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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

170232 UE Übung "Inszenierte Räume" (2016S)

Räume der Angst

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 70 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 10.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag 17.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag 07.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag 14.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag 21.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag 28.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag 12.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag 19.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag 02.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag 09.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag 16.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag 23.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag 30.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

,Angst' hat sich in den letzten Jahren über die Disziplinen der neurowissenschaftlich determinierten Kognitationsforschung und der Psychologie hinweg zu einem wichtigen Feld der Kulturwissenschaften etabliert. Finanz- und Wirtschaftskrise, Flucht und Migration, klimatologisch bedingte und ökologische Katastrophen, Digitalisierung und Überwachung sowie zunehmender Terrorismus begünstigen ein Klima der Verunsicherung, das diskursiv bzw. medial (re)produziert wird und das nach neuen, methodenpluralistisch ausgerichteten Strategien der Analyse verlangt. Korrespondierend mit einer Tendenz zu interdisziplinär ausgerichteten Ansätzen, die in diesem Zusammenhang auf wissenschaftlicher Ebene auszumachen sind, können im Theater- und Performancebereich vermehrt intermedial geprägte Annäherungen an das Phänomen der Angst beobachtet werden, die versprechen, unterschiedliche Genregrenzen zu sprengen.
Die Übung widmet sich der Frage, inwiefern virulente Bedrohungsszenarien und (ir)rationale Ängste, die damit evoziert werden, in den räumlichen Texturen gegenwärtiger Theaterinszenierungen und Performances rekurrieren. Von besonderem Interesse erscheint dabei, welche ästhetischen Dynamiken im Absorbieren der (Ver-)Störung entstehen und welche Spiel-Räume dadurch eröffnet werden. Wie manifestieren sich Dispositive der Angst in der Raumgestaltung? Wie beeinflussen sie das Verhältnis Bühne/Zuschauerraum, Theater/öffentlicher Raum? Welche Formen der ,Angstlust' (Thomas Anz) können über performative Raumlösungen generiert werden?
Die LV orientiert sich an ausgewählten deutschsprachigen Produktionen der jüngsten Spielzeiten, wenngleich die Studierenden ausdrücklich dazu aufgefordert sind, sich selbst auf die Suche nach performativen,Räumen der Angst' zu begeben. Die Übung inkludiert einen Theaterbesuch sowie Gespräche mit BühnenbildnerInnen und einer Psychologin.

Methoden
Gemeinsames Close reading ausgewählter theoretischer Texte, Erarbeitung eines transdisziplinär ausgerichteten Vokabulars für die szenografische Analyse, Erprobung von Methoden zur Schärfung der Wahrnehmung, Besprechung ausgewählter Raumkonzepte.

Ziele
Erwerb von Kompetenzen zur Analyse performativer Räume, Sensibilisierung der Wahrnehmung, Freude am transdisziplinären Arbeiten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Lektüre- und Beobachtungshausaufgaben, Impulsreferate, gemeinsames Erstellen eines digitalen Lehrveranstaltungskatalogs über Thumbler oder prezi.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Eine ausführliche Literaturliste wird auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:52