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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

170212 PS Proseminar "Konzepte und Techniken von Schau/Spiel" (2021W)

Schau und Maschine - Theater 4.0

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
VOR-ORT

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 05.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Dienstag 12.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Dienstag 19.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Dienstag 09.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Dienstag 16.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Dienstag 23.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Dienstag 30.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Dienstag 07.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Dienstag 14.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Dienstag 11.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Dienstag 18.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Dienstag 25.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Seit der Antike aus dem Theater nicht wegzudenken ist die Figur des Deus ex machina, des Gottes aus der Maschine, der die Geschicke der Held·innen im letzten Moment zu transformieren versteht. Der Einsatz technischer Hilfsmittel und Gewerke gehört zum Schaubudentheater genauso wie zur schillerschen Schaubühne, – optische Instrumentarien und Raumordnungen wie 'Pepper’s Ghost' spielten bereits lange vor dem Einsatz moderner Videoprojektoren mit der Wahrnehmung des Publikums.
Wurde das 'Theater 4.0' in den letzten Jahren vielfach ausgerufen, hat erst die langwierige Gegenwart der Pandemie das Potential digitaler Technologien und virtueller Ausdrucksformen für die darstellenden Künste zur vollen Geltung gebracht. Indes wir durch den ständigen Gebrauch von Alltagstechnologien eine grundlegende 'Digital Literacy' trainieren, können wir auch künstlerischen Unternehmungen im Virtuellen leichter folgen. Zugleich ist es Aufgabe der Künste, mit den neu verfügbaren Werkzeugen zu experimentieren, um das bestehende Ausdrucksrepertoire zu erweitern und gegebenenfalls zu überschreiten. Rezeptionsseitig verlangen uns diese Entwicklungen beständig neue Analysefertigkeiten ab, zumal auf Deep Learning bzw. Künstlicher Intelligenz basierende Anwendungen inzwischen immer häufiger in Narrationen eingebunden, mit Storytelling unterlegt und wirklichkeitsgestaltend eingesetzt werden.
Diese Lehrveranstaltung untersucht das Verhältnis von Mensch und Maschine anhand ausgewählter Inszenierungen und Projekte, die Gegenwartstechnologien auf erhellende Weise inkorporieren. Die thematische Fokussierung erfolgt mit Blick auf den Wiener Theaterspielplan im Herbst/Winter 2021 sowie komplementäre Onlineangebote aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum; sie wird anhand konkreter Inszenierungen entwickelt und umfasst das dazugehörige theaterhistorische, schauspieltheoretische sowie motivische Universum.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

– erfolgreicher Abschluss des Aufbaumoduls – verbindliche Anwesenheit in der ersten Einheit (physisch oder digital), – erfolgreiche Absolvierung der Einstiegsaufgabe – Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte sowie zur aktiven Recherche – Bereitschaft zum Experimentieren mit digitalen Verständigungsformen – Erkenntnisinteresse – ggf. kontinuierliche Wahrnehmung der theaterpraktischen Einheiten (Probenbesuche, Workshops, Produktionsgespräche) im Burgtheater.

Prüfungsstoff

Die Beurteilung setzt sich anteilig aus mehreren Teilleistungen zusammen:
– regelmäßige Anwesenheit und aktive Beteiligung ("prüfungsimmanente Lehrveranstaltung")
– kontinuierliche Zusammenarbeit in Diskussionsgruppen (regelmäßige Diskussionsprotokolle) sowie Präsentation eines gemeinsam entwickelten Projekts
– schriftliche Abschlussarbeit im Umfang von 12–15 Seiten.
BA-Arbeiten sind möglich und werden im Entstehungsprozess selbstverständlich beratend unterstützt.

Literatur

wird fortlaufend auf Moodle bereitgestellt

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 01.04.2022 09:08