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170220 PS Proseminar "Narrativität in Theater, Film und Medien" (2018S)

Narrative Techniken in den bildgebenden Medien

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anmeldung: Die selbstständige Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase zu Semesterbeginn ist für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung verpflichtend. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich. Die Anmeldezeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter https://spl-tfm.univie.ac.at/studium/

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit: Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung. Studierende von der Warteliste können nachrücken.

Plagiate: Prüfungsleistungen und Prüfungszugänge, die durch das Verwenden unerlaubter Hilfsmittel oder durch absichtsvolles Plagiieren erlangt werden, werden laut Satzung der Universität Wien (§13, §74) nicht beurteilt, sondern im Sammelzeugnis untilgbar mit (X) bewertet. Dies ist auch nach bereits erfolgter Benotung rückwirkend möglich, wenn sich der Tatbestand des Plagiats erst im Nachhinein erweisen sollte. Als Plagiat gilt die absichtsvolle und undeklarierte Übernahme von fremdem geistigen Eigentum ohne Angabe der Quelle; der Begriff des Plagiats umfasst dabei wörtliche Zitate ebenso wie übersetzte Übernahmen und Paraphrasen.

Weitere Infos zum Studium finden Sie unter https://spl-tfm.univie.ac.at/

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 07.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 14.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 21.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 11.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 18.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 25.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 02.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 09.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 16.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 23.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 30.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 06.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 13.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 20.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 27.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalt:
Das Proseminar versucht nachzuzeichnen wie der Film/das Kino seit seinen Anfängen zu einem Medium des Erzählens geworden ist. Dabei gehen wir davon aus, dass sich ein neues Medium nur dann durchsetzt, wenn sich auch die Sehgewohnheiten verändern. Für diesen Prozess der Einübung werden daher auch andere technische und ästhetische Innovationen des ausgehenden 19. Jahrhunderts, wie Panorama, Diorama, Fotografie, Stereoskop, Laterna magica, Kino, populäre Theaterformen, etc. auf ihr narratives Potential hin untersucht, um kontextuelle und textuelle Nahverhältnisse zum Leitmedium Film kenntlich zu machen.Die verschiedenen (bildgebenden) Medien werden dabei nicht nur medieninhärent, sondern auch in ihrer Wechselwirkung zueinander, sowie im Zusammenhang mit sozialen, kulturellen und politischen Veränderungen betrachtet. Dabei geht es einerseits um die technischen Innovationen, wechselnden Vorführarten, das Publikum sowie die Thematik und die narratologische Struktur und andrereseits um die Deutung der von den Bildmedien hergestellten Effekte, sowie um die Geschichte der durch diese Medien bestimmten Wahrnehmungsmodelle. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Wechselbeziehung zwischen den Bildmedien, dem Theater und dem Film. Intermedialität und Visualisierung werden dabei unter einem mediengeschichtlichen und einem semiotischen Blickwinkel betrachtet.

Ziel:
Die LV verfolgt das Ziel Kenntnisse in grundlegende Fragestellungen der Erzähltheorie, insbesondere der erzählerischen Dimension von Bildmedien sowie der Entwicklung des Films zum Medium des Erzählens zu vermitteln. Darüber hinaus fokussiert die LV auf eine Wahrnehmungs- und Rezeptionstheorie, indem sie zeigt, wie ältere (Bild)Medien Sehweisen konditionieren und Wahrnehmungsmuster prägen, dh. die ästhetische Beziehung der Subjekte zu neueren (Bild)Medien wie auch zur Wirklichkeit organisieren.

Methode:
Vortrag, Sichtung und Analyse von Bildmaterial, kritische Lektüre historischer Quellen und theoretischer Texte, Diskussion.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Benotung setzt sich aus drei Elementen zusammen:
• ein bis zwei schriftliche Hausaufgaben
• schriftliche Prüfung am Ende des Semesters
• kontinuierliche, aktive Teilnahme

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Der Prüfungsstoff setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
• Vorlesung
• Lektüre
• Diskussionsbeiträge, Protokolle, u.a.m.

Literatur

Einführungen in die Erzähltheorie:

•Martinez, Matias, Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie, München: C.H. Beck, 1999.
•Schmid, Wolf, Elemente der Narratologie, Berlin, New York: de Gruyter, 2008.
Genette, Gérard, Die Erzählung, Paderborn: Wilhelm Fink, 2010 (3. durchgesehene und korrigierte Auflage).
•Köppe, Tilmann, Kindt, Tom: Erzähltheorie. Eine Einführung, Stuttgart: Reclam, 2014.
•Ryan, Marie-Laure: Narrative across Media: The Languages of Storytelling, Lincoln / London: University of Nebraska Press, 2004.
•Wolf, Werner: „Probleme der Narrativität in Literatur, bildender Kunst und Musik: Ein Beitrag zu einer intermedialen Erzähltheorie“, in: Nünning, Ansgar / Nünning, Vera (Hg.): Erzähltheorie transgenerisch, intermedial, interdisziplinär, Trier: WVT-Wissenschaftlicher Verlag, 2002, S. 23 – 103.

Weitere Literatur sowie Spezialliteratur zu den bildgebenden Medien werden in der LV bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42