Universität Wien FIND
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

170500 UE Film als Raumkunst (2017W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Plagiate: Prüfungsleistungen und Prüfungszugänge, die durch das Verwenden unerlaubter Hilfsmittel oder durch absichtsvolles Plagiieren erlangt werden, werden laut Satzung der Universität Wien (§13, §74) nicht beurteilt, sondern im Sammelzeugnis untilgbar mit (X) bewertet. Anmeldung: Die selbstständige Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase zu Semesterbeginn ist für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung verpflichtend. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich. Die Anmeldezeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter https://spl-tfm.univie.ac.at/studium/

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit: Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung. Studierende von der Warteliste können nachrücken.

Plagiate: Prüfungsleistungen und Prüfungszugänge, die durch das Verwenden unerlaubter Hilfsmittel oder durch absichtsvolles Plagiieren erlangt werden, werden laut Satzung der Universität Wien (§13, §74) nicht beurteilt, sondern im Sammelzeugnis untilgbar mit (X) bewertet. Dies ist auch nach bereits erfolgter Benotung rückwirkend möglich, wenn sich der Tatbestand des Plagiats erst im Nachhinein erweisen sollte. Als Plagiat gilt die absichtsvolle und undeklarierte Übernahme von fremdem geistigen Eigentum ohne Angabe der Quelle; der Begriff des Plagiats umfasst dabei wörtliche Zitate ebenso wie übersetzte Übernahmen und Paraphrasen.

Weitere Infos zum Studium finden Sie unter https://spl-tfm.univie.ac.at/

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Die LV ist in fünf je vier-stündigen Blöcken unterteilt, die allesamt im Unsichtbaren Kino des Österreichischen Filmmuseums stattfinden.
Dienstag, 21.11 - 12 bis 16 Uhr
Dienstag, 28.11 – 12 bis 16 Uhr
Dienstag, 5.12 – 12 bis 16 Uhr
Dienstag, 12.12 – 12 bis 16 Uhr
Dienstag, 09.01 – 12 bis 16 Uhr

Bitte kontaktieren Sie mich ausschließlich über a.bachmann@filmmuseum.at, wenn es Fragen zur LV gibt!


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Über eine Szene in Buster Keatons Battling Butler schreibt Eric Rohmer: „Die Originalität besteht aber vor allem darin, daß die Geste wie eine Infragestellung des Raumes erscheint, wie eine Erforschung – hier eine groteske, die aber gleichwohl beunruhigend und tragisch sein könnte – des ´Warum` der drei Dimensionen“, und fügt später an: „Weil Filmkunst aber immer noch eine Kunst des Sehens ist, erfassen wir inzwischen wenigstens dank ihr die Absichten jener räumlichen Sprache besser, die genauso nuanciert, genauso subtil sein kann wie die gesprochene Sprache“. In diesen Anmerkungen klingt an, daß Filme als Erforschung der spezifischen Verfasstheit von Räumen betrachtet werden können, daß Film gar eine räumliche Sprache entwickeln kann.

Die LV „Film als Raumkunst“ wird das zumeist hinsichtlich seiner Zeitlichkeit besprochene Medium Film entlang der Dimension des Raumes in den Fokus nehmen. Neben der Fragestellung, wie einzelne Werke selbst filmischen Raum hervorbringen (hier wird es neben Filmen von Howard Hawks und Claire Denis auch um avantgardistische Arbeiten gehen), soll zugleich überlegt werden, wie die Filmerfahrung selbst vom Raum beeinflusst wird. Fragen der Raumkonstruktion im narrativen Film sowie in experimentelleren Formen treten in einen Dialog mit der Diskussion zum Dispositiv selbst.

Die Thematisierung des Kinoraums (und hier im Speziellen: des „Unsichtbaren Kinos 3“ des Österreichischen Filmmuseums) ist intrinsischer Bestandteil der Vermittlungspraxis des Filmmuseums. Darüber hinaus soll zudem das Dispositive der Galerie näher betrachtet werden, um die Raumperspektive mit anderen zeitgenössischen Disseminationsformen des Bewegtbildes in den Fokus zu rücken. Als Bindeglied zwischen diesen beiden Möglichkeiten über Film und Raum nachzudenken, wird die historische Gattung des Architekturfilms eine Rolle spielen, da sich hier das Verhältnis von tatsächlichem, physischem Raum und filmischer Raumkonstruktion in besonderer Dringlichkeit stellt.

Die Lehrveranstaltung möchte in fünf vierstündigen Blöcken diesen Fragen nachgehen, die sich jeweils aus Filmscreenings, theoretischen Einheiten und Gesprächen mit Praktiker/innen zusammensetzen. Es soll erforscht werden, wie man entlang des Raums sowohl über die Filme selbst als auch über die räumliche Verfasstheit von Filmerfahrung nachdenken kann.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Referat oder kürzere schriftliche Arbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Da die LV im Filmmuseum und unter Verwendung von Materialien aus dem Archiv stattfinden wird, muss ein Unkostenbeitrag von 20,- Euro erhoben werden. Die Anmeldung erfolgt erstmal über das UniVIS System, Studierende werden dann kontaktiert, um den genauen Ablauf der Anmeldung und Zahlung zu erfahren.

Die Lehrveranstaltung ist nicht ausschließlich als Reihe von Vorträgen konzipiert, sondern möchte im Dialog zwischen den Werken, Teilnehmer/innen und LV-Leiter ein gemeinsames Nachdenken über die zentralen Fragen der LV erzeugen. Neben mündlicher Mitarbeit ist entweder ein Referat zu einem ausgewählten theoretischen Text zu halten oder eine kürzere schriftliche Arbeit zu verfassen.

Prüfungsstoff

Die Inhalte und Filme der LV selbst.
Ausgewählte Texte, die zu Beginn der LV bekannt gegeben werden.

Literatur

Wird zu Beginn der LV bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42