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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

170133 PS Proseminar "Filmtheorie" mit Schreibwerkstatt (2022S)

Bestimmte Bilder. Filmtheorien der Kontrolle und Freisetzung

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Ab dem Sommersemester 2020 werden im Aufbaumodul "Theorie" neben regulären Proseminaren auch Proseminare mit Schreibwerkstatt angeboten. In Proseminaren mit Schreibwerkstatt werden neben der Vermittlung fachwissenschaftlicher Lehrinhalte gezielt wissenschaftliche Arbeitsweisen vermittelt, geübt und angewendet.

Die entsprechenden Proseminare werden mit dem Zusatz "mit Schreibwerkstatt" versehen. (z.B. Übung "Medientheorie" mit Schreibwerkstatt)

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Handout Wissenschaftliches Arbeiten: https://spl-tfm.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_spl_theaterwissenschaft/Informationsmaterial/Handout_Wissenschaftliches_Arbeiten_NEU.pdf

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 10.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 17.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 24.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 31.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 07.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 28.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 05.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 12.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 19.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 02.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 09.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 30.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

INHALT:
Seit seinen Anfängen treiben den Film widersprüchliche Energien an: Indem er Zeit zerlegt und Bewegung überprüfbar macht, arbeitet er Rationalisierungs- und Normierungsmaßnahmen zu. Eine Kamera auf die Welt richten, heißt aber auch, dem Flüchtigen und Unvorhergesehenen Spielraum zu geben. Kontrolle und Kontingenz gehen im Film ein vertracktes Wechselverhältnis ein. Einigen seiner Windungen ist Mary Ann Doane in ihrer kulturhistorischen Studie "The Emergence of Cinematic Time" (2002) nachgegangen. Doane legt Spuren in die Vergangenheit der Filmtheorie - etwa zur Film-Ontologie André Bazins und der Apparatus-Theorie der 1970er Jahre -, aber deutet auch Brücken zum Forschungsfeld des Gebrauchsfilms (etwa Industriefilm und Videoüberwachung) an. Frei nach ihren Hinweisen wird das Proseminar diese und andere Schauplätze einer Filmtheorie der Kontrolle aufsuchen.
ZIELE:
Ziel der Lehrveranstaltung ist die Aneignung wesentlicher Ansätze der Filmtheorie entlang einer erkenntnisleitenden Fragestellung. Die Verbindung der (historischen und aktuellen) Texte mit Filmbeispielen soll zur analytischen Anwendung filmwissenschaftlichen Wissens anleiten.
METHODEN:
Das Proseminar findet in wöchentlichen Live-Sitzungen statt, die in Präsenz – oder, falls die Pandemie-Lage das erfordern sollte, auf Zoom – abgehalten werden.
Dieses Seminar wird vom Schreibassistenz-Programm des Centers for Teaching and Learning (CTL) der Universität Wien begleitet.
Die Abgaben während des Semesters (Hausübung und Exposé der Abschluss- oder Bachelor-Arbeit) werden durch schreibdidaktisch geschulte Schreibassistent*innen begleitet. Studierende erhalten neben der Bewertung dieser Abgaben ein schreibdidaktisches Feedback, das der Verbesserung der Schreibfähigkeit dient.
Diese beiden Schreibaufgaben sowie die Teilnahme an einer Einzelberatung zum Thema (wiss.) Schreiben mit einem*r der Schreibassistent*innen sind Teil der Anforderungen der Lehrveranstaltung. Die Teilnahme am Schreibassistenz-Programm des CTL (s.o.) ist eine verpflichtende Teilleistung des Seminars.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

– Mitarbeit im Proseminar und vorbereitende Lektüre des Wochentextes (samt Absolvieren von lektürelenkenden Aufgaben)
– wahlweise schriftliche Hausübung (samt Überarbeitung) oder Präsentation in der Lehrveranstaltung
– Abschlussarbeit oder Bachelor-Arbeit, samt Abgabe eines Exposés (in Erst- und überarbeiteter Fassung) und Wahrnehmen einer Einzelberatung mit einem*r Schreibassistent*in

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Voraussetzung ist die Absolvierung der STEOP.
Die Endnote setzt sich zusammen aus
– Mitarbeit im Proseminar und vorbereitende Lektüre des Wochentextes (samt Absolvieren von lektürelenkenden Aufgaben) (20%)
– wahlweise schriftliche Hausübung (samt Überarbeitung) oder Präsentation in der Lehrveranstaltung (30%)
– Abschlussarbeit (Frist: 31.8.2021) oder Bachelor-Arbeit (Frist: 15.9.2021), samt Abgabe eines Exposés in zwei Fassungen und Wahrnehmen einer Einzelberatung mit einem*r Schreibassistent*in (50%).
Maximal zwei unentschuldigte Einheiten Fehlzeit sind gestattet. Die Endnote ergibt sich aus dem Durchschnitt der gewichteten Einzelleistungen, wobei jede Einzelleistung erbracht werden muss. Werden eine oder mehrere Einzelleistungen nicht erbracht oder negativ beurteilt, kann die Gesamtnote nicht positiv sein.

Prüfungsstoff

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent, siehe Teilleistungen oben.

Literatur

Die Texte des Proseminars werden auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 01.04.2022 09:08