Universität Wien

170320 VO Vorlesung zu Theater-, Film- und Mediengeschichte (2025W)

Queere Film- und Medienhistoriographien in Österreich und ,in der Welt': Anfänge, vom Ende aus betrachtet (Teil 2)

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Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 16.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3 2A211 2.OG UZA II Geo-Zentrum
  • Donnerstag 23.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3 2A211 2.OG UZA II Geo-Zentrum
  • Donnerstag 30.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3 2A211 2.OG UZA II Geo-Zentrum
  • Donnerstag 06.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3 2A211 2.OG UZA II Geo-Zentrum
  • Donnerstag 13.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3 2A211 2.OG UZA II Geo-Zentrum
  • Donnerstag 20.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3 2A211 2.OG UZA II Geo-Zentrum
  • Donnerstag 27.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3 2A211 2.OG UZA II Geo-Zentrum
  • Donnerstag 04.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3 2A211 2.OG UZA II Geo-Zentrum
  • Donnerstag 11.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3 2A211 2.OG UZA II Geo-Zentrum
  • Donnerstag 18.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3 2A211 2.OG UZA II Geo-Zentrum
  • Donnerstag 08.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3 2A211 2.OG UZA II Geo-Zentrum
  • Donnerstag 15.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3 2A211 2.OG UZA II Geo-Zentrum

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Diese Vorlesung bildet den 2. Teil einer dreiteiligen Vorlesungsreihe, die in aufeinanderfolgenden Semestern abgehalten wird (2025S, 2025W, 2026S). Die Vorlesungsreihe gibt Überblick zu a) Methodik film- und medienhistoriograhischer Zugänge, b) Theorien zu medialen
Konstruktionen und Repräsentationen von Geschlecht und Sexualität und c) Entwicklungen von Film und Medien in Bezug zu Gender und Sex seit 1900 mit dem Schwerpunkt auf Österreich. Ankerpunkt der Vorlesungsreihe sind die Arbeiten des FWF-Forschungsprojekts "Queer Cinema Austria 1906-2023", welches 2024-2027 am TFM Institut (Projektleitung Andrea Braidt, Co-PI Nicole Kandioler-Biet) durchgeführt wird
(qca.univie.ac.at). Gegenstände der Vorlesung sind Theorien zu Film- und Medienhistoriographien, die sich an Konzepten der Assemblage
(Jasbir Puar), des Speaking Nearby (Trinh T. Minh-ha), der „suspekten Erinnerung“ (Jack Halberstam), queeren Zeitlichkeit (José Esteban Muñoz),
kollektives Geschichtsgedächtnis (Dinshaw) u.a.m. Die drei aufeinanderfolgenden Semester orientieren sich nicht an zeitlichen Abschnitten
(etwa 1900-1938; 1938-1980; 1980-2025) sondern bieten thesengeleitete – und gegenstandsspezifische – Strukturen.

Im zweiten Semester steht das queere Potential der "ersten" Bilder (früher Film in Österreich und international) im Zentrum, betrachtet im historischen Kontext und in regionaler Verortung sowie transnational, aus der Perspektive der Gegenwart.

Die Vorlesungseinheiten sind input-orientiert, wobei klassische Vorträge mit flipped-classroom Situationen und interaktiven Einheiten mit
Gruppendiskussionen abgewechselt werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Diese Vorlesung wird mit einer schriftlichen Prüfung abgeschlossen, die als Pen-on-Paper Prüfung (closed book) durchgeführt wird. Sie haben 90 Minuten Zeit zur Beantwortung von drei Fragen, mit deren Hilfe das Erreichen der Lernziele überprüft wird.

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Hinweis der Studienprogrammleitung: Wir möchten faire Bedingungen für alle Studierenden sicherstellen. Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen. Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann gestattet, wenn dies ausdrücklich eingefordert wird. Alle Informationen zu Ihren Rechten und Pflichten finden Sie in der Satzung, https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

In der Prüfung können maximal 30 Punkte erreicht werden; mindestens 15 Punkte sind nötig, um zu bestehen. Die Notenstufen ergeben sich nach folgendem Schema: 15-18 Punkte: genügend (4); 19-22 Punkte: befriedigend (3); 23-26 Punkte: gut (2); 27-30 Punkte: sehr gut (1).

Prüfungsstoff

Der Prüfungsstoff umfasst die Inhalte der Vorlesung. Power-Point-Präsentationen, zentrale Literatur, Lehrvideos sowie Primärquellen (Film- und Medienproduktionen) werden auf der Lernplattform Moodle zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt

Literatur

Büttner, E., & Dewald, C. (1997). Anschluß an Morgen: eine Geschichte des österreichischen Films von 1945 bis zur Gegenwart. Residenz-Verlag.
Büttner, E., & Dewald, C. (2002). Das tägliche Brennen. Eine Geschichte des österreichischen Films von den Anfängen bis 1945. Residenz-Verlag.
Dassanowsky, R. (2005). Austrian cinema: a history. McFarland & Co.
Galt, R. & Schoonover, Karl. (2016). Queer Cinema in the World. Duke University Press.
Kandioler, N., & Bee, J. (2020). Differenzen und Affirmationen. Queer/feministische Positionen zu Medialität. b_books.
Muñoz, J. E. (1999). Disidentifications: queers of color and the performance of politics. U of Minnesota Press.
Muñoz, J. E. (2009). Cruising Utopia. The Then and There of Queer Futurity. NYU Press.
Puar, J. K. (2005). Queer Times, Queer Assemblages. Social Text 84–85, 23, ( 3–4), (pp.22-139). Duke U Press.
Puar, J. K. (2009). Terrorist Assemblages. Homonationalism in Queer Times. Duke University Press.
Rich, B. R. (2013). New Queer Cinema. Duke University Press.
Russo, V. (1990). The celluloid closet: homosexuality in the movies. Harper & Row.
Schwärzler, D. (2020a). Rise and Phoenix. Queer Film Austria. (unpublished)
Steinbock, E. (2019). Shimmering Images. Trans Cinema, Embodiment, and the Aesthetics of Change. Duke University Press.
Trinh, T. M. (1989). Woman, Native, Other. Writing postcoloniality and Feminism. Indiana U Press.
Whatling, C. (1997). Screen Dreams. Fantazising Lesbians in Film. Manchester University Press.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 11.02.2026 12:26