170230 PS Proseminar "Theatrale und mediale Räume" (2025W)
Das Schon-einmal-Gesehene. Bild-Zitat in Theater Film und Medien
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 15.09.2025 09:00 bis So 21.09.2025 23:59
- Anmeldung von Fr 26.09.2025 09:00 bis Mo 29.09.2025 23:59
- Abmeldung bis Fr 31.10.2025 23:59
Details
max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Dienstag 07.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- Dienstag 14.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- Dienstag 21.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- Dienstag 28.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- Dienstag 04.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- Dienstag 11.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- Dienstag 18.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- Dienstag 25.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- Dienstag 02.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- N Dienstag 09.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- Dienstag 16.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- Dienstag 13.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- Dienstag 20.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
- Dienstag 27.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Leistungskontrolle:
Um das Proseminar positiv abzuschließen sind drei bis vier Teilleistungen zu erbringen: ein bis zwei Hausübungen (Lesekarte(n), Essay, etc.) sowie eine schriftliche PS-Arbeit am Ende des Semesters.__________________________________________
Hinweis der Studienprogrammleitung: Wir möchten faire Bedingungen für alle Studierenden sicherstellen. Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen. Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann gestattet, wenn dies ausdrücklich eingefordert wird. Alle Informationen zu Ihren Rechten und Pflichten finden Sie in der Satzung, https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.
Um das Proseminar positiv abzuschließen sind drei bis vier Teilleistungen zu erbringen: ein bis zwei Hausübungen (Lesekarte(n), Essay, etc.) sowie eine schriftliche PS-Arbeit am Ende des Semesters.__________________________________________
Hinweis der Studienprogrammleitung: Wir möchten faire Bedingungen für alle Studierenden sicherstellen. Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen. Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann gestattet, wenn dies ausdrücklich eingefordert wird. Alle Informationen zu Ihren Rechten und Pflichten finden Sie in der Satzung, https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Um das PS positiv abzuschließen, müssen alle Teilleistungen erbracht werden.__________________________________________
Hinweis der Studienprogrammleitung: Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen in der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sind in der Regel Präsenzveranstaltungen, in denen die aktive Mitarbeit oder die Zusammenarbeit der Studierenden zur Erreichung der Lehr- und Lernziele erforderlich ist und in denen Teilleistungen erbracht werden müssen. Daher gilt eine generelle Anwesenheitspflicht, mit bis zu 3 Fehleinheiten (6 SWS) im wöchentlichen Format bzw. mit bis zu max. 20% Prozent der Gesamtzeit in Blockformaten. Für Fehlstunden können Lehrende eine Ersatzleistung einfordern; weitere Fehlstunden können, gegen eine Kompensationsleistung, angefragt werden, ihre Bewilligung liegt aber im Ermessen der jeweiligen Lehrperson in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Die Gleichbehandlung der Studierenden ist zu gewährleisten.
In Übereinstimmung mit §10, Abs. 1 des studienrechtlichen Teils der Satzung sind diese Anwesenheitsregelungen auf u:space jedem Kurs hinzugefügt. Sie können jedoch ersetzt werden durch individuelle Regelungen seitens der jeweiligen Lehrperson, in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Diese Regelungen müssen in Ersatz dieser Notiz auf u:space eingetragen werden und gelten verbindlich für den jeweiligen Kurs.
Hinweis der Studienprogrammleitung: Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen in der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sind in der Regel Präsenzveranstaltungen, in denen die aktive Mitarbeit oder die Zusammenarbeit der Studierenden zur Erreichung der Lehr- und Lernziele erforderlich ist und in denen Teilleistungen erbracht werden müssen. Daher gilt eine generelle Anwesenheitspflicht, mit bis zu 3 Fehleinheiten (6 SWS) im wöchentlichen Format bzw. mit bis zu max. 20% Prozent der Gesamtzeit in Blockformaten. Für Fehlstunden können Lehrende eine Ersatzleistung einfordern; weitere Fehlstunden können, gegen eine Kompensationsleistung, angefragt werden, ihre Bewilligung liegt aber im Ermessen der jeweiligen Lehrperson in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Die Gleichbehandlung der Studierenden ist zu gewährleisten.
In Übereinstimmung mit §10, Abs. 1 des studienrechtlichen Teils der Satzung sind diese Anwesenheitsregelungen auf u:space jedem Kurs hinzugefügt. Sie können jedoch ersetzt werden durch individuelle Regelungen seitens der jeweiligen Lehrperson, in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Diese Regelungen müssen in Ersatz dieser Notiz auf u:space eingetragen werden und gelten verbindlich für den jeweiligen Kurs.
Prüfungsstoff
Literatur
Wird in der LV laufend bekannt gegeben.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Mi 01.10.2025 12:06
Déjà-vu. Image quotation in theater, film and mediaInhalt:
Das PS interessiert sich für intertextuelle und vor allem intermediale Bezüglichkeiten von Texten und Bildern. In der Fokussierung auf deren zitierenden Verweise werden neben den Bedeutungsverschiebungen auch die medialen Bedingungen und Möglichkeiten der Darstellungsformen von Theater, Film und Medien diskutiert. Von Warburgs Pathosformen über das Reenactment, Rekonstruktion, Anspielung, Adaption, Nachahmung, Paraphrase, Zitat, Übersetzung, etc. bis hin zur BriCollage oder zum Sampling stehen vor allem piktorale Wander-Praktiken im Zentrum des Interesses. Eine der Fragen ist die, ob es möglich ist neben Worten und Sätzen auch Gesten (Memes) und/oder Bewegungsfolgen zu zitieren. Wie wäre etwa ein piktorales Bild oder gar eine Bewegungsfolge (z. Bsp. vom Film ins Theater oder umgekehrt) als Zitat erkennbar, was braucht es um als Zitiertes erkennbar zu sein, um eine Trennung von Eigenem und Fremdem möglich zu machen? Statt sich aber für Äquivalente für Anführungszeichen und ähnliches textuelle Elemente zu interessieren, will das PS das Zitat aus der Perspektive der Zuschauer*in oder genauer von der zuschauenden Erfahrung her denken, denn von Interesse ist weniger die produktions- als vielmehr eine phänomenologisch gefasste, rezeptionsästhetische Perspektive.
Diese erfahrungsästhetische Perspektivierung stellt weniger das geschriebene, sondern das gelesene Zitat, weniger das künstlerisch intendierte als das zuschauend erkannte Zitat in den Fokus des Interesses. Es geht demnach darum, das Zitat als Prozess des Erkennens zu konzeptualisieren, als eine andere oder erweiterte Variante des Zitats, das im Modus des Déjà-vu als ähnlich mit einem Vorausgegangenen kenntlich zu machen ist. Dabei wird die erfahrungsästhetische Dimension des Zitats einerseits als Möglichkeit zur imaginativen Eigenleistung der Zuschauenden betrachtet und andererseits als eine Art Heimsuchung einer vergangenen Erfahrung, die im Zuschauenden über das Gefüge eines Aufführungsereignisses Wirkung entfaltet. Mit dem von Bernhard Waldenfels entlehnten Begriff der „Auffälligkeit“ fokussiert das PS auf das Wie des Aufscheinens eines Schon-einmal-Gesehenen.Methoden:
Sichtung und Analyse von Beispielen, Lektüre theoretischer Texte, Vortrag, Diskussion