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170502 UE Gesellschaftsspiele mit tödlichem Ausgang. Über inszenierte Tierkampfpraktiken (2018S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anmeldung: Die selbstständige Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase zu Semesterbeginn ist für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung verpflichtend. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich. Die Anmeldezeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter https://spl-tfm.univie.ac.at/studium/

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit: Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung. Studierende von der Warteliste können nachrücken.

Plagiate: Prüfungsleistungen und Prüfungszugänge, die durch das Verwenden unerlaubter Hilfsmittel oder durch absichtsvolles Plagiieren erlangt werden, werden laut Satzung der Universität Wien (§13, §74) nicht beurteilt, sondern im Sammelzeugnis untilgbar mit (X) bewertet. Dies ist auch nach bereits erfolgter Benotung rückwirkend möglich, wenn sich der Tatbestand des Plagiats erst im Nachhinein erweisen sollte. Als Plagiat gilt die absichtsvolle und undeklarierte Übernahme von fremdem geistigen Eigentum ohne Angabe der Quelle; der Begriff des Plagiats umfasst dabei wörtliche Zitate ebenso wie übersetzte Übernahmen und Paraphrasen.

Weitere Infos zum Studium finden Sie unter https://spl-tfm.univie.ac.at/

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 09.03. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Freitag 23.03. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Freitag 13.04. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Freitag 27.04. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Freitag 11.05. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Freitag 18.05. 08:00 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Freitag 25.05. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Freitag 22.06. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Von der Frühen Neuzeit bis in das 19. Jahrhundert prägten diverse Formen von inszenierten Tierkampfpraktiken das Unterhaltungs- und Theaterbild im europäischen Raum mit. Erst die Erstarkung eines aufklärerischen Bürgertums drängte sie zunehmend zurück und diskreditierte sie diskursiv so nachhaltig, dass sie aus einem kollektiven Gedächtnis fast gänzlich verschwanden. Dabei steht zunächst die theatertheoretische Frage im Vordergrund, unter welchen Bedingungen können jene Praktiken mit nicht-menschlichen Akteuren als Theaterformen behandelt werden. Dieser Umstand führt zu einer Betrachtung von festkulturellen Praktiken, die sich sowohl im höfischen als auch volkskulturellen Bereich abspielten (Höfische Jagdpraktiken sowie Karnevalsformen). Aus diesen Betrachtungen heraus werden drei unterschiedliche europäische Zentren des inszenierten Tierkampfs einer Analyse unterzogen: Das elisabethanische London mit den Bull-and-Bear-Baiting-Arenen, die corrida de toros in Madrida sowie das Wiener Hetzamphitheater. Der Fokus liegt dabei in einer makroskopischen wie mikroskopischen Betrachtung, nämlich in der Analyse der historischen, gesellschaftlichen sowie politischen Strukturen wie in einem dezidierten Blick auf die jeweiligen konkreten Tierkampfpraktiken mit ihren dramaturgischen und inszenatorischen Mustern.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Lektürekarten; Referat; Abschlussarbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Positiver Abschluss der tfm-StEOP

Prüfungsstoff

Literatur

wird in der LV bekannt gegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42