. Neoformalismus und Affekttheorien wollen von denselben screwball comedies der 1930er Jahre sehr Verschiedenes, während die Medienarchäologie nach den unterschiedlichen Dynamiken des gemeinsamen Lachens im Kino und im Netz nachdenkt. Das Proseminar verbindet und kontrastiert zentrale Ansätze der Filmtheorie über ihre Bezüge auf Komisches. Dabei stehen nicht so sehr Genretheorien der Komödie oder Kulturtheorien des Komischen im Vordergrund, sondern je spezifische Konstellationen, in denen filmtheoretische Konzepte an Komödien lesbar wurden und werden, wie auch Momente, in denen Filme Konzepte der Filmtheorie befragen: wenn etwa Daffy Duck und Deadpool auf dem Screen unser Wissen über medientechnische, narrative und wirtschaftliche Rahmungen des Filmsehens teilen oder in Filmszenen von Kinobesuchen das kinematografische Dispositiv komisch auseinanderfällt.
ZIELE:
Die Studierenden sollen ein breites Spektrum filmtheoretischer Positionen kennen und anwenden lernen. Der Fokus auf Komödien als gemeinsamen Gegenstand der Texte soll einerseits Vergleiche und Bezugnahmen erleichtern. Andererseits soll der Bezug auf Filme die in Diskussion stehenden Konzepten anschaulich halten.
METHODEN:
– PRÄSENZ: Wenn möglich findet die Lehrveranstaltung in Präsenz an der Universität Wien statt. Andernfalls werden die Präsenzeinheiten durch Synchronsitzungen per Videokonferenz ersetzt.
– SCHREIBAUFGABEN: Hausübung (2 Seiten), Exposé der Abschluss- oder Bachelorarbeit (2 Seiten), Abschlussarbeit (ca. 12 Seiten, Abgabe bis 31.3.2022) oder Bachelorarbeit (ca. 40.000 Zeichen, Abgabe bis 15.4.2022).
Die Abgaben während des Semesters (Hausübung und Exposé der Abschluss- oder Bachelor-Arbeit) werden durch schreibdidaktisch geschulte Schreibassistent*innen des Centers for Teaching and Learning (CTL) der Universität Wien begleitet. Studierende erhalten neben der Bewertung dieser Abgaben ein schreibdidaktisches Feedback, das der Verbesserung der Schreibfähigkeit dient.
Diese beiden Schreibaufgaben sowie die Teilnahme an einer Einzelberatung zum Thema (wiss.) Schreiben mit einem*r der Schreibassistent*innen sind Teil der Mindestanforderungen der Lehrveranstaltung. Die Teilnahme am Schreibassistenz-Programm des CTL (s.o.) ist eine verpflichtende Teilleistung des Seminars.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Ihre Note setzt sich aus folgenden Teilleistungen in folgender Gewichtung zusammen:
– Regelmäßige Teilnahme am Proseminar, samt kleiner vorbereitender Lektüreaufgaben; optional freiwillige Thesenpapier-Präsentation (25%)
– Hausübung, einschließlich Überarbeitung und Wahrnehmen einer (eventuell videotelefonischen) Einzelberatung mit einem*r Schreibassistent*in (30%)
– Abschlussarbeit oder Bachelor-Arbeit, samt Abgabe eines Exposés (in Erst- und überarbeiteter Fassung) (45%)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Voraussetzung einer positiven Beurteilung der gesamten Lehrveranstaltung ist, dass sämtliche Teilleistungen mit positiver Benotung erbracht werden. Es sind zwei unentschuldigte Präsenzeinheiten Fehlzeit gestattet.

Prüfungsstoff

Literatur

Literatur wird auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 01.04.2022 09:08